Finanzamt fordert ungerechtfertigte Summe + Vollstreckung?

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4 Antworten

Ich stimme den anderen Antwortern zu. irgendetwas verheimlichst du, bzw. stellst es falsch da. 

Auch wenn man uns fachkundigen Antwortern dann wieder Hochnäsigkeit vorwerfen sollte.

Ich habe solche Fälle mehrfach durch.

Wenn es um Umsatzsteuervoranmeldungen ginge, hättest Du die Voranmeldungen abgegeben udn die Schätzungen wären aus der Welt.

Würde man die UStVa nciht glauben, so gäbe es eine Umsatzsteuersonderprüfung, aber trotzdem würde man bis dahin nicht mehr vollstrecken.

Ganz einfach, ich bin überzeugt, dass es um Umsatzsteuererklärungen geht udn Du hast die Schätzungen rechtskräftig werden lassen.

Damit hast Du ein Problem.

Ich denke es ist ein Fall, wo kein Steuerberater erheblich teurer war, als ein Steuerberater.

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obwohl das nicht rechtens ist!

Das ist es anscheinend ja doch. Vermutlich standen die Schätzungen nicht unter Vorbehalt der Nachprüfung, sondern erfolgten als ganz normale Festsetzungen. Du wirst sie ignoriert haben, statt innerhalb der Rechtsbehelfsfrist dagegen Einspruch einzulegen, und so sind sie bestandskräftig geworden. Deshalb darf das Finanzamt gar nicht anders entscheiden als

abgelehnt

Deine Voranmeldungen können daran nichts ändern, weil du deren verspätetes Bekanntwerden selbst und in grober Weise verschuldet zu haben scheinst. Falls du das anders siehst, kannst du gegen den ablehnenden Bescheid ja Einspruch einlegen und darlegen, weshalb du an der Verspätung nicht schuld bist.

Was kann ich tun ?

Von einem Steuerexperten prüfen lassen, ob die Schätzungen bestandskräftig sind. Falls ja, zahlen.

Falls nein, von dem Experten durchsetzen lassen, dass anhand deiner Voranmeldungen veranlagt wird.

Und außerdem: Steuerrechtlichen Rat künftig nicht im Internet oder gar nicht suchen, sondern bei derjenigen Berufsgruppe, die extra dafür geschaffen worden ist: Steuerberater.


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Auch wenn ich nicht der Steuerexperte bin:

1. Das Finanzamt braucht keinen Gerichtsbeschluß um vollstrecken zu können.

2. Anstatt hier in einem Forum auf Hilfe zu hoffen, solltest Du asap (!!!) mit allen Unterlagen zu einem Steuerberater gehen.

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Kommentar von Impact
23.08.2017, 17:23

Zum Vollstrecken braucht das FA keinen Gerichtsbeschluß, aber für die Durchsuchung. Und die steht an, da er den/die Vollziehungsbeamten rausgeworfen hat. 

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Deine Schilderung kann nur falsch und unvollständig sein.

Ausserdem widersprichst Du Dir dauernd selbst.

Wenn Du angeblich bereit bist zu zahlen - warum tust Du es dann nicht?

Gegen geschätzte UST-Vorauszahlungen legt man keinen Einspruch ein - man gibt einfach die Voranmeldungen ab und fertig.

Sprichst Du etwa von Jahressteuern)?

Warum sollen Deine Produkte weg sein?

Also schildere genau oder verzichte hier auf Hilfe.

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Kommentar von Blazer
23.08.2017, 17:33

Ich bin bereit die Summe zu zahlen die ich dem Finanzamt Schulde ! Das sind 6600 EUR aber das Finanzamt will inzwischen 19500 EUR das bin ich nicht bereit zu zahlen! Dabei handelt es sich um Schätzungen vom Finanzamt. Meine Produkte gehen weg da das Finanzamt eine Zwangsvollstreckung eingeleitet hat um alles aus meiner Firma zu Vollstrecken obwohl ich bereit bin die Summe die ich schulde zu zahlen! Aber nicht eine geschätzte das Finanzamt ignoriert alle meine Steuererklärungen und möchte eine geschätzte Summe statt die in der Steuererklärung.

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