Fondskauf - welcher Börsenplatz ist ideal ?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Du kannst bei der Fondsgesellschaft kaufen, dort wird jedoch der Preis des nächsten oder sogar übernächsten Tages verwendet. Darüber hast Du wenig Kontrolle.

Manche Fonds werden im Direkthandel angeboten (Transaktion für 9,90 EUR bzw. 0,25%). Andere kann man auch in Frankfurt, München, Stuttgart, Berlin etc. kaufen.

Die Spreads sind z.T. unterschiedlich, ebenso die Kosten. Daher kommt es auf den Fonds an, den Du kaufen möchtest.

Der von Dir genannte Fonds (Flossbach von Storch SICAV - Multiple Opportunities R) war heute beispielsweise im Direkthandel zu 159,61 EUR zu haben, in Frankfurt für 159,554 EUR.

  • 10 Anteile im Direkthandel kosten 1.596,10 EUR + 9,90 EUR = 1.606,00 EUR

  • 10 Anteile in Frankfurt kosten 1.595,54 EUR + 9,90 EUR + 2,50 EUR = 1.607,94 EUR

Also ist der Direkthandel günstiger. Bei der Fondsgesellschaft hättest Du den Fonds für 158,24 EUR kaufen können. Dazu hättest Du die Order allerdings gestern schon bis 12:00 Uhr abgeben müssen.

Der Handel in Frankfurt und München ist nur zu Börsenzeiten möglich. Nun schlafen alle (23:21 Uhr). Warte bis morgen.

Zu Deiner zweiten Frage empfehle ich mal einen Blick in die Hilfeseiten zu Limittypen bei ING-Diba.

Für Fonds sind - alle - Direktbanken ein relativ teurer Weg. Wenn du über die Börse gehst, zahlst du normalerweise beim Ankauf Gebühren und hast einen Spread und beim Verkauf noch mal das selbe.

Tendenziell ist es günstiger, bei der Fondsgesellschaft direkt zu kaufen, nur zahlst du eben bei deiner Direktbank 2,5 % Ausgabeaufschlag. Fondsdiscounter oder auch Berater, die für Selbermacher Depots ohne Ausgabeaufschlag anbieten, machen das für 0 %.

Wenn du alles mit Minibeträgen machst und im selben Depot Fonds, Zertifikate, Aktien und sonst was willst, macht eine Direktbank allerdings Sinn.

Ei, der Spread im Direkthandel beträgt 0,65%, die Transaktionskosten 0,25%. Macht im schlimmsten Fall (wenn der KAG-Kurs der Geldkurs wäre) 0,90%, eher jedoch um die 0,50%. Das ist meines Erachtens immer noch günstiger als 2,5% Ausgabeaufschlag bei Kauf über die KAG, zumal man später beim Verkauf ja die Option hat, kostenfrei über die KAG oder wieder börslich verkaufen kann. Diese Option bieten spezielle Fondsvermittler i.d.R. nicht, da hier nur per KAG verkauft wird.

Bei anderen Fonds ist es zum Teil noch extremer. Der Kauf über die Börse und Verkauf über die KAG ist meist der kostengünstigste und flexibelste Weg. Weiterhin kann man ja auch Stop-Loss-Marken für den börslichen Verkauf setzen, was bei KAG-Verkäufen nicht möglich ist.

0
@gandalf94305

Das hat allerdings wenig damit zu tun, dass man ohne Beratung keinen Ausgabeaufschalg (mehr) zahlt. Wofür genau nimmt die Direktbank Geld für etwas, das man anderswo umsonst bekommt?

Wenn es um Kleingeld geht, steht der Aufwand für die Transaktionen in einem gewissen Verhältnis. Wenn wer mehr als 10.000 € anzulegen hat oder mehr als 100 € im Monat spart, wird es unverhältnismäßig.

0

aus eigener erfahrung kann ich dir hamburg als handelsplatz empfehlen. dort werden fast alle fonds gehandelt. wenn du dort kaufst, bekommst du direkt einen preis angezeigt und musst nicht noch 2-3 tage warten bis du weist wieviel du bezahlen musst. das einzige was passieren kann ist, das du diesen fonds dort nicht bekommst, da kein verkaufsangebot vorliegt.

ein versuch ist es aber allemal wert denn dort bekommt man die fonds OHNE aufschlag!

http://www.focus.de/finanzen/boerse/fonds/tid-8626/fondskauf_aid_234088.html

Was möchtest Du wissen?