Finanzierung Eigentumswohnung

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Hallo KerstinJ, grundsätzlich ist es möglich, eine Immobilie auch mit sehr wenig oder auch gar keinem Eigenkapital zu finanzieren. Empfehlenswert wäre aber in jedem Fall, zumindest die Erwerbsnebenkosten (Grunderwerbssteuer 3,5 – 6,5% je nach Bundesland, Notar- und Grundbuchkosten ca. 2% und evtl. anfallende Maklerkosten) aus Eigenkapital zu tragen. Bei Finanzierungslösungen gibt es natürlich eine Vielzahl an Möglichkeiten (Annuitätendarlehen, Bauspar-Modelle, KfW etc.). Ein ganz wichtiges Kriterium bei Deiner Entscheidung für ein Finanzierungskonzept sollten dabei Deine persönlichen Bedürfnisse sein, d.h. was Dir bei einer Finanzierung wichtig ist.

Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit einen Teil der Grundschuld auf dem Haus Deiner Eltern eintragen zu lassen. Dadurch vergünstigen sich die Zinskonditionen je nach Darlehenshöhe deutlich.

Letztendlich ist es jedoch schwierig, ohne ein konkretes Objekt und ohne Deine Situation näher zu kennen, eine pauschale Aussage zu treffen. Die Banken werden sicher auch nachfragen, warum Du einen befristeten Arbeitsvertrag hast. Ist dieser denn Branchenüblich (z. B. bei Ärzten)? Um Dir einen ersten Überblick zu verschaffen, ob Du Dir Deine Wunschimmobilie überhaupt leisten kannst, leite ich Dir folgenden Link http://www.interhyp.de/Budgetrechner weiter.

Ansonsten würde ich Dir empfehlen, Dich mit Deiner Hausbank oder einem unabhängigen Finanzierungsspezialisten in Verbindung zu setzen. Der kann Dir dann auch Deine Bedenken hinsichtlich eines Schufa-Eintrages bei einer unverbindlichen Konditionsanfrage nehmen und mit Dir Deine Möglichkeiten für eine Finanzierung besprechen.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.

Viele Grüße

Annette, Interhyp AG

Vermutlich ja.

  1. die Kosten für die Finanzierung dürften etwa die Höhe Einer Nettomiete sein (600,- Euro).

  2. das fehlende Eigenkapital kann durch die Bürgschaften der Eltern und die Zusatzsicherheit auf deren Immobilie ausgeglichen werden.

  3. Wenn ca. 60 % der Finanzierung auf Dein Objekt und der Rest auf das Objekt Deiner Eltern eingetragen werden bekommst Du vermutlich auch noch Spitzenkonditionen.

80m² groß sein und ca. 80.000€

Wir wissen ja nicht, wo Du Deine Wohnung suchst. Mir scheint aber Deine Kaufpreisvorstellung alles andere als realistisch. Selbst in kleineren Städten dürften die Quadratmeterpreise idR über Deinen Vorstellungen liegen und selbst wenn Du zu diesem Preis etwas bekommst, dürfte das ein mehr oder minder sanierungsbedürftiger Altbau in schlechter Wohnlage sein. Das hat starken Einfluß auf Deine Gesamtkalkulation. Nicht nur, dass Kreditgeber zögern werden, für so etwas Darlehen zu vergeben. Zudem mußt Du hohe laufende Kosten einkalkulieren. Als Wohnungseigentümer ist man ja an allen Kosten des Gemeinschaftseigentums mit beteiligt und die Instandhaltungsrücklagen reichen oft nicht für große Sanierungsvorhaben aus.

Normalerweise lehnen Banken Vollfinanzierung ab. Du kannst nun weitere Sicherheiten anbieten. Das ist schon mal gut. Ein Malus ist aber nicht nur Dein geringes Einkommen, sondern auch die unsichere berufliche Situation. Ob sich da ein Kreditgeber finden läßt, erscheint mir persönlich eher zweifelhaft.

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was meinst ihr?

danke im vorraus

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Eigentumswohnung finanzierbar?

Hallo liebe Finanzexperten,

seit schon langem träume ich von einer Eigentumswohnung. Bin Ende 20, habe einen unbefristeten Vertrag und verdiene ca. 2000 € im Monat (allerdings nicht da, wo ich gerne sesshaft werden möchte). Gucke schon lange Angebote von Immobilien durch. Jetzt habe ich in meinem Wunschort eine wunderschöne Wohnung gesehen, die für ihre Lage, Größe und BJ 98 preislich top ist. Und zwar kostet sie 110 TEUR. Mein Eigenkapital wäre 40 TEUR. Was meint ihr, sollte ich noch weiter sparen oder ist das schon eine gute Grundlage für die Finanzierung? Würde man als Einpersonenhaushalt mit dem o.g. Einkommen die Monatsraten schaffen? Wäre für jeden Tipp dankbar!

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Kauf einer Eigentumswohnung mit Eigenkapital oder Finanzierung bei Vermietung an eigene Mutter?

Hi,

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Nun ist es so, dass dieses Geld welches aktuell auf einem Tagesgeldkonto (für absolut keine Zinsen) verstaut ist, dafür verwendet werden soll eine Eigentumswohnung zu kaufen in welche meine Mutter einziehen soll. Die Immobilie ist bereits gefunden und der Kaufpreis von ca. 90.000,- € lässt sich prinzipiell vollständig sofort bezahlen, entspricht jedoch gleichzeitig auch fast dem gesamten, zur Verfügung stehendem Kapital.

Ob und wieviel Miete sie mir dann bezahlt ist offen. Persönlich bin ich im Rahmen eines Werkstudentenjobs während des Studiums finanziell versorgt, wenngleich auch sehr knapp bei Kasse.

Was ist nun die sinnvollste Vorgehensweise in Hinblick auf zukünftige Steuererleichterungen:

Soll ich lieber einen Teil finanzieren, oder den Preis vollständig begleichen? Wie sieht es aus mit Absetzen der Zinsen von Steuern die ich zahle? Wie verhält sich das, wenn ich meiner Mutter die Wohnung übergebe?

Über eine Rückmeldung, oder auch nur Hilfestellung an wen ich mich hiermit wenden kann würde ich mich sehr freuen!

Beste Grüße (:

TL;DR:

  • Werkstudent.
  • Kapital von 100.000 € vererbt bekommen.
  • ETW Kauf für 90.000 €.
  • Vermietung (kostenfrei) an eigene, mittellose Mutter.
  • Finanzierung?
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