Fondsgebundene Rentenversicherungen profitabler als klassische RV?

2 Antworten

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Sind fondsgebundene Rentenversicherungen rentabler (je nach Fondsentwicklung) als klassische Rentenversicherungen?

In der Regel schon.

worauf muss ich achten?

Z.B.:

  • Fondsgebundene Produkte produzieren meist höhere Kosten.
  • Wie hat der Fonds performt in den letzten 5 oder mehr Jahren
  • Wie setzt sich der Fonds zusammen (Aktienschwerpunkt?)
  • Wie oft sind Fondswechsel im Jahr kostenlos möglich. Wie viel würde ein Überschreiten kosten?
  • Gibt es Garantiekomponenten (z.B. Put-Optionen, klassischer Deckungsstock) oder wird der gesamte Sparbeitrag angelegt am Kapitalmarkt?

Du stellst übrigens die zweite Frage vor der ersten.

Die erste würde lauten:

Welche Schicht der Altersvorsorge ist die beste für mich?

Hast du überhaupt mal geprüft oder prüfen lassen, ob eine Rentenversicherung (3. Schicht) für dich am sinnvollsten ist? Vielleicht fährst du mit Rürup, Riester oder einer bAV besser. Anhand deiner Angaben ist diese Frage nicht zu klären.

Dabei hilft dir aber sicher gerne ein unabhängiger Versicherungsmakler in deiner Nähe.

was ist eine klassische RV? Die gesetzliche?

Die beiden kann man schwer vergleichen. Wer nur in der gesetzlichen RV ist, ist nicht gut aufgestellt, wer nur mit Fonds für sein Alter vorsorgt, ist auch nicht gut aufgestellt. Beide zu vergleichen ist schwer, denn die Modelle sind zu unterschiedlich. Die gesetzliche RV verteilt das eingezahlte Geld sofort an die Rentenbezieher. Hier wird kein Kapitalstock aufgebaut.

Die Mischung macht's. Man sollte mehrere Standbeine haben.

Übrigens streiten sich viele, welche der beiden Modelle das bessere ist. Auch wer nicht in die gesetzliche RV einzahlen muss, tut es mglw.

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was ist eine klassische RV? Die gesetzliche?

Deine Annahme ist falsch. Eine klassische Rentenversicherung ist eine private Rentenversicherung mit klassischem Deckungsstock statt mit Fonds.

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Brauche Rat: Gekoppelte BU (mit Rürup) herauslösen?

Hallo zusammen, ich bräucht mal euren Rat:

Wir freunden uns so langsam aber sicher mit dem Kauf einer Immobilie an und versuchen gerade unsere Finanzen zu ordnen. Ein großer Teil meiner Ausgaben (ca 650€/Monat) gehen für diverse Rentenversicherungen + BU drauf. Standardgeschichte: nach dem Diplom diverser Verträge (insgesamt 3 Rentenversicherungen + Riester + Rürup) abgeschlossen um etwas fürs Alter zu tun... Ich spare mir jetzt an dieser Stelle viel Gejammer über MLP, man hätte mich ja auch schon früher drum Mist kümmern können und, besser spät als nie, das versuche ich ja jetzt!

Erster Ansatzpunkt zum Aufräumen ist meine "Heidelberger Leben Topinvest fondsgebundene Basisrente (Rürup) gekoppelt mit einer BU". Zum heutigen Zeitpunkt würde ich den Rürupvertrag nicht mehr abschließen und würde mich am liebsten davon trennen!

Anbei ein paar Daten von mir:

  • Angestellter
  • verheiratet, 1 Kind
  • Mein Jahresgehalt: 75.000€
  • Alter heute: 35 Jahre
  • Abgeschlossen Juli 2005 (im Alter von 27 Jahren)
  • Einbezahlte Beiträge insgesamt (nur für Basisrente) = 7587,60€
  • Aktueller Wert = 5033,09€
  • aktuelle BU Absicherung in Höhe von 1.971,08 € / Monat
  • Monatlicher Beitrag - 73,62€ BU + 80€ Rürup
  • "Airbag"-Option, die bei Berufsunfähigkeit die Beiträge zur Basisrente bis zum Rentenalter weiterzahlen würde
  • 10% Dynamik je Jahr (damit auch 10% mehr BU Absicherung je Jahr)

Bzgl. BU gab es damals einen gesundheitlichen Ausschluss von Atemwegserkrankungen bedingt durch saisonalem Heuschnupfen inkl. Asthma. Mittlerweile kamen ein paar weitere Wehwehchen dazu (z.B. erhöhter Blutdruck), so dass eine komplett neuer BU-Vertag auf dem freien Markte eher schwer zu bekommen sein wird. Ich habe bei Heidelberger Leben nachgefragt – ich könnte Rürup beitragsfrei stellen und die BU in einer selbstständigen BU umwandeln und bei Bedarf auch reduzieren.

