Finanzamt will Abgeltungsteuer im voraus haben?

2 Antworten

Hast Du schon einmal etwas von Steuervorauszahlungen gehört?

Die werden von allen Steuerpflichtigen erhoben bei denen die Steuer nicht im Abzugswege erhoben wird, also zum Beispiel von Gewerbetreibenden, Selbständigen oder Vermietern. Das gilt dann auch für Kapitalerträge welche bei Brokern oder Depotbanken mit Auslandssitz anfallen, ob nun in oder außerhalb der EU ist ohne Belang.

Alle Vorauszahlungen werden letztendlich geschätzt und zwar nach der Höhe der Einnahmen im Vorjahr.

Wenn sich eine geringere Einkunftshöhe als im Vorjahr ergibt, kann man Herabsetzung beantragen.

Ergo: Hat alles seine Ordnung.

68

Kann man nicht genauer beschreiben. DH.

4
22

So ist's.

3

"Über die Jahre hinweg macht man jährlich Gewinne" - das ist das einzig wichtige daran.

Den Rest kennst Du als Unternehmer ja.

Haupteinkommen im Ausland, Freiberufler in Deutschland - Steuern?

Liebe Leser,

meine Frage wäre: Wenn man seinen Hauptjob im Ausland ausübt und sich dort auch mehr als 183 Tage im Jahr auffällt dh. einen Wohnsitz hat, wie verhält sich das mit der Steuerpflicht in Deutschland? Ein Bekannter von mir arbeitet im Ausland, hat aber in Deutschland ebenso einen Wohnsitz (ich glaube, als Hauptwohnsitz angemeldet). Er ist die meiste Zeit im Ausland und bezahlt dort auch für seinen Hauptjob Steuern. Nun übt er seit kurzem eine freiberufliche Tätigkeit in Deutschland aus, bei der er monatlich etwa 300 bis 400 Euro erwirtschaftet.( jedoch immer unter 400 Euro). Wie verhält es sich da mit den Steuern? Wird das Einkommen aus dem Ausland mit diesen kleinen Beträgen zusammengerechnet oder fällt er in Dt. in Steuerklasse 6? Lohnt sich so etwas überhaupt oder bleibt da unterm Strich nichts übrig? Ich wäre sehr froh, wenn sich jemand meldet, der fundiertes Wissen in diesem Bereich hat oder vllcht. sogar selbst in so einer Situation ist.

Vielen Dank, Jessica

...zur Frage

Wie können Verlusttöpfe für 2 bestehende Depots verteilt werden, bzw was passiert mit nicht genutzten Verlust nach Verlustbescheinigung?

Liebe Finanzfrage-Gurus,

ich habe mich schon zur Thematik hier im Forum informiert, aber einige Punkte wurden bisher nicht genau beantwortet, daher Danke im Voraus für eure Hilfe!

Ich habe ein sehr altes Depot A und ein erst kürzlich eröffnetes Depot B, das wegen geringer Transaktionsgebühren auch kleinere Gewinnmitnahmen fördert.

In Depot A habe ich 2015 u.a. durch die VW Aktie einen deutlichen Verlust erlitten. Inzwischen wurden einige Verkaufsgewinne verrechnet, es verbleibt aber ein hoher 4stelliger Betrag der sich in absehbarer Zeit nicht relativieren lässt ... Eine Verlustbescheinigung zum 15.12.2015 hatte ich nicht beantragt da ich zu diesem Zeitpunkt noch kein weiteres Depot erwägt hatte.

Soweit ich verstanden habe, würden nun in 2016 weiterhin alle Aktien-Gewinne aus Depot A mit dem dort aufgelaufenen Verlusttopf verrechnet, während in Depot B zunächst alle Gewinne automatisch versteuert werden (kein verbleibender Freibetrag).

I. Wenn ich nun zum 15.12.2016 von Bank/Depot A eine Verlustbescheinigung erhalte, würde der Verlusttopf bei Bank/Depot A dann auf 0 ( null ) gesetzt.

a) ab wann genau, zum 1.1. 2017 ?

b) was passiert mit Aktiengewinnen/verlusten auf Depot A die zwischen o.g. Daten ( 2 Wochen) realisiert wurden - normale Versteuerung (25%+)?

c) Den verbleibenden Verlust aus der Bescheinigung kann ich über meine Einkommensteuererklärung/KAP St 2017 (also frühestens 2018) rückwirkend mit Gewinnen und dafür gezahlten Steuern aus Aktienveräußerungen BEIDER Banken verrechnen, richtig?

II. Wenn der ermittelte Betrag aus der Verlustbescheinungung 2016 im Folgejahr 2017 nicht "verbraucht" wird ( also Gewinne aus Veräußerungen bei BEIDEN Banken weiterhin unter der Verlustsumme bleiben), was passiert mit dem "Rest", kann ich den "buchhalterisch" an das Finanzamt / über die Steuererklärung solange in den Folgejahren weitergeben bis er vollständig verbraucht ist?

III. Andererseits könnten ja ggf. bei beiden Banken NEUE Verlusttöpfe auflaufen - dieses kann ich aber jeweils wieder verhindern indem ich bei Banken jährlich eine Verlustbescheinigung beantrage, um diese ZUSÄTZLICH zu verbliebenen "Alt-Verlusten" in der Einkommensteuer/KAP St. aufzuführen - ist das richtig ... (zB. für 2018: Depot A Rest-Verlust v. 2016 + Depot A Verlust 2017 + Depot B Verlust 2017) ?

IV. Habe über die plausible Option gelesen, einfach das Alt-Depot inkl bestehenden Verlusttopf komplett auf das neue zu übertragen - ich möchte aber Depot A gerne behalten, wegen einiger Features die ich weiterhin nutzen möchte und die das neue Depot nicht bietet.

Kann man denn ggf. einzelne Postionen und gleichzeitig auch den VOLLEN Verlusttopf aus Depot A auf das neue Depot B übertragen ? Oder geht das nur bei vollständigem Depot-Übertrag?

Danke für Eure Hilfe, und viele Grüße!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?