Fondsgebundene Rentenversicherung Top Sachwert Flex von Prismalife - Erfahrungen?

2 Antworten

Hallo, das ist eine ganz normale Fondspolice. Da gibt es entsprechende Abschlusskosten, die i.d.R. in dene rsten 5 Jahrenanfallen und verrechnet werden, das Kleingedruckte wird ausweisen wie hoch diese sind. Grundsätzlich sind fondgebundene Versicherungen nicht günstig und man sollte sich immer fragen ob nicht ein "einfacher" Fondsparplan mehr Vorteile bietet (s.u.).

Ihre Freundin hat die Option ohne Garantien in der Ansparphase gewählt, also eine reine Fondspolice ohne extra Hinterbliebenenschutz.

Grundsätzlich sollte man so eine Fondspolice in der Effektivität einem Fondssparplan gegenüberstellen. Da gibt es steuerliche Unterschiede die u.U. für eine Versicherungslösung sprechen und Kostengesichtspunkte die sowohl in die eine als auch in die andere Richtung sich auswirken können.

Grundvoraussetzung für den Abschluss eienr solchen Fondspolice sind gewisse Kenntnisse von Investmentfonds. Denn um eine solche Anlage effektiv gestelten zu können, müssen die Fonds gut ausgewählt werden. Wählt man schlechte oder falsche oder streut man zu wenig über einen so langen Zeitraum, so bringt der beste Versicherungsmantel Nichts. Insofern ist da kein Unterschied zum Fondsparplan.

Die gewählte Anlage erfolgt in einer von FvS (Flossbach von Stork) gemanagten Anlage, deren Kosten OK zu sein scheinen (1,8 % p.a. Management fee). Es kann breit investiert werden (Aktien, Rohstoffe, Immobilien, Anleihen, usw.). FvS hat m.E. mit seinen eigenen Fonds in den letzten Jahren bewiesen dass man es kann. Die Anlage, d.h. de oder die Fonds können aber jederzeit auch gewechselt werden.

Die Hochrechnungen sind, wie bei jeder derartigen Anlage, nur Prognosen, und welche Zahl man da für realistsich hält, ist bei jedem anders. Die Zahlen sehen eindrucksvoll aus, sind aber auch in ähnlicher Höhe (z.T. sogar noch besser bei gleicher Wertentwicklung) bei anderen Versicherern zu finden.

Der RF gibt an wieviel Euro pro 10.000,- Euro Guthaben man als monatliche Rente erhält, aber RF ist nicht gleich RF ! Wie garantiert ist den der "garantierte" RF, Stichwort Treuhänderklausel ? Auf welchen Grundlagen (Lebenserwartung, Sterbetafeln, usw.) beruhen denn die RFs, insbesondere was den aktuellen RF angeht. Hier unterscheiden sich die einzelnen Versicherer z.T. erheblich voneinander. Wichtig ist m.E. ein harter RF ohne Treuhänderklausel.

Zum Schluss, Focus ist definitiv keine geeignetet "Institution" um irgendwelche qualifizierten Aussagen zur Güte von Fondspolicen zu machen.

Wenn es denn unbedingt eine fondsgebundene RF sein soll (und wenn vor Allem die Alternativen abgewogen wurden !), dann nicht allein auf die Hochrechnungen und die Höhe der RFs gucken sondern auf u.a. die Kosten, die Flexibilität, die mögliche Fondsauswahl und auch auf den Versicherer (muss es denn unbedingt einer aus Liechtenstein sein ?).

Ich möchte zum Schluss noch einmal betonen dass so eine Fondspolice das falsche Produkt ist, wenn keine oder geringe Kenntnisse über Investmentfonds vorhanden sind. Bei einer Laufzeit von über 40 Jahren kann sich ihre Freundin nicht auf die, wenn überhaupt vorhandene Expertise des Beraters verlassen. Meiner Erfahrung nach haben die wenigsten Versicherungsberater / -makler wirklich Ahnung von offenen Investmentfonds.

