Finanzierung - Hauskauf

8 Antworten

Hallo YuT666,

eine Finanzierung ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig.

Neben Deinem Einkommen und eventuell vorhandenem Eigenkapital ist vor allem auch die Lage der Immobilie ausschlaggebend.

Grundsätzlich gibt es natürlich auch die Möglichkeit, eine Finanzierung ohne Eigenkapital darzustellen. Die meisten Banken sehen es jedoch lieber, wenn man die anfallenden Kaufnebenkosten (Grunderwerbssteuer 3,5 – 6,5% je nach Bundesland, Notar- und Grundbuchkosten ca. 2% und evtl. anfallende Maklerkosten) aus Eigenkapital tragen kann.

Um eine Aussage zur Machbarkeit Deiner Finanzierung treffen zu können benötigt man sicherlich detailliertere Angaben zu Deiner finanziellen Situation. Wie viele Personen leben im Haushalt, bist Du der alleinige Darlehensnehmer oder gibt es einen Weiteren, der in einem unbefristeten Beschäftigungsverhältnis steht.

Natürlich kann man prüfen, ob die Einbindung von Wohnriester oder anderen Fördermöglichkeiten wie z.B. KfW-Fördermittel für Dein Vorhaben von Vorteil ist. Dafür würde ich mich an Deiner Stelle aber an einen Spezialisten wenden.

Am besten lässt Du von einem unabhängigen Experten oder Deiner Hausbank einmal unverbindlich beraten. Dabei entstehen Dir keine Kosten und Du bekommst einen genauen Überblick über Deine Möglichkeiten. Wichtig ist dabei, dass der Berater sowohl Deine finanzielle Situation als auch Deine persönlichen Bedürfnisse berücksichtigt.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen und wünsche Dir viel Glück für Dein Vorhaben.

Viele Grüße

Annette, Interhyp AG

Vielen Dank.

Das trifft sich gut. Habe die Daten gestern an Interhyp weitergeleitet, um mir ein Angebot unterbreiten zu lassen, die eben noch aktualisiert wurden.

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Hallo, nix drumherum reden: das Motto lautet "Hilf dir (erst) selbst, dann wird dir geholfen!!!

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Provisionen verschweigen ist unseriös!

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@nicolasstelter

Hallo Nicolasstelter,

als kleine Information für Dich:

Nicht jeder unabhängige Vermittler erhält eine Provision vom Kunden. Einige bekommen diese vom ausgewählten Bankinstitut, da dieses sich Akquise und Arbeit erspart.

Viele Grüße

Annette Interhyp AG

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Ehrliche Antwort: Das klappt nciht.

16.000,- Euro überfinanzierung, da macht keine Bank mit.

2.000,- Euro, da ist nur in der Größe der ersparten Miete platz für Zins und Tilgung.

Investiert das, was ihr irgendwie erübrigen könnt in einen guten Fonds, oder eine andere Anlage, spar mal so um die 20.000,- zusammen und denkt dann mal wieder darüber nach.

Danke für die Antworten.

Das mit dem Verdienst ist doch von Bundesland zu Bundesland und Ort zu Ort unterschiedlich. Hier bei uns rechnet niemand mit Lebenshaltungskosten von 1800 Euro für 3 Personen. Mein Verdienst von 2000 Euro netto ist hier in dieser Gegend schon ziemlich gut. Das ich in München oder in einer anderen Großstadt damit nicht weit kommt ist klar. In München würde ich aber auch 3500 netto für den gleichen Job bekommen, da die Lebenshaltungskosten weitaus höher sind. Viele haben weniger und konnten locker eine Finanzierung durchbringen. Man muss das doch mal in Relation sehen. Gut, ich habs auch leider vergessen, daß wir nicht aus einer der großen Städte kommen.

Selbst wenn es von den Lebenshaltungskosten hinhaut, bleibt das Problem der Finanzierung. Wenn du von 110.000 EUR bei einem Hauswert von 94.000 EUR sprichst, dann hätte die finanzierende Bank am Anfang ein ungedecktes Risiko von mindestens 16.000 EUR. Hinzu kommt die Differenz aus dem Kaufpreis und einem möglichen Erlös aus einer Zwangsversteigerung (hier liegt der Wert i. d. R. immer unter dem ursprünglichen Kaufpreis). Es gibt Banken, die eine 110% Finanzierung bei guten Immobilien (also gute Lage, sehr sicheres Einkommen, ...) akzeptieren. Dies ist dann aber i. d. R. mit heißer Nadel gestrickt. In eurem Fall würde es sich um eine 117% Finanzierung handeln. Das ist einfach zu viel! Kalkuliert zudem mal, wieviel ihr euch wirklich leisten könnt, ohne dass ihr euren Lebensstandard stark zuurückfahren müsst. Bedenkt ebenfalls das Risiko (zumindest über kurze Zeit) arbeitslos zu werden. Fällt eure komplette Finanzierung dann nicht in sich zusammen? Schließlich kann bisher nicht viel von deinem Lohn übrig zu sein. Andernfalls hättet ihr ja zumindest etwas Geld ansparen können.

Spart zuerst etwas Kapital an, sodass ihr zumindest die Kaufnebenkosten allein tragen könnt und seht danach weiter.

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@TopJob

Wir konnten uns schon was leisten, aber wir haben "sparen" nicht übermässig bewertet, da wir in letzter Zeit sehen mussten, dass das Leben schnell vorbei sein und man das Geld ja nicht mitnehmen kann.

Aber es ist wohl wahr, dass zumindest die Begleichung der Kosten, die beim Hauskauf anfallen ... Grunderwerbssteuer, Notar, Grundbuchamt, Makler ... aus ersparten Mitteln erfolgen sollte. Vielleicht wäre dies eine gute Grundlage.

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wir planen ein EFH zu kaufen und haben nun von unserer Bank verschiedene Finanzierungsangebote bekommen. Die gesamte Darlehenssumme beträgt 260.000 €, die Bank gibt allerdings nur maximal 10 Jahre Zinsbindung. Leider müssen wir auch eine 100% Finanzierung machen. Nun sind wir unsicher, da überall steht, dass ein Bauspardarlehen nicht sinnvoll ist, aber die Restschuld am Ende der Laufzeit geringer ist. Hier sind die Eckdaten:

  1. Variante:

50.000 über die KfW, Laufzeit 20 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre, eff. Jahreszins 2,68, Tilgung 4,05%

110.000 über Bankdarlehen, Laufzeit 20 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre, eff. Jahreszins 3,14

100.000 über ein Bauspardarlehen, Laufzeit ca. 20 Jahr bis zur kompletten Tilgung, Zinsbindung 19 Jahre, eff. Jahreszins 3,05,

Restschuld am Ende der Zinsbindung 113.088,- €


  1. Variante:

50.000 über die KfW, Laufzeit 20 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre, eff. Jahreszins 2,68, Tilgung 4,05%

210.000 über ein Bankdarlehen, Laufzeit ca. 24 Jahre, Zinsbindung 10 jahre, eff. Jahreszins 3,14, Tilgung 2,86%

Restschuld am Ende der Zinsbindung 167.915,- €

So hat es der Bankberater vorgerechnet und immer auf die Sicherheit nach Ende der Zinsbindung hingewiesen, da die Restschuld ja geringer ist. Uns würde nun die allgemeine Meinung dazu interessieren, leider kennen wir niemanden, der sich in der Materie auskennt....

Vielen Dank und schöne Grüße

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