Firmen-Haftpflicht zahl nicht für defekten Laptop weil dieser auf dem Boden lag?

5 Antworten

Hallo,

in der Hektik unbewusst, kann solch ein Malheur schnell mal zu diesem oder ähnlichen Ärgernissen führen. Mir auch schon passiert, mit einem (alten)Handy, zum Glück  ;-)

" Grobe Fahrlässigkeit " ist es dennoch, da stimme ich Billy zu !

Deshalb ist es möglich, ältere Policen in diesem Punkt extra zu ergänzen. Neuere Versicherungspolicen enthalten dieses Extra oft schon automatisch.

Schau einfach mal in deine Versicherungsunterlagen. Vielleicht ist da finanziell doch etwas zu retten.

http://www.bild.de/infos/hausratversicherung/hausratversicherung/hausratversicherung-laptop-10576468.bild.html


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Schön und gut, hier aber doch völlig irrelevant.

Wo soll denn hier eine Hausratversicherung ins Spiel kommen ?

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@Hanseat

..... nehme es einfach mal kommentarlos zur Kenntnis, Hanseat !

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Danke für eure Meinung - da sieht es wohl nicht so gut aus. :( Ich selber habe ja keine Versicherung die das Abdecken würde... Aber wenn ich den Sachverhalt schildere wie er war kann es kein versuchter Versicherungsbetrug sein. Das wäre ja höchsten der Fall wenn ich einen anderen Grund für den Schaden erfinden würde der nicht den anschein hat fahrlässig zu sein...

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naja, es will dich auch niemand vorverurteilen.

Es ist nur so, dass Versicherungen gerade bei dieser Art von Haftpflichtschäden und deren Regulierung ziemlich nachhaltig prüfen werden.

Auf diese oder ähnliche Weise möglichst günstig zu einem neuen Gerät zu kommen, ist ein beliebter Volkssport, da werden die Versicherungen eben hellhörig !

Versicherungsbetrug ist kein Kavaliersdelikt und kann zur Anzeige führen. Dies wollte billy dir sicherlich damit sagen.

Wie, du hast keine Hausratsversicherung ?

Hausratversicherung und private Haftpflichtversicherung insbesondere, sind nebenbei gesagt sehr wichtige Absicherungen !


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@Gaenseliesel

Doch doch, hab ne hausrat ;) Aber die deck ja nur Brand, Einbruch etc. ab und nicht Missgeschicke von Handwerkern im Haus, oder???

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Aber wenn ich den Sachverhalt schildere wie er war kann es kein versuchter Versicherungsbetrug sein.

Doch. Ich nehme genau Deine Sachverhaltsschilderung und sehe eine deutliche Zeitlücke zwischen "mein "ups" und "Am Abend stelle ich fest dass das Display gebrochen ist (schaden rund 300€)".

Ein normaler Mensch kontrolliert unverzüglich nach dem "ups" die Funktionsfähigkeit des Gerätes und zwar noch in Anwesenheit des Monteurs. Du hast hingegen Zeit verstreichen lassen und den Zeugen gehen lassen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass in dieser Zeitlücke jemand oder Du erneut auf den Laptop getreten hat.

Aber unabhängig davon, ist der Hinweis der Versicherung sicherlich nachvollziehbar und künftig hilfreich.



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Leider muss ich mitteilen, dass es sich wie zuvor bereits gepostet um grobe Fahrlässigkeit des Geschädigten handelt.Ein Schadenersatzanspruch ist so eigentlich ausgeschlossen.Wäre es der umgekehrte Fall(Verursacher) begeht grobe Fahrlässigkeit, wäre die ganze Sache schon einfacher.Die meisten Versicherer haben in Ihren Bedingungen die grobe Fahrlässigkeit bei Kleinschäden bis ca. marktüblichen 4000-5000€/individuell lt.Bedingungen mitversichert.Hier wird dann auch gequotelt(Teilbertragserstattung für den Laien!) nach Verschuldensgrad.Die jeweiligen Bedingungen sind hier entscheidend.

