Fortbildungen absetzen, da ich die Kosten evtl. an den Arbeitnehmer zurückzahlen muss?

3 Antworten

Ja, das ist mir schon klar, beantwortet aber nicht meine Frage. Die ist, ob ich denn das, was ich an den Arbeitgeber später zurückzahlen muss, dann noch von der Steuer absetzen kann. Übrigens kann ich 2 Jahre im Voraus eine Kündigung nicht unbedingt absehen. Und selbst wenn, 2 Jahre ohne Fortbildung sind für mich als Logopädin auch nicht tragbar, dann nimmt mich nämlich sonst keiner mehr.

Kosten können nur dann abgesetzt werden, wenn sie entstehen. Hier also im Zeitpunkt der Rückzahlung an den Arbeitgeber. Herzliche Grüße

Du solltest fairer Weise Deinem Arbeitgeber mitteilen die Fortbildung nicht antreten zu wollen, da Du beabsichtigst in absehbarer Zeit zu kündigen. Das Arbeitgeber die Fortbildungskosten für die Qualifikation ihrer Mitarbeiter übernehmen ist gängige Praxis um die Mitarbeiter nicht zu belasten und weil das Unternehmen natürlich auch von Qualifizierten Mitarbeitern profitiert. Was glaubst Du denn für eine "riesige" Erstattung zu bekommen wenn Du die Fortbildungskosten vollständig allein bezahlen dürftest. Glaub man, die von Dir skizierte Verfahrensweise ist für Dich die günstigste und zwar im wörtlichen Sinne.

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