Finanzelle Situation des Bauträgers

1 Antwort

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich zu schützen.

  1. Eine Wirtschaftsauskunft. Die kann man auch einzeln z. B. von der Creditreform besorgen. Da ich weiß, wie die Zustande kommen und ich selbst auf dem Gebiet Rating berate, kann ich aber sagen, dass man sich nicht zu 100 % darauf verlasen darf.

  2. Wenn man kauft muss man eine Finanzierungsbestätigung vorlegen. Jedenfalls im Normalfall. Im Gegenzug kann man vom Auftragnehmer (Bauträger) auch eine Bankbürgschaft als Fertigstellungsgarantie verlangen. Das kann man Zug um Zug machen unter den Banken. Also Ihre Bank garantiert der Bank des Bauträgers die Zahlung des Kaufpreises und bekommt für Sie im Gegenzug die Fertigstellungsgarantie. Kostet natürlich Geld, so ca. 0,75 - 1,25 % der Garantiesummen, aber dann ist es absolut sicher.

Vertreter von Stromanbieter an meiner Tür geklingelt - Habe ich ausversehen Vertrag abgeschlossen?

Hallo,

ich habe folgende Frage:

Es hat eben an meiner Wohnungstür geklingelt und ich habe aufgemacht. Es war ein Vertreter von dem Stromanbieter "Prima Strom", welcher in meine Wohnung gekommen ist. Wir saßen uns hin und er wollte mich überreden, den Stromanbieter zu wechseln. Er fragte mich dazu, wieviel Geld ich bei meinem derzeitigen Anbieter (Stadtwerke Hannover) monatlich zahlen muss und rechnete mir dann aus, wieviel Geld ich sparen würde, wenn ich zu "Prima Strom" wechsle. Ich sagte ihm die ganze Zeit, dass ich trotzdem bei meinem derzeitigen Anbieter bleiben möchte. Er fragte mich warum etc. Er fragte mich dann noch, ob ich irgendwelche Unterlagen von meinem jetzigen Stromanbieter da habe und ich antwortete mit nein, weil ich ihm keine zeigen wollte. Ich sagte ihm auch nochmal, dass ich bei meinem jetzigen Stromanbieter bleiben möchte. Dann schrieb er mir auf dem Zettel, auf dem er mir die Ersparnis ausgerechnet hat, noch seine Handynummer auf, falls ich es mir anders überlege. Am Ende fragte er noch: "Also soll alles so bleiben, wie es ist?" Ich antwortete daraufhin mit "Ja". Ich sagte dann, damit er nicht weiter nervt: "Falls ich es mir anders überlege, rufe ich zurück." Er stand dann auf, wir verabschiedeten uns und er ging.

Meine Frage ist jetzt: Habe ich irgendwas falsch gemacht? Ich weiß ja aus dem Fernsehen, dass solche Leute meist Abzocker sind, die irgendwelche überteuerten Verträge einem andrehen wollen. Ich habe nichts unterschrieben. Auch meine Zählernummer und Kundennummer von meinem jetzigen Anbieter kann er ja nicht wissen, da ich ihm keine Unterlagen vom Anbieter gezeigt habe. Ich hoffe nur, dass ich mit dem Satz "Falls ich es mir anders überlege, rufe ich zurück" nicht doch ausversehen einen Vertrag abgeschlossen habe oder so. Wie gesagt habe ich nichts unterschrieben und ihm auch keine Unterlagen gezeigt. Also habe ich auch keinen Vertrag abgeschlossen, oder?

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Vermietung einer wesentlichen Betriebsgrundlage

So, nun komme ich doch zu meiner angekündigten Frage. Es handelt sich um einen realen Fall, dessen Ende ich zum Glück aber nicht mehr erleben durfte.

Wir haben eine A-GmbH. Alleiniger Gesellschafter und auch Geschäftsführer ist der A.

Die GmbH befasst sich damit, Waren zu produzieren und diese dann zu verkaufen, wir haben also ein Produnktionsunternehmen. Für diese Zwecke wird ein Grundstück mit einer Werkhalle und einem Büro darauf benötigt.