VG,

Empfehlungen von Bekannten sind immer so eine Sache. Solange der Bakannte seinen Job macht hast Du einen Ansprechpartner. Hört er auf, was bei dem umkämpften Markt und der Fluktuation der Vermögensberater, oft vorkommt. Stehst Du alleine da und keiner will sich um Deinen Vertrag mehr kümmern und das bei einer Laufzeit von 41 Jahren? Du solltest zu einer Gesellschaft gehen mit Repräsentanten wie die Allianz oder zu einer Sparkasse. Dann hast Du zumindest für immer einen Ansprechpartner für Deinen Vertrag. Ob das Produkt das beste ist oder nicht, musst Du selbst herausfinden. Eine jährliche Wertsteigerung kann man im Voraus nicht schätzen, da es sich um einen Fondssparplan handelt. Gehe zu Deiner Sicherheit eher mal von 3% aus, dann wirst Du nicht enttäuscht. Ich würde nichts von einem Bekannten kaufen. Warum habe ich Dir ja schon erklärt.

Es handelt sich dabei um eine Empfehlung ihres Beraters.

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@Schirmi1988

Wo ist der Berater angestellt? Das ist doch der spingende Punkt.

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Kündigung Fondsgebunde Rentenversicherung

Hallo zusammen,

ich habe vor 7 Jahren eine Fonsgebunden Rentenversicherung bei der Axa Versicherung abgeschlossen.

Einzahlung 01.07.2004- 01.07.2007 --> 157,3 Euro 01.07.2007- 01.05.2011 --> 173,04 Euro

Das macht laut meiner Rechnung eine Gesamtsumme von ca. 13.795,68 Euro aus!! Laut einer übersicht von AXA ist der Fondswert aber gerade mal 7794,34 Euro!!!! D.h. ich habe einen Verlust von ca. 6000Euro gemacht!!!

Was sagt ihr dazu?? Soll ich die Versicherung kündigen und den Verlust in Kauf nehmen oder ist es besser den Vertrag ruhen zu lassen??? Weiter zahlen???

Es handelt sich um den Tarif: CLIPR M-4; Fonds: Axa Wachstum Invest

Danke für eure Ratschläge!!

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Sind Sparpläne bei Wohnungsbaugenossenschaften sinnvoll?

Auf der Suche nach Ergänzungsmöglichkeiten zu meiner privaten Rentenvorsorge bin ich auf teils attraktive Sparplan-Angebote diverse Wohnungsbaugenossenschaften gestoßen. Unter anderem auf die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG, die ein Produkt namens Zielsparen offensiv bewirbt. Ab dem 15. Sparjahr erhält man satte 50% Bonus auf die jährliche Sparleistung. Bei 100 Euro auf 25 Jahren kommen derzeit (variabler Basiszins) 51.573,14 Euro heraus – macht eine Rendite von etwa 4 Prozent!

Das bietet mir doch, wenn ich richtig informiert bin, kaum eine Privat-Rente, oder? Deren Garantiezins (auf den Sparanteil!) liegt bei 1,75 Prozent. Natürlich hat ein solcher Vertrag – weil man statt Kapital ja auch Rente nehmen und steinalt werden kann – durchaus eine Daseinsberechtigung. Aber: Lohnt es sich nicht, seine Altersvorsorge möglichst vielschichtig aufzubauen? Ich denke mir 100 Euro in so einen Genossenschafts-Sparplan, 100 Euro in eine Privat-Rente, 100 Euro in Riester und/oder Rürup und ein Rest in Fonds-Sparpläne...!?!

Die Eigenheiten der diversen anderen Produkte haben es teils ja durchaus in sich und ich bilde mir ein, sie in Ansätzen verstanden und durchblickt zu haben. Vor allem wenn man die Kriterien Flexibilität, Sicherheit, Rendite usw. gegeinenander abwägt...

Mir stellt sich angesichts dieses für mich völlig neuartigen Genossen-Sparplans aber die Frage: Ist das sicher? Die CSG macht dazu auf ihrer Webseite widersprüchliche Angaben. Mal heißt es, man sei in einem Sicherungsfonds, der noch nie habe einspringen müssen... Dann aber heißt es auch, dass man auf das Einspringen keinen Rechtsanspruch hat. Ja, was denn nun!? :-)

Auch westdeutsche Anbieter wie die Spar- und Bauvereine in Solingen und Hannover bieten vergleichbare Produkte – wohl mit ähnlichen Sicherheits-Bedingungen. Mich interessiert vor allem Euer persönlicher Eindruck... Würdet ihr so einen Vertrag abschließen? Er ist ja recht flexibel – im Gegensatz zu Versicherungen und hat dazu doch auch eine Top-Rendite ohne Volatilität... Oder!?

Kennt sonst jemand von Euch ähnlich gute "Banksparpläne"?

