Fördern Krankenkassen den Medikamentenbezug über Versandapotheken?

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1 Antwort

Versandapotheken brauchen mindestens drei Tage, keine Beratung , wer sitzt an der hotline, sich verzichten teilweise auf den Eigenanteil.

Sie sind in Vergleichstest immer schlechter als die öffentliche Apotheke gewesen.

Krankenkassen müssen übrigens alle Arzneimittel bezahlen, egal wo sie gekauft wurden. SGB V

Sie holen sich aber ggf. Geld vom arzt zurück durch Honorarabzug, bei den apotheken gibt es einen Zwangsrabatt.

Und da auf viele generische Arzneimittel keine Zuzahlung mehr besteht, Stichwort Rabattverträge der Krankenkassen, warum solltest du also deine Arzneimittel im Ausland bestellen und tagelang warten !

Da muß man Einiges kommentiere: 1.Bei planbarem Medikamentenbezug sind 3 Tage Abwicklungszeit (bis Anlieferung z.B. durch DHL) sicherlich kein Problem. 2.Ich habe bisher kompetente Auskünfte von der Hotline (DocMorris) bekommen. Auf Wunsch sogar schriftlich, was es sonst bei öffentlichen Apotheken nicht gibt. 3.Der Verzicht auf Eigenanteil beläuft sich auf 50% der Zuzahlung. 4.Die Beratung in öffentlichen Apotheken ist nachweislich miserabel, keine Beratung ist meist sogar besser. 5.Versandapotheken sind bei Krankenkassen durchaus gerne gesehen, sie dürfen leider dafür aber keine Reklame machen. 6.Rabattverträge mit Versandapotheken sind für die Krankenkassen teilweise vorteilhafter. 7. Hoch lebe der Wettbewerb, sonst bewegt sich bei Krankenkassen, Apotheken und Herstellern gar nichts mehr. Deshalb Bezug bei Internetapotheken forcieren. 8...und wer dafür Empfehlungen ausspricht und vermittelt, bekommt eine schöne Barprämie.

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@RatsucherZYX

@Ratsucher xy Das ist alles falsch Vielleicht solltest du dich einmal über die Preisbildung bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln informieren, der sog. Arzneispreisspannenverordnung. Es ist Gesetz und auch politisch gewollt, dass verschreibungspflichtige Arzneimittel in Deutschland einen einheitlichen Preis haben Übrigens ist das die Meinung aller politischen Parteien im Deutschen Bundestag. kranke menschen sind für einen Preiswettbewerb das falsche Objekt

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@qtbasket

Sicher in Deutschland. Aber wer hindert den Patienten seine Medikamente in der EU zu kaufen? Das widerspricht den EU-Verträgen. Sind dort auch meist billiger, da weniger Steuern bis gar keine. In D muss man MWST 19% auf Medikamente zahlen. Auf Hundefutter nur 7%, unsere Politiker fördern die Ernährung von Tieren, Gesundheit wird sanktioniert!

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@qtbasket

@ gtbasket

Du bist sehr oberflächlich mit deiner Meinung:

Ich habe 8 Punkte aufgeführt, hast du wirklich alles gelesen und verstanden?

Meinung der Politiker hin oder her, die ändert sich, wie das Wetter im Herbst.

"Kranke Menschen sind für einen Preiswettbewerb das falsche Objekt" Die hohen Beiträge, wegen der teuren Medikamente, werden aber auch von den Gesunden bezahlt! Deshalb: Jeder Schritt zur Senkung der Kosten muß geprüft und möglichst begangen werden, vor allen Dingen, wenn sich Dritte daran bereichern!

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