Benni

Versicherungsfachmann IHK

Versicherung verlangt von Geschädigten Gutachterkosten?

Hallo Zusammen! Folgendes hat sich ereignet: -Person A hat das Handy von Person B auf den Boden fallen lassen und somit war es nicht mehr funktionstüchtig - Person A hat den Schaden seiner Versicherung gemeldet. - Die Versicherung hat noch sehr langem hin und her diverse Nachweise wie (Gutachten von Apple, Fotos des Geräts, detaillierte Beschreibung) gefordert. - Anschließend wurde Person B gebeten (von der Versicherung der Person A!) das Handy einzusenden. Dieses sollte durch einen Gutachter geprüft werden. - Hierbei ist zu beachten, dass es bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Aufklärung über entstehende Kosten gab. Ferner wurde der Gutachter ja auch nicht von Person B beauftragt.

  • Der Gutachter hat festgestellt dass das Handy nicht wie beschrieben beschädigt wurde.Angeblich lag ein Wasserschaden vor, der sich defintiv nicht ereignet hat.

  • Nun erhält Person B ein Schreiben von der Versicherung, dass die Versicherung den Schaden zurückweist, da der Gutachter dies nicht für plausibel hält. Desweiteren schreibt die Versicherung "Da Gutachterkosten entstanden sind, die ohne ihre Meldung nicht angefallen wären, bitten wir Sie die Gutachterkosten in Höhe von 250,-€ an XXXXX mit dem Verwendungszweck XXXXX zu überweisen"

  • Nach einer 1 Seitigen Mail mit diversen Erläuterungen+ sämtlichen Details zum Unfall, bekommt Person B einen Einzeiler von der Versicherung zurück. ("Wir halten nach wie vor an unserer Entscheidung fest."

Person B hat seitdem nicht reagiert und am 28.11 einen Brief von der Versicherung erhalten, dass das Geld nach wie vor nicht eingegangen sei und Person B doch bitte bis zum 07.11. die 250,-€ überweist.

Person B hat das Handy nach wie vor nicht(!) von der Versicherung zurück erhalten!

Frage: - Ist es rechtens, dass Person B(Geschädigter) die Kosten für einen Gutachter zahlen muss, den er nicht beauftragt hat? Es gab hier auch keine Aufklärung über Kosten.

  • Wie sind die weiteren Schritte der Versicherung? Was hat Person B zu befürchten?

  • Falls(!) die 250,-€ durch Person B gezahlt werden, ist dies ein Schuldeingeständnis und führt zu einer Strafanzeige wegen Betrug? (Davon war aber niemals die Rede).

Wie sollte sich Person B jetzt verhalten? Das Handy hat die Versicherung nicht zurück geschickt, zudem verlangen Sie 250,-€ für den Gutachter, bei einem Schadensfall i.H.v. 270,-€ (Zeitwert des Handys) Das steht für Person B natürlich in keiner Relation hier einen gerichtlichen Streit einzugehen.

Ich bedanke mich schon mal recht herzlich im Voraus!

Viele Grüße

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Muss geschädigter Kostenvoranschlag zahlen?(Laptop)

Hallo.

Folgender Sachverhalt:

Person A verschüttet Cafe über Laptop. Person B gibt diesen zur Firma für Kostenvoranschlag mit Kosten von 70€. Nun möchte Versicherung zusätzlich einen Gutachter einschalten. Das Gerät, derzeit noch bei dieser Firma, muss hierfür "freigekauft" werden.

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Hat Versicherung das Recht die Kosten für KVA dem Geschädigten (Person B) aufzudrücken? Ist die Begründung der Versicherung rechtlich? Welche Möglichkeiten bestehen für Person B? Wie kann es nach deutscher Rechtsprechung angehen dass der Geschädigte auch noch Geld bezahlen muss? Gibt es hierzu Gesetzesangaben oder wirksame Rechtsurteile? Lohnt es sich einen Anwalt einzuschalten?

Vielen Dank im Voraus

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