Finanzen in der 2. Ehe??

3 Antworten

  1. von der Erbmasse nichts, nur von dem hälftigen Zugewinn, also was die Immobilien mehr wert werden ab dem Erbzeitpunkt
  2. bin ich überfragt
  3. Das Kindergeld steht den oder dem Erziehungsbrechtigten zu
  4. fair oder nicht, das ist nicht die Frage. Das müsst Ihr untereinander ausmachen. Dir steht im Scheidungsfall nicht das Haus zu, sondern der hälftige Zugewinn, also was das Haus mehr wert geworden ist in der Ehezeit
  5. nö :)

Danke! So eine schnelle Antwort

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Ein (großes?) Erbe als Belastung empfinden? Sachen gibt's! Die meisten anderen Menschen würden sich freuen!

Zu 1:Zugewinn, nicht mehr.

Zu 2: Gibt es ein Testament?

Dann gilt das. Deine Kinder haben ein Pflichtteil!

Nach dem Gesetz halbe/halbe Ehegatte und eigene Kinder.

Zu 3: Ein Millionerbe im Blick und Taschengeld wollen?

Da schreibe ich lieber nichts zu.

Zu 4: Ne, er hat es bezahlt.

Man kann nur erben, wenn jemand stirbt, finde ich letztlich nicht soooo doll. Aber Danke für die Antworten

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@Bellaeva

Ach so war das gemeint. OK, das ist etwas anderes.

Je nachdem wie das Verhältnis zu Deinen Kindern ist würde ich mir vielleicht überlegen, ob Du denen einen Teil der Immobilien schenkst. Das spart nicht nur Erbschaftsteuer (der Freibetrag beträgt ja alle 10 Jahre 400 TEUR), sondern schafft auch klare Verhältnisse.

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Sind das zuviele Fragen?

Nein. Für meine Beantwortung gehe ich davon aus, dass ihr bei eurer Heirat keine besondere Regelung eures Güterstandes vor einem Noter unterschrieben habt und das daher mit "Ja, ich will" der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft gilt.

zu 1: In Zugewinngemeinschaftet verheiratet, bleiben die Vermögen der Eheleute getrennt voneinander. Man wirtschaft zwar gemeinsam (Haushaltskasse, Gemeinschaftskonto), aber Einkommen, Vermögen und Erbschaften gehören nur dem betreffenden Ehepartner allein.

Bei Beendigung der Ehe durch Scheidung wird u. a. der Zugewinnausgleich herbeigeführt. Hierfür berechnet jeder Scheidungswillige aus seinem Endvermögen (Stichtag Scheidungsantragszustellung) und Anfangsvermögen (Stichtag standesamtl. Eheschließung) seinen Zugewinn. Die Hälfte der Differenz beider Zugewinne bekäme der, der weniger ehel. Zugewinn erzielte bzw. kann diese Forderung gegen andere Scheidungsfolgesachen wie Unterhalt, Hausratteilung usw. aufrechnen.

zu 2: Richtig. Bei Beendigung der Ehe durch Tod erhöht sich sich der gesetzliche Erbteil des überlebenden Ehegatten pauschal um ein Viertel der Erbschaft unanbhängig von einen tatsächlichen Zugewinn des Erblassers. Deine Kinder teilen sich also die Hälfte deines Nachlasses, dein Mann bekäme die andere davon (1/4 + 1/4 = 1/2).

Von dieser gesetzlichen Erbfolge darf man durch Testament abweichend verfügen, soweit dem Längstlebenden sein Zugewinn und ein zu seinem Erbrecht hälftiger Pflichtteil verbliebe, also 3/8.

Oder gänzlich zu Gunsten der eigenen Kinder verzichten, etwa durch einen notariell beurkundeten Erb- und Pflichtteilsverzicht.

zu 3: Mit deinem eigenem Einkommen wäre dir kein Taschengeld zu zahlen. Das Kindergeld wäre für die Kinder auszugeben egal, auf welchem Konto es einginge.

zu 4: Das wäre es, wenn du es zu 50% mitbezahlt hättest. Oder du und dein Kinder dort ortsübliche Miete gezahlt hätten und zahlt, wie es bei einer gemeinsamen Mietwohnung auch der Fall gewesen wäre - einschl. vertragl. Verpflichtung zu kostenloser Treppenhausreinigung. 95% der Hausarbeit zählen als dein selbstverständlicher Beitrag zu wechselseitiger Unterhaltsverpflichtung - du könntest auch eine Haushaltshilfe, Zugeh- oder Putzfrau anstellen und deren Gehalt anteilig mitbezahlen.
Du kannst hingegen fairerweise nicht deinerseits auf getrennte Vermögen und sogar Alleinerbeinsetzung deiner Kinder bestehen aber andereseits fordern, dass dein Mann sein Vermögen mit dir teilt.

G imager761

Vielen Dank, das hilft mir weiter

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