Firmenwagen - Sicht Arbeitnehmer / Arbeitgeber

2 Antworten

  1. Diese Frage, Aktivierung ja, nein, vielleicht, stellt sich nur bei Einzelunternehmer, oder Personengesellschaften. WEnn es um eine Kapitalgesellschaft geht, ist die betriebliche Nutzung schon dadurch gegeben, weil ja die Überlassung an einen Arbeitnehmer Teil des Gehaltes ist. Sie wird ja auch in die Frage der Angemessenheit des Gehalts einbezogen. Die Tankkarte ist inklusive, weil ja davon ausgegangen wird, das die Vollkosten über die Firma abgerechnet werden. Wenn der Arbeitnehmer einen Teil selbst zahlt, wird der Betrag, der versteuert werden muss, verreingert.

2.Die frage hatten wir in einem anderen Zusammenhang, hier schon mal. Steuerlich bleibt es dabei, es ist mehr eine Frage des Anstellungsvertrages. Man kann aber den Arbeitnehmer ja auch dazuverpflichten ein Fahrtenbuch zu führen (als Bedingung für die private Nutzung) udn die Fremdkilometer abrechnen.

  1. Das ist relativ einfach. Was die UG für das Auto ausgibt sind Betriebsausgaben. Leasing, Benzin, Reparaturen, Steuer, Versicherung. Die Frage ist doch anders zu stellen (aus unternehmerischer Sicht). Braucht der AN (egal ob Geschäftsführer, oder normaler Mitarbeiter) für seine Arbeit ein Auto? Wenn nein, wird man erstmal keines anschaffen, wenn ja, wird man eines anschaffen, oder ihm für die betrieblichen Kilometer Kilometer Geld geben (wenn der das akzeptiert). Wenn das Auto schon mal da ist, kann man sich natürlich fragen:

wenn ich dem AN den Wagen gebe, kann ich damit eine Gehaltserhöhung sparen?

ist der AN Bereit dafür auf etwas Gehalt zu verzichten, weil er ja die Kosten für den eigenen Wagen spart?

Danach kann ich eben am Schluss noch fragen:

Wenn ich meinem Gf (oder anderen Mitarbeiter) was gutes tun will, dann kaufe ich ein Auto und gebe es ihm als "Zuckerl" um ihn zu halten.

Es gibt auch Führungskräfte, die dies zur Bedingung für den Einstieg machen, also z. B. 120.000 pro Jahr und ein E-Klasse Mercedes.

40

Wenn eine Firma für einen nebenberuflich tätigem Mitarbeiter einen Firmenwagen anschaffen will, dann macht das wirtschaftlich nur Sinn, wenn der Mitarbeiter dieses Fahrzeug zur Ausübung der Nebentätigkeit benötigt. Beispielsweise Kundenbesuche oder mitführen von Muster- oder Verkaufsware.

0

Firmenwagen- 0,03%-Versteuerung und Werbungskosten vs. genaue Fahrten zur Arbeitsstätte (ESt 2011)

Hallo!

Ich habe mich in diversen Foren zum Thema informiert (viele ähnliche Fragen gelesen) und hätte nun gerne eine Bestätigung zu meinen Angaben bevor ich meine Steuererklärung mache:

Firmenwagen: 35.300,- Euro, zur vollen privaten Nutzung überlassen

Abzug Gehaltsabrechung: 353,- Euro (1%-Regelung) + 518,91 Euro (0,03%x49km) abzgl. 70,- Euro Kraftstoffpauschale (AN) sowie 220,50 Euro Pauschalversteuerung (AG)

Tatsächliche Fahrten zur Arbeitsstätte ca. 5-6 Mal im Monat (kann über Reisekostenabrechnung nachgewiesen werden, Rest Außendiensttätigkeit)

Wenn ich es richtig verstanden habe, habe ich nun 2 Möglichkeiten:

  1. 0,03%-Regelung akzeptieren und in der Steuererklärung Werbungskosten für 230Tagex49kmx0,30Euro angeben = 3.381,- Euro

  2. Tatsächliche Fahrten nachweisen und so berechnen: 49kmx35300x0,002%x6Fahrten=34,59Euro p.m.x12 Monate=415,13 Dieser Betrag wird dann dem in der Gehaltsabrechung abgezogenen Betrag: 49kmx35300x0,03%=518,91Euro p.m.x12monate=6226,92 entgegengestellt und die Differenz von 5.811,79 Euro müsste dann "erstattet" werden!?

Fragen: 1. Sind beide Möglichkeiten so richtig? 2. Ist dann die 2. Möglichkeit tatsächlich besser für mich? 3. Wie gebe ich die 2. Möglichkeit bei der Steuererklärung an?

PS: Macht es Sinn die 49km angzugeben, da dies die vom AG genutzte Zahl ist oder soll ich die tatsächlichen, laut Routenplaner richtigen 54km nehmen?

Vielen Dank im Voraus für alle Antworten!

Liebe Grüße

Jasmin

...zur Frage

Dienstwagen oder Privatfahrzeug?

Hallo zusammen! Ich habe einige Fragen, bei deren Beantwortung ich Unterstützung brauche. Das Finanzamt ist mit der bisherigen Auflistung meiner beruflichen Fahrten (ähnlich einem Fahrtenbuch) nicht mehr "glücklich"...

Der Vorschlag des Sacharbeiters ist der, meinen Wagen zu einem Dienstfahrzeug zu deklarieren, da er - aus langjähriger Erfahrung mit meiner Steuererklärung - weiß, dass weit über 50% meiner Fahrten beruflicher Natur sind.

Nun ist es aber so, dass ich zwei Berufe habe. Zum einen bin ich Schulleiterin, zum anderen gehe ich einer (zeitlich und finanziell etwa gleichgestellten) selbstständigen, künslerischen Tätigkeit nach.

Ein Dienstfahrzeug kann mir ja nur von der nebenberuflichen Tätigkeit gestellt werden, nicht aber schulisch, d.h. ich bin gleichzeitig Arbeitgeber und Arbeitnehmer und stelle mir selbst ein Fahrzeug zur Verfügung. Hauptberuflich lege ich aber mehr Kilometer zurück, als bei der Ausübung der künstlerischen Arbeit.

Meine Schlussfolgerung ist daher folgende: Ein Dienstwagen macht für mich keinen Sinn, denn die in diesem Fall betrieblichen Fahrten sind geringer als die schulischen. Und gelten die schulischen Fahrten dann nicht plötzlich als Privatfahrten, weil sie nichts mit den Fahrten der künstlerischen Arbeit zu tun haben? Denke ich da richtig? Und kann das FA mich zwingen, mein Auto zu einem Dienstfahrzeug zu machen? Ich hoffe, das war jetzt nicht zu verworren ;)

Über Antworten würde ich mich freuen! Liebe Grüße

Anke

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?