Und jetzt geht der Ärger los:

Zunächst die Faktenlage:

.1. A kauft ein unbebautes Grundstück und beauftragt eine Baufirma, ihm eine Werkhalle, ein Büro und auch gleich eine Wohnung für sich draufzusetzen. Werkhalle und Büro kosten 500.000,00 Euro.
.2. Die Baufirma wird aus dem Bankkonto der A-GmbH bezahlt.
.3. Als alles fertig ist, vermietet der A die Werkhalle und das Büro an die A-GmbH. Die Miete unterwirft er der Umsatzsteuer, die Umsatzsteuer monatlich beträgt 5.000 Euro..
.4. Die GmbH macht gute Umsätze und produziert auf diese Weise Umsatzsteuervorauszahlungen von je 20.000 Euro monatlich. Leider ist sie durch das Bauvorhaben klamm im Geldbeutel und kann die Umsatzsteuer nicht zahlen. Das zieht sich über 4 Monate so hin (nehmen wir hier mal gleichbleibende Zahlen an). .5. Die GmbH kann wegen der Klammheit keine Werbung mehr machen und darum ihre Produkte nicht mehr verkaufen und wird notleidend, aber nicht insolvent.
.6. Der A verschenkt (wegen 3 und 4) das Grundstück an seine Tochter T. Diese führt die Vermietung fort. Der Steuerberater erfährt erst hinterher davon.
.7. Die immer noch notleidende GmbH wird für 1 Euro an einen fremden Dritten verkauft. Der Steuerberater erfährt erst hinterher davon.

Und nun die Fragen:

a) An welcher Stelle genau hat der A sein Leben zum Klo runtergespült? Also bis wohin wäre das Ganze noch rettbar gewesen?
b) Warum ist A überhaupt unrettbar verloren? Was ist da passiert?
c) Und welche Handlung ist die, bei der man sich am meisten an den Kopf greifen muss?

Der A hat nach Tz.4. zum ersten Mal den steuerlichen Berater aufgesucht, wegen der unangenehmen Post vom Finanzamt.

d) Welche Möglichkeiten standen dem Berater noch offen?

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Pflichten in der Bedarfsgemeinschaft

Welche finanziellen und sozialen Pflichten haben Partner in einer Bedarfsgemeinscahft bzw. eheähnlichen Partnerschaft? Wofür tragen sie gegenseiitg die Verantwortung und müssen füreinander einstehen? Die Situation ist folgende: Ein Mann und eine Frau wohnen und leben seit 25 Jahren fest liiert zusammen. Nun ist der Mann schwer erkrankt und wird sterben. Er ist sehr pflegebedürftig. Sie lehnt jede Verantwortung zur Organisation oder Übername von Betreuung und Pflege ab. Sie möchte nicht, dass er in der gemeinsamen Wohnung bleibt, obwohl rein theoretisch eine Pflege und Versorgung dort organisiert werden könnte (und auch kostengünstiger bis kostenlos wäre). Sie kümmert sich weder um Anträge und Kostenübernahmen noch um Beratung oder Information zu Pflegeeinrichtungen. Sie kümmert sich nicht um Wäsche und Taschengeld oder um Krankengeld und Rente oder finanzielle Absicherung oder Pflegestufe, etc. Sie möchte auch nicht "seine" Miete für die gemeinsame Wohnung tragen. Sie lehnt all das ab, weil sie ja nicht verheiratet seien. Sie besitzt eine Generalvollmacht. Seine erwachsenen Kinder haben so gut wie keinen Kontakt zu beiden, da der Vater und dessen Partnerin den Kontakt nicht suchen und wünschen. Die KInder haben kaum eine Beziehung zum Vater, weil er sie verließ als sie noch sehr jung waren. Sie haben auch nie Geld vom Vater erhalten. Wer muss nun die Pflege und Betreuung sicherstellen und organisieren, die Anträge stellen, die Einrichtungen besictigen, die Verträge unterzeichnen, etc? Wer darf/muss entscheiden welche Einrichtung genommen wird und was sie kosten darf? Und wer muss das dann zahlen? Darf die Lebensgefährtin alle Verantwortung und Kostenübernahme einfach ablehnen? Darüber hinaus sind die Rente, die Krankenversicherung, das Krankengeld und das Einkommen nicht geklärt, da offenbar nicht eingezahlt wurde. Der Vater ist zwar privat-krankenversichert, aber hat kein Einkommen mehr und kann nicht zahlen, weil er kein Anspruch auf Krankengeld aus dieser Versicherung besitzt und keine Rente eingezahlt hat. Das war ihr bekant. Wer muss sich nun darum kümmern und ggf Unterhalt zahlen? Wer muss ggf. für die Pflegekosten und medizinische Versorgung zahlen, ohne Kranken-/Pflege-Versicherung und Rente? Die Partnerin ist gesund und hat Einkommen. Sie will für seine Miete der gemeinsamen Wohnung nicht aufkommen, keine Hilfsmittel zahlen, etc. Darf sie das? Können die Kinder eine Beteiligung an der Organisation und den Kosten für Pflege etc. ablehnen?

