Firma für Amazon-Verkauf als UG oder GmbH eröffnen?

2 Antworten

Hallo, wenn du die 25000 € Einlage schon hast, würde ich spontan zur GmbH raten. 

Denn sie ist eine der UG gegenüber vorzugswürdige Gesellschaftsform - wenn man das Geld schon hat. 

Außerdem wirst du offensichtlich mit vielen Kunden zu tun haben, die dich noch nicht kennen. Für die ist eine GmbH dann besser. 

Schau mal hier: https://anwalt-kg.de/gesellschaftsrecht/gmbh-gruendung/

Hallo,

eine UG und eine GmbH unterliegen weitestgehend denselben Spielregeln. Die Wahl der Gesellschaftsform hängt nicht einfach nur vom benötigten Stammkapital ab, sondern von einer Vielzahl an Faktoren. Eine UG ist übrigens verpflichtet, erwirtschaftete Überschüsse anteilig als Kapitalrücklage aufzustocken.

Des Weiteren ist die anfangs gewählte Rechtsform nicht unveränderlich.

Man kann also eine UG mit beispielsweise 8.000 € Kapital gründen und bei positivem Geschäftsverlauf in eine GmbH umwandeln.

Grundlegend wichtig ist jedoch bei jeder Gesellschaftsform die passende Vertragsgestaltung (um z.B. die Thesaurierungspflicht zu umgehen) und spätestens hier sollte professioneller Rat eingeholt werden. Zu klären ist selbstverständlich auch, ob überhaupt eine (haftungsbeschränkende) Gesellschaft für das unternehmerische Vorhaben benötigt wird.

MfG
-Valeskix

Holding: Versteuerung von Einnahmen aus Erträgen und Miete?

Hallo an die Community.

Kurz zu meiner Person: Ich bin angehender Wirtschaftsingenieur mit Ausrichtung Existenzgründung. Da ich kurz vorm Ende des Studiums angekommen bin, befinde ich mich in einer Art Planungsphase der Existenzgründung und bräuchte guten Rat. Google und Co. waren bis jetzt leider keine große Hilfe bei meinem Problem.

Zum Vorhaben: 1. Übernahme einer GmbH (Auszahlung der Gesellschafter / 100% Anteile / share-deal) 2. Erwerb von Grundstück und Immobilie des derzeitigen Firmensitzes (befindet sich in Privatbesitz einer der beiden Gesellschafter)

Ich möchte in naher Zukunft ein Unternehmen (GmbH) mit fehlender Nachfolgeregelung erwerben. Bei der Aufnahme von Krediten möchte ich vermeiden als direkter Kreditnehmer aufzutreten und stattdessen eine UG gründen, die als Holding fungiert, nötiges Kapital über ein Bankdarlehn zur Übernahme der GmbH besorgt und dieses Darlehn in den kommenden Jahren tilgt. Gleichzeitig soll die neu gegründete Holding (UG) den derzeitigen Firmensitz (Immo und Grundstück) erwerben. Immo und Grundstück werden anschließend von der Holding an die GmbH vermietet. Die Holding tritt nach außen nicht selbständig auf. Das operative Geschäft liegt bei der GmbH.

Meine Frage(n):

a) Die Erträge der Tochtergesellschaft (GmbH) werden

i. vor Umverteilung an die Holding voll versteuert?

ii. nach der Umverteilung an die Holding versteuert?

b) Die Holding hat einen Steuerfreibetrag auf Erträge in Höhe von ... EUR?

c) Die Holding hat einen Steuerfreibetrag auf Einkünfte aus Miete in Höhe von ... EUR?

d) Die Holding versteuert Einkünfte aus Erträgen mit ... %?

e) Die Holding versteuert Einkünfte aus Miete mit ... %?

Zur besseren Verständlichkeit habe ich versucht das Gesamtkonstrukt grafisch darzustellen.

Vielen Dank an Euch

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