Über meinen Arbeitgeber habe ich jetzt zusätzlich die Möglichkeit eine BU als Direktversicherung abzuschließen - und das ohne Gesundheitsprüfung! Kostenpunkt bei 1649 € Absicherung ca. 107€ je Monat vom Bruttogehalt. Absicherung könnte man ohne Gesundheitsprüfung nach und nach bis auf 2000€ erhöhen.

Folgendes Szenario habe ich mir jetzt überlegt:

  • Basisrente beitragsfrei stellen
  • die alte gekoppelte BU in eine selbstständige BU mit 1000€ Absicherung inkl. 4% Dynamik umwandeln -
  • neue zusätzliche BU als Direktversicherung über 1649€ über meinen Arbeitsgeber

Was haltet Ihr von dem skizzierten Szenario?

Viele Grüße

Bigb

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Eure Meinung zu Deutsche Finance Group und deren Fonds?

Hallo,

eigentlich sieht meine finanzielle Situation für mein Alter (28J.) nicht so schlecht aus, wichtig ist mir halt auch der Vermögensaufbau.

So sieht derzeit mein mtl. Anlagekonzept aus:

Immobilien:

  • 800€ Tilgungsrate in selbstgenutzte Wohnung (abbezahlt in 8J. ohne Sondertilgung)

Altersvorsorge:

  • 40€ in steuerfreie LV
  • 162€ in fondsgebundene Riesterrente
  • 90€ in private RV

Investition über Finanzberater:

  • 200€ in geschlossener Unternehmensbeteiligung bis 2031 (sieht sehr gut aus)
  • 400€ in diverse Fondssparpläne

Eigentinvestitionen:

  • 500€ in Fondssparpläne und ETFs
  • 400€ auf Tagesgeld

Mit dem Finanzberater bin ich zwar zufrieden, wollte ihm aber nicht gleich mein ganzes Vermögen anvertrauen (daher die komische Splittung).

Nun hat mir mein Finanzberater eine besondere Investition vorgeschlagen, die wäre:

AGP Fund III der Deutsche Finance Group (Link: http://deutsche-finance.de/335/de/investitionsstrategien/advisor-global-partners-fund-iii.html)

Dabei handelt es sich um einen geschlossenen Immo-Fonds auf 10J. angelegt. Mögliche Summen lägen bei 15.000€ bis 25.000€, d.h. Einmalbetrag+mtl. Rate. Das Konzept hört sich nicht schlecht an und natürlich werben sie kräftig dafür, nur verunsichert mich insbesondere der Punkt "geschlossen". Andererseits haben die Vorgänger z.T. über 10% p.a. nach Steuern+Gebühr erwirtschaftet. Auch der AGP III steht nach aktuellen Zahlen bei ~8-9% p.a. nach Kosten.

Vorteile sehe ich darin, dass der Fonds ähnlich einer Unternehmensbeteiligung unabh. von der Börse agiert. Doch habe ich schon sehr viel Negatives über geschlossene Fonds gehört.

Meint ihr ich sollte von dem lieber die Finger weglassen?

Ich muss mich bis zum 24.11. entscheiden, weil dann der Fonds schließt.

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Aufbau eines Fondsportfolios bei der Comdirect Bank

Ich habe kürzlich ein Depot bei Comdirect eröffnet und informiere mich nun etwas genauer zu diesem Thema. Ich selber bin momentan 25 Jahre alt und verdiene ca 1800 euro netto im Monat. Ich möchte neben meiner Absicherung zur Altersvorsorge und meinem Tagesgeldkonto nun noch ca 250 euro im Monat in einen Fondssparplan investieren. Diesen möchte ich monatlich ausführen. Da ich gelesen habe, dass Geld auf mehrere Fonds zu verteilen ( also breit zu streuen) überlege ich mir nun wie ich das am besten anstelle. Wie viele Fonds sollte ich bei einer monatlichen Sparrate von 250 Euro ins Depot nehmen und zu welchen Assetklasse würdet ihr mir langfristig raten? Als Zielrendite habe ich mir so ca. 4-8 % pro Jahr vorgestellt. Ist dies überhaupt machbar? Meine ersten Gedanken dazu bestehen aus einem Mischfonds, einen internationalen Rentenfonds (wobei dies derzeit beim aktuellen Zinsniveau nicht ratsam ist?) und einen internationalen Aktienfonds. Worauf muss ich bei der Fondsauswahl achten und kennt ihr evt Fonds mit denen ich mein Anlageziel erreichen könnte? Da ich an einen langfristigen Sparplan so über 10 Jahre gedacht habe bin ich auch bereit mittelmäßige Risiken einzugehen. Vorger war ich bei der Sparkasse und habe mich mal dazu beraten lassen. Die Dekafonds haben mich jedoch nicht überzeugt. Deshalb suche ich nach besseren Alternativen. Über Vorschläge und Tipps wäre ich sehr dankbar. Um das Bild noch etwas abzurunden...ich zahle momentan 267 euro in meine private Rentenversicherung ein und monatlich 250 Euro auf mein Tagesgeldkonto. Dort habe ich auch schon etwa 15000 euro angespart.

