Fondsvolumen ein Kriterium bei der Auswahl?

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1 Antwort

Ein sehr kleiner Fonds ist meist auf ein kleines Segment spezialisiert oder recht neu am Markt. Daher würde solche Fonds nicht für geeignet halten, wenn man mit dem Fondssparen neu anfängt.

Ein sehr großer Fonds wird unflexibel und hat ggf. Probleme, wenn die eingespielte Strategie nicht mehr so perfekt funktioniert. Man hat das bei einem Templeton Growth, aber auch einem M&G Global Basics gesehen. Carmignac Investissement hatte auch vor ein paar Jahren eine Schwächephase.

Für Rentenfonds ist eine gewisse Größe Voraussetzung für eine gute Diversifikation.

Wichtig ist die langfristige Perspektive. Vertraut man einem guten Fondsmanagement, so sind auf Sicht von 10+ Jahren auch kleine Schwächephasen erträglich und unter dem Strich steht ein gutes Ergebnis. Man muß Anlagen beobachten und ggf. wechseln.

Daher: es gibt keine "beste" Größe für einen Fonds. Es kommt auf das Anlagesegment und die Strategie des Fondsmanagements an. Für die Entscheidung, welchen Fonds man wählt, ist eher bedeutend, wie ein Fonds auf "Krisen" oder Turbulenzen reagiert. Sackt er mit dem Markt ab? Puffert er Kursrückgänge? Steigt er mit dem Markt wieder in der Erholung? Läuft er in Korrelation mit wesentlichen Marktindices? Läuft er ruhiger als relevante Indices (d.h. hat eine geringere Volatilität)?

Sehe ich ähnlich. Ich würde aus pragmatischen Gründen i.d.R. keine Fonds wählen, die weniger als ca. 50 Mio. € Volumen haben - das Risiko einer Fondsschließung bzw. -Fusion wäre mir zu groß.

Im Link mal ein Beipiel für Immobilien-ETFs:

https://www.justetf.com/de/find-etf.html?groupField=none&sortField=fundSize&sortOrder=desc&assetClass=class-realEstate

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@GAFIB

gut, dass eine Zahl genannt ist. Und auch die Einschätzung, warum ein Fonds ein geringes Volumen haben könnte und was Konsequenzen sein könnten.

DH.

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