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150.000 EUR anlegen

Hallo, ich stehe vor einem kleinen Problem. Hier die Ausgangssituation:

Ich bin 30 Jahre und studiere derzeit ohne nebeneinkünfte. Mein Studium habe ich durch eine Erbschaft bereits finanziert 150.000 EUR sind übrig geblieben. Ich besitze KEIN Wohneigentum, dh. ich zahle derweil ca. 400 EUR Miete.

Da es mir irgendwie nicht in den Sinn kommen will, dass ich 150.000 EUR auf dem (Giro)Konto habe die unter 1% verzinst sind und ich noch Miete zahlen muss, muss ich mich wohl oder übel mal Gedanken machen ob ich nicht Wohneigentum erwerben möchte und somit das Geld zumindest halbwegs vor der drohenden Inflation schützen kann.

Ich habe auch schon mit meinen Eltern gesprochen, die mir ein Betrag bis MAX 120.000 EUR zur Verfügung stellen würden. Diesen würde ich ich dann mit 3% pa effektiv bekommen (es ist eine freiwillige Zinszahlung meinerseits... daran möchte ich auch nichts ändern).

Mein Studium endet in ca. 2 Jahren und ich wohne in der näheren Kölner Umgebung.

Nun meine Fragen:

  1. Ist es derweil Sinnvoll in Immobilien zu investieren wo durch die derzeitigen Krisenzeiten die Preise (gerade in Großstadtnähe) doch recht stark angestiegen sind? (wir reden über eine selbstnutzung)

  2. Falls nicht, wie würdet ihr an meiner Stelle das Geld anlegen? Ich hab leider keine große Ahnung worin man am besten investiert. Aktien, Fonds, Staatsanleihen oder doch Gold? Langfristig gesehen möchte ich schon eine Wohnimmobilie kaufen (am liebsten ein Haus und keine Wohnung), aber die Frage ist halt, ob ich nicht 5 Jahre warten soll und hoffen soll, dass sich der Immobilienmarkt etwas entspannt. Weil ja momentan alle Leute Kredite durch die günstigen Zinsen aufnehmen und die Häuser direkt verkauft werden.

Da ich keinen Kredit von der Bank benötige und meinen Eltern nur einen Inflationsausgleich zahlen möchte, ist der Leitzins für mich absolut egal. Ich denke eben, dass es besser ist wenn der Zins hoch ist und die Immobilienpreise wieder runtergehen, da hoffentlich die Nachfrage sinkt.

Ich weiss nur eins, ich möchte keinem wildfremden Finanzberater mein Geld anvertrauen ohne zu wissen, dass er sich auch 100%ig mit der derzeitigen Lage auskennt. Dann les ich mich selbst in die Materie rein. (was ich auch schon zum Teil gemacht habe)

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, die ich so noch nicht kenne.

Danke Mfg Michael

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Kindergeld und Unterhalt von den Eltern einfordern, geht das ?