Danke und beste grüße

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Altersvorsorge - private Rentenversicherung. Was halter ihr von meinen Verträgen ?

Hallo zusammen ,

ich bin grad ein bisschen am überprüfen was meine private Rentenversicherung angeht. Mittlerweile bin ich 27 Jahre, habe die Versicherung vor 6 Jahren abgeschlossen. Damals hat mich das ganze noch nicht ganz so interessiert, das hat dann alles mein Vater soweit in die Hand genommen. Jetzt interessiert es mich halt, ob die Versicherungen die ich abgeschlossen habe, auch in Ordnung sind oder ob ich da nix gutes abgeschlossen habe. Ehrlich gesagt kenn ich mich da auch nicht besonders aus was die ganzen Prämien angeht, irgendwas les ich immer von 154,00 Euro. Glaube die bekomme ich auch , aber bin mir da nicht so sicher. Naja , folgende Versicherungen habe ich abgeschlossen. Mich interessiert einfach nur was ihr davon haltet , oder ob es vllt. besser ist das zu kündigen und wo anders abzuschließen .

VPV Power Riester Fondgebundene Rentenversicherung in Form eines Altersvorsorgevertrages : Beitrag : 27,17 EUR /mtl. Rentenbeginn je 10.000 EUR Guthaben : 28,05 EUR Bei Rentenbeginn am 01.09.2052 : ca.19.000 EUR Das ist wohl der garantierte Betrag , bei positiver Fondentwicklung können diese auch noch steigen !

VPV Zulagen-Rente Typ optimal Rentenversicherung in Form eines Altersvorsorgevertrages : Beitrag : 74,00 Garantiertes Kapital 2050 : 42.274,00 Garantierte Monatsrente 2050 : 152,82

Kapitalversicherung auf den Todes und Erlebensfall nach Tarif A2: Beitrag : 69,79 , steigt jährlich Garantiertes Kapital : Erlebensfall:2050: 35.323,00 EUR Todesfall :21.193,00 EUR Berufsunfähigkeit : 5.280,00 Jahresbeitrag Diese Summen steigen immer weiter da sich ja auch der monatliche Beitrag erhöht.

Was meint Ihr zu dem ganzen ? Bin ich gut abgesichert ? Bin ich ausreichend abgesichert ?

Auf den ersten Blick erhalte ich 96.597,00 EUR. Denke da wird aber auch noch einiges an Steuern abgezogen…

Wie gesagt , auf den Verträgen werden immer nur die garantierten Summen aufgelistet , und ich weiss jetzt nicht genau was da noch an Zuschuss dazu kommt…

Was meint Ihr generell zu meinen Verträgen ? Ist das in Ordnung und reicht aus , oder ist es völliger Müll. Mehr monatlich möchte ich eigentlich nicht noch ansparen !

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Fondsgebundene Rentenversicherung vorzeitig kündigen?

Ich habe im Jahr 2000 eine fondsgebundene R+V-Rentenversicherung abgeschlossen. Monatlicher Beitrag: 50 Euro. Der aktuelle Rückkaufswert ist gerade so hoch wie die Beiträge, die ich seither entrichtet habe. Die Todesfallsumme beträgt 14.400 Euro, Endalter ist auf 69 Jahre ausgelegt, d.h., die Versicherung würde noch 31 Jahre lang laufen.

Nun überlege ich, die Versicherung zu kündigen. Mir ist zwar klar, dass es sich noch um einen steuerfreien Vertrag handelt, jedoch habe ich den Eindruck, dass die Verwaltungskosten derart hoch sind, dass die Renditen dadurch aufgefressen werden. Nach 17 Jahren sollten alle Provisionen nun auch bezahlt sein und eigentlich hätte ich wegen der zuletzt sehr guten Entwicklung am Markt schon eine kleine Rendite erwartet. Die Versicherung investiert zu 100% in europäische Standardtitel.

Was soll ich machen? Rausgehen und von dem ersparten Geld lieber direkt in Dividendentitel gehen?

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