Fondsgebundene Rentenversicherung richtige Wahl der Altersvorsorge?

4 Antworten

also irgendwie wird jetzt hier nicht alles angezeigt: Zusatz: Bin 23 Jahre alt , zahle 250 Euro monatlich ein, mein Makler würde ich auch selber fragen - jedoch befindet er sich momentan leider sehr krank im Krankenhaus bzw wieder bei seiner Familie und da mag ich nicht stören...eine Übersicht über zu besparende Fonds http://lt.morningstar.com/0141et4822/multiquickrank/default.aspx?

Zusätzlich befindet sich ein Wertsicherungsfonds im Vertrag...Rendite Plus nennt sich dieser.

Das Depot besteht nur aus Aktienfonds. Die haben sich in letzter Zeit sehr schön entwickelt. Wenn Du allerdings mal die Kursentwicklung der letzten Tage anschaust, dann werden Dir schnell die Risiken bewußt. Da ist eben die Frage, auf welchen Zeithorizont Du die Altersvorsorge planst und, wieviel Du vom Thema verstehst. Wenn Du nicht rechtzeitig vor Ablauf der Versicherung die Umschichtung in sichere Anlagen wie Rentenfonds (Schwerpunkt Staatsanleihen EUR) vornimmst, steht Dir eine unangenehme Überraschung bevor.

Was ich außerdem nicht so ganz verstehe ist, weshalb man für eine solche Anlage eine Rentenversicherung abschließen muß. Du hättest auch unmittelbar in die Fonds anlegen und dabei den auf die Rentenversicherung entfallenden Kostenanteil sparen können.

Zu den Kosten kann man natürlich hier nichts sagen da wir die Höhe nicht kennen. Zahlst Du denn für die Fonds Ausgabeaufschlag? Da würde bei üblicherweise erhobenen Ausgabeaufschlägen von 5% über die Jahre hinweg große Beträge in die Kassen Dritter statt in Deine eigene fließen. Dabei gibt es doch so viele Möglichkeiten, sich Fonds ohne oder mit reduziertem Ausgabeaufschlag zu verschaffen.

Ich habe noch über 40 Jahre Zeit bis es zur Auszahlung kommt. Warum über solch einen Vertrag? Ich würde dies mit der Sicherheit der lebenslangen Rente begründen. Ausgabeaufschläge zahle ich keine. Ich bekomme allerdings Kickbacks/Cashbacks (weiß nicht genau wie sich das nennt) wieder zurück. Weiterhin befindet sich im Produkt Höchsstandsicherung und Ablaufmanagment sowie ein Wertsicherungsfonds. Die oben genannten Fonds sind nur 50 % der Anlage. Die restlichen 50 % werden von HDI aktiv verwaltet.

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Der verfügbare Platz ist zu gering, um alle Vor- und Nachteile unterschiedlicher Altersvorsorgearten in unterschiedlichen Altersklassen darzulegen.

Deshalb nur zur konkreten Frage: Fondsgebundene Rentenversicherungen sind relativ teuer und daher eine wenig sinnvolle Vorsorgeart. Stiftung Warentest berichtete in der Finanztest 12/2016 über diese mit dem Subtitel "häufig teuer und unrentabel". So sind bei den großen Anbietern 1,5 bis fast 3 Prozent Kosten pro Jahr (!) normal. Testsieger war CosmosDirect Flexibler Vorsorgeplan FFV, mit nur 0,32% Kosten p.a.., bei der man in ETF investiert.

Wer mit dem Gedanken spielt, eine fondsgebundene Rentenversicherung abzuschließen, sollte sich unbedingt den TEST-Artikel holen: https://www.test.de/Fondsgebundene-Rentenversicherung-Guenstige-Tarife-mit-guten-Fonds-5093725-0/

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Wie mir scheint, hast Du den Vertrag schon am Laufen. Wenn nicht, würde ich sagen: Als Arbeitnehmer zuerst eine Riesterrente abschließen, und diesen Riestervertrag so besparen, dass Du die volle Zulage mitnehmen kannst. In der Regel ist das dann ein sicherer verzinster Sparplan.

Wenn die erste Zusatzrente sicher ist (Riester) und Du die max. Sparsumme (2100 € / Jahr) ausgereizt hast, dann kann man mit einer zweiten Versicherung etwas mehr Risiko gehen und dann kann eine fondsgebundene Versicherung eine gute Wahl sein.
Die angesprochenen Fonds sind allesamt gut, ich habe einige davon selbst, scheint mir eine gute Empfehlung zu sein. Wenn die Spardauer lange genug ist, sollten diese Auswahl über die Jahrzehnte eine gute Rendite bringen...

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