Fondsmanager oder Fintech?

 - (Aktien, Börse, Fonds)

Das Ergebnis basiert auf 6 Abstimmungen

Fondsmanager 100%
Fintech 0%

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Fondsmanager

Wie lange gibt es Fintechs/Roboinvestoren? Wirklich trendig sind diese erst in den letzten Jahren geworden und an den Börsen ging es seit 2009 nur aufwärts. Somit konnte bisher kein Fintech tatsächlich beweisen, wie Sie in negativen Börsenzeiten aggieren und ob sie dann erfolgreich sind. In positiven Zeiten gut auszusehen ist nicht so schwierig, anders sieht es bei negativen Zeiten aus. Hier müssen die Fintechs / Robos sich erst noch beweisen. Die ganzen werbetechnisch gut aufgemachten Back-Testings kann man getrost in die Tonne klopfen, denn ich habe bisher noch nie gesehen, dass das Back-Testing tatsächlich das gehalten hat, wenn es nicht um die virtuelle vergangene Welt, sondern um die Reale geht.

Meine Befürchtung geht dahin, dass die Fintechs/Robos dafür sorgen werden, dass der nächste Absturz sehr gewaltig werden könnte, denn wenn gewissen Marken erreicht werden kommt es zu automatischen Verkäufen, die dann im großen Stil zu weiteren niedrigeren Marken führen können, was dann wieder zu automatisierten Verkäufen führen könnte ... und dann stellt sich die Frage wer wie darauf reagiert. Erst wenn dies auch zu analysieren geht, kann man sagen, was auf Dauer wirklich besser ist.

Vielen Dank :)

0

Nichts von beiden.

  • Für den Anfang/Anfänger ETF(-s) auf MSCI World. Dann bei ausreichend Erfahrung
  • mit Einschränkungen Aktienfonds, also "Fondsmanager" (nichts für mich, da zu teuer), dann eher besser gleich
  • eigenes Aktienportfolio, also sein eigener "Fondsmanager".

Wer sein eigener Fondsmanager ist, dem fehlt aber der Schuldige, dem er seine Verluste in die Schuhe schieben kann. Ich kenne einige, die sich nach wenigen Jahren hoher Verluste wieder reumütig den Profis anvertraut haben.

0
@NasiGoreng

Das hängt wohl von der jeweiligen Mentalität ab. Ich brauche keinen Schuldigen, dem ich "Verluste in die Schuhe schieben" kann, das führte ja nur zu der nutzlosen Frage, "hätte ich es nicht selbst besser gemacht?".

Übernehme ich selbst die Verantwortung, stellt sich die Frage natürlich umgekehrt, "hätte es ein "Profi" besser gemacht?". Auch diese Frage ist nutzlos, denn in jeder Situation wird man im Rückblick Beispiele für "besser" oder "schlechter" finden, je nach dem, was man gerade "beweisen" müchte. Das bringt aber auch nichts, weil daraus keine automatische Fortschreibung für die Zukunft hergeleitet werden kann.

Daher meine Antwort, die aus eigener Erfahrung kommt. Meine Meinung ist, wer nicht in der Lage ist, wegen fehlenden Wissens oder aus Zeitmangel, sich mit einem eigenen Aktienportfolio zu beschäftigen, sollte sich auf ETFs beschränken.

Damit macht man nichts verkehrt und profitiert von der Entwicklung der indexierten Aktienmärkte ohne Ausschläge nach oben oder unten. Wenn Aktienfonds mit besserer Entwicklung als Empfehlung herausgestellt werden, wird gerne unterschlagen, dass diese nachweislich mehrheitlich schlechter abschneiden als ETFs.

Zudem sind ETFs erheblich kostengünstiger.

0
Fondsmanager

Auf jeden Fall der Fondsmanager. Verschwende deine Zeit nicht mit Fintech.

Was möchtest Du wissen?