Firma insolvent. Wozu zweite Firma gegründet?

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2 Antworten

Leider ist das mittlerweile schon fast die Standardprozedur in der Baubranche.

Eine Firma wird in die Insolvenz gefahren. Maximal gehaftet wird mit dem Einlagekapital. Gläubiger gehen in der Regel leer aus und bleiben auf ihren Forderungen sitzen.

Vor der drohenden Insolvenz wird ein neues Unternehmen gegründet um bereits akquierte Aufträge dort abzuarbeiten und als "unbelastetes" Unternehmen auftreten zu können.

Selbst wenn Gläubiger davon erfahren und versuchen dort ihre Forderungen einzutreiben, laufen sie auf Grundeis, weil sich ihre Forderungen ja gegen die insolvente Firma richten.

Bester Rat in der Situation: ASAP neuen Job suchen und ASAP rückständigen Lohn einfordern.

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Das ist die gleiche Sache, die sich bei anderen so anhört: "ich habe ein neues Konto eingerichtet, das alte war leer."

Man gründet ein neues Unternehmen. lässt von dem die attraktiven Aufträge abwickeln und im alten Unternehmen zahlt man nur noch soviel, dass fertig gebaut wird, oder aber man lässt beide Seiten hängen, den Bauherrn/Auftraggeber, der Anzahlungen geleistet hat und die Auftragnehmer/Subunternehmer/Mitarbeiter, die vorgeleistet haben.

Ist kriminell, aber bis die Ermittlungen durch sind, dauert es einige Zeit.

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