Finanzamt Rückerstattung?

4 Antworten

Noch eine Andere Meinung von mir.

Es kommt darauf an.

Wenn er für 2016 1.000,- Euro in 5 Raten a 200,- abbezahlt und nun 500,- Euro Guthaben von 2017 hat, kann er beantragen, dass die 2,5 letzten Raten für 2016 ausgesetzt werden, um sie mit dem Guthaben von 2017 zu verrechnen.

Das Finanzamt muss dem nicht zustimmen, wird es aber vermutlich tun.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
27

Das würde nur unnütz Arbeit verursachen.

Es wird einfach verrechnet.

0
68
@correct

Aber nur wenn 2017 schon durch ist, nicht, wenn man 2017 erst einreicht. Dann weiß das FA ja noch nicht, dass es ein Guthaben gibt.

0
27
@wfwbinder

Genau, und wenn 2017 nicht da ist, macht ein Antrag auch unnütze Arbeit.

0
68
@correct

Aber es gibt diese Wochen zwischen "ich habe mein Übertragungsprotokoll" und "ich habe meinen Steuerbescheid" und in dieser Zeit ist der Antrag sinnvoll. Sprich ich mache das, was ich heute gemacht habe, absenden und Antrag hinterher.

0
27
@wfwbinder

Dann muss sich jemand die Steuererklärung ansehen und abchecken, ob ein Guthaben entstehen würde.

In der selben Zeit ist der Fall veranlagt.

0
68
@correct

Das ist ein internes Problem des FA. Wenn ich Zeit habe bete ich für den Sachbearbeiter.

0
27
@wfwbinder

Das ist doch nicht etwa die von Steuerberatern gewohnte Arroganz?

Die Finanzbehörde soll auf den einen Seite schnell sein, und wird auf der anderen Seite rücksichtslos mit Müll eingedeckt.

0
68
@correct

Nein, es geht nicht um Arroganz, sondern um Bürgerfreundlichkeit in der Verwaltung.

In diesem Fall ist es einfach so, dass Durch einen Beraterwechsel, beim Mandanten etwas liegen geblieben war udn der Kollege es verabsäumt hatte rechtzeitig einen Herabsetzungsantrag zu stellen.

Nun hat der Mandat einige Tausend Euro Erstattungsanspruch aber auf der anderen Seite eben etwas zu zahlen.

Aus den Unterlagen kann man mit einem Blick sehen, dass es hohe Erstattungen geben wird.

Ich denke 30 Minuten Arbeit für den Steuerkunden sind in dem Fall verkraftbar.

0
27

Dort ist ein völlig anderer Sachverhalt gegeben.

Ausserdem fragt man in Steuersachen keinen Anwalt (die haben regelmässig soviel Ahnung wie die Kuh vom Stricken).

2
53
@correct
die haben regelmässig soviel Ahnung wie die Kuh vom Stricken

Warum verunglimpfst Du mit dieser pauschalen Aussage auch die Steuerfachanwälte?

0
27
@LittleArrow

Weil es keine Steuerfachanwälte gibt. Jeder Anwalt kann sich so nennen.

Ich habe nie einen sogenannten erlebt, der wirklich Ahnung hatte.

0

Wenn Stundungsraten vereinbart wurden (darüber gibt es einen Bescheid) wird das nicht miteinander verrechnet.

Ansonsten ja.

Einzelunternehmer Gewinn erstmals über 60.000 Euro - ab wann bilanzieren?

Hi,

werde dieses Jahr (2016) voraussichtlich als Einzelunternehmer mehr als 60.000€ Gewinn haben. Die EÜR/Einkommenssteuererklärung für 2015 wird in den nächsten Wochen zusammen mit dem Steuerberater gemacht, sodass 2017 erst der Bescheid vom Finanzamt für 2015 kommt.

Dementsprechend kommt erst 2018 der Bescheid für 2016, da ich erst Ende 2017 die EÜR/Einkommenssteuererklärung für 2016 (das Jahr mit mehr als 60.000€ Gewinn) abgebe.

Ab wann muss ich denn dann bilanzieren? Sollte ich schon ab dem 01.01.2017 anfangen mit der doppelten Buchführung, weil das Finanzamt mir in 2018 sagt, dass ich 2016 über den 60.000€ Gewinn war und deshalb 2017 als Bilanz abgeben soll? Oder kann das Finanzamt dann die Bilanzierung erst ab 2018 verlangen, weil die mir das 2018 erst mitteilen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?