Finanzierung zum Ausbau mit Immobiliensicherheit und Mieteinnahmen

4 Antworten

Die Immobilie für dass das Darlehen benötigt wird muss/soll ausgebaut werden um sie dann verkaufen zu können. Der Ausbau selbst wird durch die Familie erfolgen da hier Bauunternehmer jeglicher Kategorie vertreten sind. Diese haben auch schon die andere Immobilie erfolgreich ausgebaut. Die unausgebaute Immobilie aktuell mit genehmigten Bauplan zu verkaufen wäre zwar möglich jedoch nicht wirklich sinnvoll da der Gewinn verloren gehen würde. Nach dem VK soll dann mit Absprache der Bank eine zusätzliche Mietwohnung erworben werden. Uns ist bewusst das dies eine nicht ideale Finazierungsgeschichte ist da die Bank "nur" die Immobilien und die Miete die zwar erstmal leicht den Darlehnswert decken auch wenn man von einem Wertgutachten 70% berechnen würde, aber dafür sollte dann später auch eine zweite sozusagen unbelastete Immobilie mit ihrer Mieteinnahme als zusätzl. Sicherheit dienen. Im Notfall könnte dann mit dieser Zweitimmobilie sogar das Darlehen gedeckt werden falls z.B. etwas wegbricht und man verkaufen müsste. Da es eine nicht einfache Angelegenheit ist stellte ich diese Frage auch hier bei den Experten im Forum.

Ja, wenn Du (bzw. Ihr) mit ausreichender Bonität dafür bürgen würdest. Nach 10 Jahren könnt Ihr ja locker umfinanzieren, so dass die Bürgschaft nicht mehr nötig ist. Bei dieser Lösung solltet Ihr zumindest eine notarielle Patienten- und Generalvollmacht für die Mutter besitzen.

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hallo, erstmal vielen Dank für die rasche Antwort. Die sich auch noch gut anhört.

Es ist jedoch so... das Wort Bonität ist ja je nach Bank zumindest wenn man etwas an der Grenze des evtl. machbaren liegt ein Kaugummibegriff.

Wie gesagt, meine Mutter ist Rentnerin, hat gerade mal ~ 1000 € hat jedoch zwei lastenfreie Immobilien als Sicherheit wobei die eine zusätzlich zu ihrer Rente noch ca. 650 oder sogar 750,-€ zutragen wird. Meine Mutter hatte bei ihrer Bank noch nie Schulden und steht eigentlich einwandfrei da... nur ist sie eben nicht mehr in dem von einer Bank evtl. (das weiss ich aber nicht wie die denken) gewünschten Alter.

Die beiden Immobilien decken selbst bei geringster Bewertung und evtl. noch Risikoabschlag (so wie es glaube ich die Banken bewerten) den Kredit leicht und locker ab. Nur reicht der Bank die Mietannahme und dieser Immobiliensicherheit damit sie sagen,,,, ok?

wenn es eine Chance überhaupt gibt das meine Mutter diese Finazierung bekommen könnte wie soll sie dann vorgehen... zuerst zur Hausbank oder gleich übers Internet-portal um viele Bankanfragen ins Boot zu bekommen?

Viele Grüße Max

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@maxbbb

Internet-portal um viele Bankanfragen

Und mit jeder Anfrage könnte sich die Schufabonität verschlechtern, wenn es sich nicht um eine reine Konditionenanfrage bei der Schufa handelt. Du weißt und beherrscht nicht, was die Internetbanken konkret anfragen! Wenn überhaupt sollte der Weg zur Hausbank gehen. Lies bitte:

http://www.test.de/presse/pressemitteilungen/Die-Schufa-Falle-der-Banken-Immer-noch-machen-Bankberater-grobe-Fehler-bei-der-Kreditberatung-1616341-0/

Also Kaugummibonität gibt es zwar, aber mit Rentnern sind es immer die gleichen Problemkreise: mangelndes Risikobewußtsein bei der Immobilienbewirtschaftung, abbauende Gesundheit, zunehmende Pflegebedürftigkeit, abnehmende Lebenserwartung, geringe Rente, mangelndes Eigenkapital, Mietausfall, Leerstand, fehlende Instandhaltungsrücklagen und Instandhaltungsstau. Der Bankkunde versteht meist die Summe der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit nicht.

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Ist kein Fall von belächeln sondern mehr einer für rofl

Bremse deine Mutter ein. Im Rentenalter verkauft man Immobilien, um seinen nchkommen was gutes zu tun aber man nimmt keine Schulden mehr auf.

Ich denke, jede vernünftige Bank sieht das genauso und angesichts dessen, was Banken wollen und dessen, was dien Mutter zu bieten hat, sollte Sie das Thema sofort vergessen.

Immobilien - auch frisch sanierte - können lange leer stehen, Mieter können ausfallen und überhaupt wirkt vieles ausgesprochen blauäugig.

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Hallo, ich plane in wenigen Jahren mit meiner Familie nach Australien zu ziehen und dort eine Immobilie zu erwerben. Welche Möglichkeiten der Finanzierung habe ich, um Teile der Immobilie in Deutschland zu finanzieren (da niedrigere Zinsen)?

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Die vom Umfang sehr beschränkten Blankodarlehen der Bausparkassen scheinen einie Möglichkeit zu sein. Allerdings bin ich nicht sicher, ob ich die ggf. von mehreren Bausparkassen in Anspruch nehmen kann.

Selbstverständlich bin ich mir bewusst, dass dies ein sehr komplexes Problem für diese Community ist. Ich freue mich jedoch dennoch über Eure Ideen.

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Hallo, ich möchte gerne eine Immobilie erwerben. Um diese zu finanzieren, würde ich eine Immobilie mit höherem Wert von meinen Eltern geschenkt bekommen um diese zu verkaufen - soweit so gut. Da ich aber die Immobilie kaufen muss, bevor ich die geschenkte verkauft habe, frage ich mich nun, wie ich das anstelle. Ich nehme an, dass es keine Bank gibt, die einem mal eben für ein Jahr rund einen Betrag x "leiht", dann wären die Zinsen sicher horrend. Gibt es irgendeinen anderen schlauen Weg? Hypothek? Ich will mich ungern über Jahre verschulden, wenn ich den Betrag eigentlich aufbringen könnte, sobald die Immobilie verkauft ist... Eigenkapital (ca. 50%) ist vorhanden, falls das irgendwie hilft. Danke!

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Zur Frage: Bisher bin ich davon ausgegangen, dass ich die 150.000 Euro Gebäudeanteil nehme und linear auf 50 Jahre abschreibe, sprich pro Jahr zwei Prozent ansetze. Habe heute mit dem Makler telefoniert, der meinte wiederum, dass ich erstens gezwungen sei, die degressive Abschreibung fortzuführen und darüber hinaus nur den Restwert abschreiben kann, der vom ersten Besitzer noch übrig ist.

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Danke schon mal vorab fürs Lesen und danke für jede Antwort!

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Schenkung 2: Am Jahresende schenkt der Vater seinem Sohn 10.000 Euro (er war, wie oben beschrieben, ein guter Junge...), die ebenfalls unter dem Freibetrag liegen, so dass der Sohn keine Steuern zahlen muss.

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