Finanzamt verlangt einen Erbschein

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Hallo Bisi56, wir waren in ähnlicher Situation. Mein Vater verstarb, meine Mutter hat die Steuererklärung abgegeben. Das Finanzamt forderte einen Erbschein, den wir aber nicht beantragt hatten. Wir haben als Erbengemeinschaft die Steuererklärung unterschrieben und nach Rückfrage beim Nachlassgericht einen Vermerk angebracht, dass kein Erbschein oder Testament vorhanden sind. Rückfragen seitens des Finanzamt sollen beim zuständigen Sachbearbeiter des Nachlassgerichts erfolgen. Das ging dann so durch! Jedes Mitglied der Erbengemeinschaft erhielt dann auch eine Ausfertigung des Steuerbescheids. Viel Glück!

Hallo,

danke für die sehr hilfreichen Antworten, habe gerade nocheinmal mit dem Finanzbeamten telefoniert. Er schickt mir ein Formular in dem eine Unterschriftsberechtigte Person benannt wird und von allen Erben unterschrieben und bestätigt werden muss. Er verzichtet wegen Geringfügikeit somit auf einen Erbschein. Die Steuererklärung muss dann nur noch die Person unterschreiben, die von den anderen Erben bestätigt wurde. Finanzbeamte sind doch keine Unmenschen. Allen einen schönen Tag noch.

Bisi:

Bei einem Nachlass von 9 500 € fallen für den Erbscheinsantrag und die Erteilung des Erbscheins an Notar-und Gerichtskosten ca. 200 € an.

Hatte deine Mutter ein eigenhändiges Testament oder gar ein notariell beurkundetes Testament errichtet, dann solltest du dem Finanzamt eine beglaubigte Fotokopie vorlegen. Andernfalls empfehle ich dir, in einem Gespräch mit dem Finanzbeamten zu klären, ob im Hinblick auf die Geringfügigkeit des Nachlasses eine von allen Erben unterzeichnete Vollmacht und eine Fotokopie des Stammbuchs ausnahmsweise genügen.

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