Firmenfeier für externe Gäste

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Also, wer 22.000, Euro für 80 Leute ausgibt (immerhin 275,- pro Nase) muss die Aufwendungen genau prüfen, ob sie in den Bereich der Kosten zu zählen sind, die für die Freigrenzen, bzw. für Aufteilungen zu berücksichtigen sind.

So sind z. B. die Kosten für den Eventmanager nicht mit einzubeziehen.

Dann muss zwischen den Kosten für die Belegschaft udn für Kunden aufgeteilt werden.

Bei den Mitarbeitern zählt die Grenze von 110,- Euro für jede von 2 Feiern pro Jahr udn Mitarbeiter. wird die überschritten sind die Kosten zu versteuern, das kann mit 25 % pauschal erfolgen.

Bei der Bewirtung von Geschäftsfreunden, Gästen, Handelsvertretern usw. gilt, dass 70 % abzugsfähig sind. Somit 30 % nicht abzugsfähig.

wfwbinder 29.08.2014, 19:47

Ach so, eine Gegenfrage fällt mir noch eine:

Kann sich ein Unternehmen, mit 40 Mitarbeitern, was es sich leisten kann 22.000,- für eine Betriebsfeier ausgeben kann, wich wirklich keinen Steuerberater leisten?

Wäre aus meiner Sicht schlechtes Management.

1
EnnoBecker 29.08.2014, 23:57
@wfwbinder
Kann sich ein Unternehmen, mit 40 Mitarbeitern, was es sich leisten kann 22.000,- für eine Betriebsfeier ausgeben kann, wich wirklich keinen Steuerberater leisten?

Berechtigte Frage.

Also ein Steuerberater hätte im Vorfeld zu einer wirklich günstigeren Lösung geraten. Die Mitarbeiter werden sicherlich nicht so erbaut sein, wenn sie (spätestens nach einer Bp) mit Steuern beladtet werden.

Jaja, ich weiß, dass der AG die Steuern bezahlen muss, aber die wird er sicherlich abwälzen wollen.

0
XCredoX 01.09.2014, 11:25
@wfwbinder

Erstmal vielen Dank für Ihre Antwort.

Und jetzt zu Ihrer Gegenfrage: Das Unternehmen beschäftigt mehr als 40 MA (das waren nur leitende Angestelle). Und natürlich haben wir gute Steuerberater und Anwälte, die uns eine steuergünstige Lösung angeboten haben. Da ich dieses Portal bis jetzt nicht kannte, war meine Intention, die Qualität und die Objektivität der Antworten zu testen. Darum wollte ich auch keine "einfache Frage" stellen :)

0
XCredoX 01.09.2014, 11:26
@EnnoBecker

Das Unternehmen beschäftigt mehr als 40 MA (das waren nur leitende Angestelle). Und natürlich haben wir gute Steuerberater und Anwälte, die uns eine steuergünstige Lösung angeboten haben. Da ich dieses Portal bis jetzt nicht kannte, war meine Intention, die Qualität und die Objektivität der Antworten zu testen. Darum wollte ich auch keine "einfache Frage" stellen. Beurteilen und Verurteilen können wir alle schnell und manchmal auch gedankenlos. Die Fähigkeit eines Fachmanns besteht aber darin, eine schwierige Antwort kompetent, objektiv und vor allem verständlich zu beantworten. In diesem Sinne, vielen Dank für Eure Kompetenz.

0
EnnoBecker 01.09.2014, 11:45
@XCredoX
war meine Intention, die Qualität und die Objektivität der Antworten zu testen.

Lustiger Gedanke. Dir ist schon klar, dass hier in diesem Forum ein jeder antworten kann und du deshalb zwangsläufig nichts weiter bekommen kannst als im Durchschnitt einen Auszug aus der Schwarmintelligenz? Von ein paar Ausreißern nach oben und nach unten ausgenommen.

Und damit willst du die Qualität und die Objektivität von "guten Steuerberatern und Anwälten, die uns eine steuergünstige Lösung angeboten haben" testen?

Das Unternehmen beschäftigt mehr als 40 MA (das waren nur leitende Angestelle).

Und das bringt dich nicht auf die Idee, dass die Sache dadurch nur noch schlimmer wird?

  1. ändert sich an der Tatsache, dass für rund 80 Leute 22.000 Euro ausgegeben worden sind, dadurch gar nichts
  2. sind die anderen Mitarbeiter hier ja offenbar ausgeschlossen worden. Wenn es dafür keinen plausiblen Grund gibt, dürfte der Initiator sicherlich bald den AGG-Beauftragten des Unternehmens kennenlernen.
Die Fähigkeit eines Fachmanns besteht aber darin, eine schwierige Antwort ... zu beantworten.

Eine tragfähige Frage hätte ich da eher an den Anfang gestellt. Es ist durchaus klar, dass du mit "schwierige Antwort" eine schwierige Frage meintest. Aber die Sachverhaltsdarstellung gibt nun mal leider nicht viel her. Eine Aussage wie

Die Kosten belaufen sich auf 22.000,- € brutto. Auf welchem Konto soll diese verbuchen

führt auf keinen Fall zu einer lösungsorientierten Antwort. Geht gar nicht.

0

Nun, bei den Zahlen werden Deine Mitarbeiter nicht um eine Versteuerung umherkommen. Und abzugsfähigkeit als Betriebsaufwand mache ich auch mal ein Fragezeichen hinter, wenn ich das so lese:

http://www.hk24.de/recht_und_steuern/steuerrecht/ertrag_lohnsteuer/einkommen_koerper_steuer/366486/Betriebsveranstaltungen_Lohnsteuerliche_Aspekte.html

Sorry, so was bespricht man vorher mit seinem Steuerberater. Der Aufwand hätte sich mehrfach gerechnet.

Was möchtest Du wissen?