fondsgebundene Lebensversicherung;1/5 weniger Auszahlung als Einzahlung.Keine Zinsen

2 Antworten

Das ist derzeit nicht so weiter ungewöhnlich, denn abhängig vom verwendeten Fonds sind Verluste durchaus möglich. Nicht alle Fonds in fondsgebundenen LV sind Garantiefonds.

Damit bist Du leider nicht wirklich "Geschädigte" im Sinne einer Person, die nun auf Schadensersatz pochen kann, sondern nur "an den Marktentwicklungen Leidende".

Hast Du inzwischen herausfinden können, welcher Fonds denn eigentlich Grundlage der LV war?

Mit einer fondsgebundenen Lebensversicherung bist Du ein Marktrisiko eingegangen, nämlich dem, dass die Werte im Fonds sich negativ entwickeln können, also in aller Regel die Kurse der im Fonds enthaltenen Aktien oder Anleihen. Du hast spekuliert. Dieses Risiko hätte Dir Dein Berater erläutern müssen. Gibt es darüber ein Beratungsprotokoll oder nicht? Gibt es Zeugen beim Vertragsabschluss? Dies wäre ein Ansatzpunkt für eine Verbraucherschutzberatung bzw. für einen Anwalt.

Für die Zukunft bleibt mir nur, Dir zu raten, bessere Anlagen zu tätigen, die es am Markt auch gibt. Eine neue Lebensversicherung, auch wenn sie nicht fondsgebunden ist, tut es wohl kaum. Die Garantieverzinsung liegt seit diesem Jahr nur noch bei 1.75%, das ist unter der langjährigen durchschnittlichen Inflationsrate. Inwieweit die Versicherungsgesellschaften ihre bisherigen Renditen in einer unsicher werdenden Zeit aufrecht erhalten können, steht in den Sternen.

Es gibt übrigens ein Gerichtsurteil von Landgericht Hamburg aus dem Jahr 1984 das sinngemäß lautet, Lebensversicherungen seien legaler Betrug - war Dir das bekannt? Damit ist eigentlich alles gesagt, und zwar amtlich.

Mir fehlen die Worte angesichts dieser Antwort.

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Mir wurde eine Standard-Life Maxxellence Invest (fondsgebundene Rentenversicherung Tarif S Österreich mit Kapitalwahlreich) Pensionsversicherung angeboten und mich würde interessieren, ob diese Versicherung etwas taugt.

  • Alter zum Versicherungsbeginn: 34
  • Versicherungsbeginn: 01.12.2015
  • Versicherungsende: 01.12.2046
  • Einmalige Zuzahlung: 12000 (+4% Versicherungssteuer) = 12480 Euro
  • Monatlicher Betrag: 200 Euro (+4% Versicherungssteuer) = 208 Euro
  • Jährliche Betriebsdynamik: 2%

folgender Fonds ist angedacht: STANDARD LIFE Global Absolute Return Strategies (Mittleres Risiko)

Seit Ausgabe 2006 hat der Fonds eine Performance von 7.6% p.a. (vor Abzug der Kosten)

Nach 31 Jahren sind 118 229 Euro eingezahlt. Garantierte Rendite gibt es ja keine mehr.

  • bei 0% Nettorendite beträgt die Auszahlung 113440 Euro (also weniger als eingezahlt).
  • bei 3%: 187198 Euro
  • bei 6%: 326316 Euro

Die Effektivkosten p.a. (Gesamtkostenquote) werden mit 1,828% angegeben. Also sofern die Bruttorendite höher ist, schaut im Endeffekt ein Gewinn raus. Der Ausgabeaufschlag von 5% auf den Fond ist aber relativ hoch bzw. auch die sonstigen Kosten.

Generell ist schwer abschätzbar, wie sich das entwickelt. Aber angeblich sind 3% schon realistisch (sagt die Glaskugel des Versicherungsmaklers). An und für sich ist die Standard-Life relativ gut bewertet bzw. gibt es auch einige Infos dazu im Forum.

Was denkt ihr darüber? Gibt es irgendwelche Alternativen (für Österreich)? Wie würdet ihr für die Zukunft vorsorgen? Danke!

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