Hallo Community, Ich habe mal eine Frage bezüglich dem Kindergeld von volljährigen Kindern und dem Unterhalt.

Ich bin 20, wohne zu Hause. Ich beginne nächste Woche eine Ausbildung, in welcher ich ca 600 Euro Netto verdiene.

Die Problematik ist, dass ich seit ca. 5 Jahren im bezug auf Essen, Kleidung und Getränken ausschließlich von meiner Oma versorgt werden. Außerdem wäscht sie auch meine Wäsche etc. wodurch höhere Strom und Wasserkosten entstehe.

Meine Mutter zahlt ihr keinen Cent dafür, was ich sehr ungerecht finde. Meine Mutter verweigert mir auch jegliche finanzielle Unterstützung auch nachdem ich ausziehe. Außerdem plant sie, in eine sehr kleine Wohnung zu ziehen, um mich raus-zu-ekeln da sie ja bis 25 verpflichtet ist, mich bei ihr wohnen zu lassen. Eine eigene Wohnung schaffe ich aber ohne Unterhalt bzw. finanzielle Unterstützung nicht. Außerdem möchte sie, dass ich ihr sobald ich mein erstes Gehalt habe, die Hälfte der Miete bezahle und SIE finanziell untersütze. Sollte ich dies nicht tun, will sie Kündigen sich Arbeitslos melden und von mir Unterhalt fordern als Trotzreaktion.

Kann sie das überhaupt ?

Da ich soweit ich weiss einen Unterhaltanspruch von 670 Euro habe ( Meine Mutter verdient ca. 1600 Euro und mein Vater lebt in Amerika, kaum Kontakt , weiss auch nicht was er verdient und er hat die letzten Jahre auch kaum Unterhalt gezahlt ) und davon Kindergeld und Ausbildungsnetto-90 abgehen kommt ich auf

670 -184 -510 und somit unter 0, ergo kein Unterhalt wenn ich das richtig verstehe

Habe ich eine Möglichkeit das Kindergeld auf mein Konto zahlen zu lassen, trotzdem ich noch zu Hause wohne, weil eigentlich ist das Geld ja für mich gedacht?

Denn das sparen für einen Umzug wird sonst sehr schwer für mich, wenn ich monatlich nur noch 200 Euro habe. Außerdem möchte ich meine Oma etwas entlasten und dann selber einkaufen.

Ich hoffe mir kann jemand helfen Gruß

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Eltern stehen vor Insolvenz...belastetes Haus der Bank vorher abkaufen...können Eltern Miete zahlen?

Hallo... Das Haus meiner Eltern ist mit dem kompletten Wert bei der Bank belastet. Mein Vater steht kurz vor der Insolvenz. Könnten meine Schwester und ich das Haus "kaufen", d.h. das Haus der Bank abkaufen und es komplett auf uns finanzieren und es dann sozusagen an unsere Eltern "vermieten"? Ginge das dann im Rahmen einer Privatinsolvenz? Oder dürften meine Eltern ein solches Haus dann gar nicht mehr bewohnen? Könnte irgendetwas in der Art passieren, dass wir dann noch für andere Schulden belangt werden bzw. könnte das Haus abgesprochen werden und wir zahlen anstattdessen nur Schulden ab? Da meine Schwester und ich andere finanzielle Verpflichtungen haben, können wir das Haus nur dann finanzieren wenn wir dafür auch- zumindest teilweise- Miete erhalten. Im Falle einer Insolvenz... stünde meinen Eltern dann Hartz 4 zu oder wie verhält sich das? Und dürften sie im Rahmen von Hartz 4 und Wohnzuschuss überhaupt Miete- auch wenn diese relativ gering ausfallen würde- für ein Haus zahlen?

Wir möchten das Haus ungerne verlieren und unsere Eltern in eine kleine Wohnung umziehen sehen... aber meine Schwester und ich haben eben auch nicht die finanziellen Mittel um das Haus einfach so zu kaufen da wir selbst noch Häuser abzuzahlen haben.

Über eine hilfreiche Antwort würde ich mich sehr freuen ... vielen Dank schonmal!

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