Fitness für Gehirne der Bilanzexperten

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1 Antwort

Gehirnjogging ist insbesondere der erste Satz.

Frage 1:
Ja, das ist richtig. Aber das ist nicht weiter tragisch, denn der Gesetzgeber hat vorgesorgt: Wäre das Grundstück mit 80 zu bewerten, hätte er eben 30 als Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften versteuert. Die Einlage gilt als Veräußerung, § 23 (1) Satz 5.

Frage 2:
Was soll damit sein? Grundstück privat gekauft und innerhalb von 10 Jahren eingelegt. Da kommst du drauf.

Frage 3:
Dann wäre es mit dem TW eingelegt worden und wenn es 10 Jahre und 1 Tag wären, wäre die Einlage auch nicht mehr nach §23 steuerverstrickt.

Das war leicht.

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Kommentar von Tina34
23.11.2012, 10:30

... du hast heute deinen guten Tag, das war kein Gehirnjogging sondern nur die freundliche Umschreibung - macht meine Hausaufgaben!

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Kommentar von Tatjana1
23.11.2012, 16:14

In Bezug auf den ersten Satz; ich bin halt nicht hier aufgewachsen. Aber das ist Dir auch schon bekannt. Gut man lernt etwas dazu.

Ansonsten, irgendwie habe ich mich evt. unklar ausgedrückt. Es geht um einen Einzelunternehmer, der bilanziert nach 141 AO. Es wird gar nichts veräußert, sondern es geht ausschließlich um Privateinlage und Privatentnahme von nicht abnutzbarem Wirtschaftsgut.
Nach dem § 6 EStG wird die Privateinlage mit: entweder Teilwert oder tatsächlichen AK bewertet (mit das was eben niedriger ist).

Jedoch Privatentnahme immer mit Teilwert bewertet. Da war ich unsicher, ob ich das richtig so verstanden habe. Das wäre zum großen Nachteil des Unternehmers.

Zur Deinem Punkt 3: Und meinst, dass wenn nach dem Privatkauf mehr als 3 Jahren verstrickt sind, wird das WG immer mit TW eingelegt? Unabhängig wie hoch die tatsächlichen AK waren?

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