Fonds als Alternative zum Festgeld?

5 Antworten

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Na ja, fürs Termingeld bezahlt man keinen Ausgabeaufschlag von 3%. Da ist die angestrebte Wertsteigerung des ersten Jahres schon weg. Und wenn man sich den Chart anschaut: Wertstabil ist anders:

http://www.finanzen.net/fonds/Sauren_Global_Defensiv_A

Bezahlst Du 3% Ausgabeaufschlag für Fonds? ;-)

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@gandalf94305

Ja, so ein Fonds kostet normal mit Beratung und mit Betreuung auch einen AA und abgesehen von Fachleuten, die sich damit auskennen und einfach nur einen Händler brauchen, sollten Anleger auch diese Möglichkeiten nutzen. Was mehr bringt als ein Sparbuch, kostet nunmal auch mehr als ein Sparbuch ;-)

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Fonds sind eine sehr gute Alternative zum Festgeld, wenn das einige Zeit, also wenigstens ein oder zwei Jahre nicht gebraucht wird.

Voraussetzung ist allerdings dass du zum einen geringe Kosten hast (kein Ausgabeaufschlag) und zum anderen welche mit geringer oder negativer Korrelation kombinierst.

Zum Sauren defensiv passt z. B. der seit Juni 2009 neu und seither sehr gut gemanagte Pioneer Discount Balanced 701270.

Je mehr Geld du anlegst und je länger du darauf verzichten kannst, um so mehr lohnt sich aber auch ein richtiges Portfolio, in dem die defensiven Fonds nur einen Teil ausmachen.

Anstreben kann man viel :-) Ob das erreicht wird, ist eine andere Frage.

  • Ausschüttungen: es gibt Fonds, die eine gewisse Ausschüttung anstreben (z.B. der Fidelity Global Dividend spricht von 3,6% p.a.) oder praktisch zusichern (Schroder hat hierzu einige), obwohl Fluktuationen des Kurses möglich sind. Es gibt auch Fonds, die gewisse Ausschüttungen von 3-4% recht solide und konstant erreichen (z.B. Immobilienfonds). Diese Fonds sind für Anleger, die gerne laufende, gut planbare Einkünfte haben möchten.

  • Kursgewinne: betrachtet man längere Zeiträume, so kommt man bei vielen Mischfonds mit 4-6% p.a. an Rendite durchaus gut hin, d.h. man erreicht nach Inflation und Steuern ein Plus. Diese Fonds sind für Anleger, die auf einen Horizont von 10+ Jahren etwas mehr als einen Kaufkrafterhalt von Anlagen erwarten. Viele dieser Fonds liefern ihre Rendite als Kursgewinne auch innerhalb des Fonds, d.h. es fallen keine oder nur geringe zu versteuernde Erträge an.

  • Kommt man in eine Phase, in der die angelegten Gelder benötigt werden, z.B. als Ergänzung zu Rentenzahlungen, dann wird man auch über Auszahlpläne nachdenken und Fonds der zweiten Sorte in die erste umschichten wollen.

Mischfonds, die solide und mit geringer Volatilität laufen, gibt es einige. Schau Dir doch mal diese an:

  • ACATIS Champions Select (LU0280778662)
  • DNCA Invest Eurose (LU0284394235)
  • Echiquier Patrimoine (FR0010434019)
  • Ethna Aktiv E (LU0136412771)
  • Kapital Plus (DE0008476250)
  • M&G Optimal Income (GB00B1VMCY93)
  • Rouvier Patrimoine (FR0000401366)

Es gibt dabei ausschüttende wie auch thesaurierende Anteilsklassen. Und ja, wenn man geringe Schwankungen in Kauf nimmt und die Erträge sieht, dann lohnt sich das sicher als Ersatz für Festgeld in Bezug auf Rendite. Ich habe beispielsweise überhaupt keine Festgeldanlagen und Sparkonten. Nur ein Tagesgeldkonto als Puffer für Wertpapiergeschäfte und als Notreserve.

Gute Antwort D.H.

Nur solltest du die Korrelation nicht unterschätzen. Wenn der nächste Crash von Unternehmensanleihen kommt - und das ist IMHO wahrscheinlich - sind so ziemlich alle ziemlich gleich betroffen.

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@Rat2010

Stimmt, aber das wird sich langfristig herausmitteln und die genannten Beispiele unterscheiden sich ja auch in der Strategie. Daher würde ich definitiv keine reinen Rentenfonds empfehlen und auch keinen reinen Aktienfonds. Es sind Misch-/Multi-Asset-Fonds gefragt oder eine Vermögensverwaltung.

Festgeld ist ja auch nicht immun gegen Inflationsanstiege.

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