Finanzamt: wie überzeugen, daß Selbständigkeit keine Liebhaberei, sondern Schufterei ist?

5 Antworten

Wen ich Frau Schleselmanm´+n noch etwas ergänzen darf, die Gewinnerzielungabsicht muss schon klar unterlegt sein.

Also die hergestellten Stücke müssen entweder verkauft worden, oder noch vorhanden sein, sozusagen als Lagerbestand.

und es muss erkennbar sein, dass verkaufs- und gewinnerzeilungsabsichten echt vorhanden sind (Werbung, Internetprässenz usw.).

trotzdem, wenn es über Jahre nur Verluste gibt, dann wird es sehr schwierig werden.

Wer glaubt schon, das man zusätzliche zu unbezahlter Arbeit, auch noch zusätzliches Geld investiert wird, wenn man sich also ohne das Gewerbe besser stehen würde.

In unserem Steuersystem werden Gewinne mit Verlusten verrechnet. Bei Künstlern bzw. Kunsthandwerkern ist das noch vertrackter. Handwerker sind in Deutschland in einer Innung, evtl. Töpferei, Künstler nicht. Da ist das alles "Privatvergnügen". Vielleicht macht Ihr mal einen Businessplan, um das Finanzamt zu überzeugen, dass Ihr auch ein Gewerbe mit Gewinnerzielung haben wollt. Die Angelegenheit ist nicht einfach Ich freute mich, Euch begleiten zu können. Also fragt mich weiter. Ursula

Fragen des Finanzamtes können nicht vermieden werden. Man sollte aber darauf vorbereitet sein. Ihre Freundin hätte vor Beginn ihrer Tätigkeit einen Geschäftsplan aufstellen können, aus dem hervorgeht, dass Sie Gewinn erzielen wird. Wenn Sie das noch nicht getan hat, sollte Sie es jetzt tun, um später irgendwann ihre Gewinnerzielungsabsicht belegen zu können.

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