Finanzamt Rückerstattung?

4 Antworten

Noch eine Andere Meinung von mir.

Es kommt darauf an.

Wenn er für 2016 1.000,- Euro in 5 Raten a 200,- abbezahlt und nun 500,- Euro Guthaben von 2017 hat, kann er beantragen, dass die 2,5 letzten Raten für 2016 ausgesetzt werden, um sie mit dem Guthaben von 2017 zu verrechnen.

Das Finanzamt muss dem nicht zustimmen, wird es aber vermutlich tun.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Das würde nur unnütz Arbeit verursachen.

Es wird einfach verrechnet.

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@correct

Aber nur wenn 2017 schon durch ist, nicht, wenn man 2017 erst einreicht. Dann weiß das FA ja noch nicht, dass es ein Guthaben gibt.

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@wfwbinder

Genau, und wenn 2017 nicht da ist, macht ein Antrag auch unnütze Arbeit.

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@correct

Aber es gibt diese Wochen zwischen "ich habe mein Übertragungsprotokoll" und "ich habe meinen Steuerbescheid" und in dieser Zeit ist der Antrag sinnvoll. Sprich ich mache das, was ich heute gemacht habe, absenden und Antrag hinterher.

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@wfwbinder

Dann muss sich jemand die Steuererklärung ansehen und abchecken, ob ein Guthaben entstehen würde.

In der selben Zeit ist der Fall veranlagt.

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@correct

Das ist ein internes Problem des FA. Wenn ich Zeit habe bete ich für den Sachbearbeiter.

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@wfwbinder

Das ist doch nicht etwa die von Steuerberatern gewohnte Arroganz?

Die Finanzbehörde soll auf den einen Seite schnell sein, und wird auf der anderen Seite rücksichtslos mit Müll eingedeckt.

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@correct

Nein, es geht nicht um Arroganz, sondern um Bürgerfreundlichkeit in der Verwaltung.

In diesem Fall ist es einfach so, dass Durch einen Beraterwechsel, beim Mandanten etwas liegen geblieben war udn der Kollege es verabsäumt hatte rechtzeitig einen Herabsetzungsantrag zu stellen.

Nun hat der Mandat einige Tausend Euro Erstattungsanspruch aber auf der anderen Seite eben etwas zu zahlen.

Aus den Unterlagen kann man mit einem Blick sehen, dass es hohe Erstattungen geben wird.

Ich denke 30 Minuten Arbeit für den Steuerkunden sind in dem Fall verkraftbar.

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Dort ist ein völlig anderer Sachverhalt gegeben.

Ausserdem fragt man in Steuersachen keinen Anwalt (die haben regelmässig soviel Ahnung wie die Kuh vom Stricken).

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@correct
die haben regelmässig soviel Ahnung wie die Kuh vom Stricken

Warum verunglimpfst Du mit dieser pauschalen Aussage auch die Steuerfachanwälte?

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@LittleArrow

Weil es keine Steuerfachanwälte gibt. Jeder Anwalt kann sich so nennen.

Ich habe nie einen sogenannten erlebt, der wirklich Ahnung hatte.

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Wenn Stundungsraten vereinbart wurden (darüber gibt es einen Bescheid) wird das nicht miteinander verrechnet.

Ansonsten ja.

Räumliche Trennung, Steuererklärung?

Hallo,

Ich hatte vor ein paar Tagen schon einmal so eine ähnliche Frage gestellt und auch hilfreiche Antworten erhalten.

Ich hoffe das mir jetzt noch einmal geholfen werden kann!

Kurze Zusammenfassung: ich bin 2016 bei mein Mann aus und in ein anderes Bundesland gezogen. Meine Tochter ist bei mein Mann. Wir haben uns erstmal nur räumlich, wenn auch weit entfernt von einander getrennt. Wollen versuchen wieder zu einander zu finden. Ich war auch 2016,

2017 und auch 18 bei meiner Familie. Wir sind zwar räumlich aber nicht geistig von einander getrennt.

Wir haben beide jetzt ein Schreiben zur Erklärung unserer Eheverhältnisse bekommen. Wir haben die Steuerklassen 4/4. Für 2016 haben wir eine Einzelveranlagung bei der Steuererklärung gemacht und das auch wieder für das Jahr 2017 so eingereicht. Jetzt schreibt mir das Finanzamt folgendes. Wo ich nicht draus schlau werde ,wann kann ich keine Einzelveranlagung machen und unter welchen Bedingungen könnten wir eine Einzelveranlagung und nicht eine gemeinsame Veranlagung für 2017 beantragen?Wir wollen aber beide nach Möglichkeit wieder eine Einzelveranlagung,da auch dann jeder seine Abrechnung bekommt. Ich dachte eigentlich ,dass dies auch für 2017 möglich sei.

Verwirrend

Das hat das Finanzamt geschrieben:

"Da auch aus der Einkommensteuererklärung 2017 nicht hervorgeht, dass es sich um eine beruflich veranlasste doppelte Haushaltsgphrung handelt.bitte ich Sie, mir mitzuteilen, ob Sie und wenn ab wann Sie dauernd getrennt leben. In diesem Fall kommt eine Einzelveranlagung von Ehegatten nicht im Betracht und die Zuständigkeit für die Veranlagung zur Einkommensteuer würde in das Finanzamt ......überwechseln."

Ich denke das es so gemeint ist, wenn wir erst für 2018 dauernd getrennt lebend angeben für 2017 keine Einzelveranlagung machen können?? Oder wie soll ich das verstehen?

Bis zum 1.10.muss die Erklärung beim Finanzamt sein.

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