Firmenwagen für Freiberufler aus Privatvermögen - was zu beachten?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

nicht in jedem Falle kann ein PKW in's Betriebsvermögen übernommen werden.

Je nach Nutzung sind 30ct/km zu verrechnen oder bei einer Mehrnutzung kann das Fahrzeug in die Bücher übernommen werden. Dann greift die 1% Regelung. Oder man führt ein Fahrtenbuch und rechnet die Ist-Kosten aus und verteilt sie auf privat/ beruflich.

Die erste Frage ist also: wie hoch ist der Anteil der berufl. Nutzung. Danach kommen weitere Entscheidungen wie 1%-Regelung oder Fahrtenbuch.

http://www.muenchen.ihk.de/mike/ihk_geschaeftsfelder/recht/Steuerrecht/Einkommensteuer_-_Koerperschaftsteuer/Pauschale-Firmenwagen-Besteuerung.html

Bei einem alten PKW wäre ich insofern skeptisch, weil durch die 1%-Regelung zu teuer kommen kann.

Also soweit ich weiß, mußt du als Freiberufler, der nur eine Einnahme-Überschuß-Rechnung macht und nicht bilanziert, über einen Zeitraum von drei Monaten nachweisen, das dein Fahrzeug zu 90 Prozent dienstlich genutzt wird. Erst wenn dies der Fall ist, kannst du überlegen ob dieses Fahrzeug ins Betriebsvermögen einzulegen es sich lohnt. Den Zeitwert kannst du über ein Gutachten einer Werkstatt erhalten, indem diese den Zeitwert festlegt und dies schriftlich dir zur Verfügung stellt. Wenn das alles zutrifft kannst du alle Aufwendungen des Fahrzeugs als Betriebsausgaben absetzen. Mußt aber auch den Eigenverbrauch nachweisen. Entweder über ein Fahrtenbuch oder die sogenannte 1%-Regelung. Hierbei wird der Bruttolistenpreis bei Erstzulassung zu Grunde gelegt.

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2.) Angenommen ich würde kein Fahrtenbuch führen und am Jahresende meine gesch. gefahrenen km nachvollziebar (also genau dokumentiert) selbst schätzen und die Kosten in der Steuererklärung angeben. Würde ich dann bei Nachfrage nach dem Fahrtenbuch (das ich ja nicht geführt habe) seitens des FA ärger bekommen (also ordnungswiedrig oder gar strafrechlich) oder würden mir die Fartkosten einfach nur nicht angerechnet werden?

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