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Fondsgebundene Riesterversicherung - Frage zu Kosten

Ich besitze seit Juni 2012 eine Fondsgebundene Riesterrentenversicherung von HDI. Zu mir, ich bin 26 Jahre alt und meine monatliche Prämiensumme beträgt 162,17 Euro. Leider erst jetzt habe ich mir mal die Kosten angesehen.**** Ich wollte diesbezüglich fragen, ob die Höhe dieser Kosten denn normal sind. Zu den Einzelheiten:****

  • Prämiensumme pro Monat 162,17 Euro
  • garantierte Rente zum 01.06.2055 ohne Zulagen: 281,71 Euro
  • garantierte Rente mit Zulagen : 304,68 Euro
  • bei 6% Wertentwicklung: 864,87 Euro
  • Diese Rente ergibt sich zu diesem Zeitpunkt aus der Summe der vereinbarungsgemäß zu zahlenden Prämien in Höhe von EUR 83.679 EUR 26,94 monatlich je 10.000 EUR des Vertragsguthabens zu Rentenbeginn, mindestens aber EUR 33,67 monatlich je 10.000 EUR des erhöhten garantierten Rentenkapitals
  • Bei Abschluss Ihres Vertrages fallen insgesamt einmalige Abschlusskosten in Höhe von 4,00 % der maßgeblichen Prämiensumme an - 3347,40 Euro
  • Aus Ihren ersten Prämien wird ein Anteil zur Tilgung dieser einmaligen Kosten herangezogen. Die Tilgung erfolgt über einen Zeitraum von 5 Jahren durch gleich hohe monatliche Beträge von 55,79 EUR
  • Die ab Vertragsbeginn laufend einkalkulierten Kosten betragen bis zum 01.06.2055 jährlich 0,298 % der maßgeblichen Prämiensumme. Dies entspricht einem Betrag von jährlich 249,11 EUR
  • Für die Verwaltung der gemanagten Portfolien und Wertsicherungsfonds erheben wir Verwaltungsgebühren. Infolge einer vorsichtigen Kostenkalkulation entstehen dabei Überschüsse. An diesen beteiligen wir Sie im Rahmen unserer Überschussbeteiligung. Nach aktueller Deklaration teilen wir Ihrem Vertrag pro Monat jeweils 0,020 % des Geldwertes der gemanagten Portfolien bzw. 0,075 % des Geldwertes der Wertsicherungsfonds zu. Die Höhe der Kostengewinnanteile wird jedes Jahr neu festgesetzt und ist nicht garantiert
  • Zusätzlich entnehmen wir Ihrem Vertragsguthaben monatlich Kosten in Höhe von 0,010 % des Geldwertes des Vertragsguthabens zuzüglich Schlussgewinnbeteiligung (inkl. Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven), maximal jedoch 0,010 % von 75% der Prämiensumme. Dies entspricht maximal einem Betrag von monatlich 6,28 EUR.

Mir kommen diese Kosten recht viel vor. Wenn man jetzt mal von den Abschlusskosten absieht bezahle ich von den 162,17 Euro Beitragssumme pro Monat 20,76 Euro an Kosten. Das bedeutet, dass allein von meinen monatlichen Einzahlungen 12,80 % Kosten sind und nach Ablauf der Tilgung der Abschlusskosten nur 141,41 Euro im Vertrag landen. Aktuell sogar nur 85,60 Euro (mit Tilgung der Abschlusskosten)

Ist das zu teuer? Ich frage mich gerade, wie die 12%/Monat so schnell wieder reinkommen sollen? Auf die jährliche Zulage werden auch jeweils 4% der 154 Euro berechnet. Was könnte ich in diesem Fall tun? Eine Kündigung zum Mai 2015 würde ein Stornoabschlag von 108 Euro auf 1000 Euro betragen. Da wäre der Rückkaufwert 3282 Euro (ursprünglich 2601Euro-habe damals meinen alten Riestervertrag übertragen)

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Flexibler VorsorgePlan Invest von Cosmos Direkt - eine gute Fondsgebundene Rentenversicherung

Meine Finanzberaterin empfahl mir zur Altersvorsorge mehrere Fondsgebundene Rentenversicherungen. Folgende hat sie mir angeboten: Canada Life, Prismalife und Cosmos Direkt. Sie empfiehlt die Anlage in Schwerpunkt Aktien . Sind die oben genannte Anbieter und speziell ihre Hauptempfehlung aus der Überschrift bzw Frage eine gute Idee für einen 26 jährigen? Monatliche Einzahlung soll 150 Euro sein verteilt auf mehrere Fonds

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