Finanzamt fordert Steuererstattung zurück obwohl Unternehmen nicht mehr existiert

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5 Antworten

Was heißt:

Allerdings gehen die Forderungen gegen das Unternehmen und nicht gegen mich als Person.

War es eine Kapitalgesellschaft, oder eine Einzelfirma?

Wenn es die Discothek "la Loca" hermann Mustermann war, dann bist Du der Schuldner.

War es die "la loca GmbH" wäre die GmbH der Schuldner.

Dann stellt sich die Frage, waren die Räume an denen Du gebaut hast Eigentum, oder gemietet?

Wenn es gemietet war, ist die Rückforderung unverständlich.

Wenn es Eigentum war, könnte es den Wert, des aus dem Betrieb bei Aufgabe entnommenen Vermögens erhöht haben. Das könnt Steuer ausgelöst haben.

Also, wenn Du StB udn Anwalt ast, die den Sachverhalt genau kennen und nicht nur auf diese kurze Beschreibung angewiesen sind, dann mache es so, wie die sagen

ich verstehe nur Disco....

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Wenn die Einwände darin bestehen, dass Du als Privatperson nicht für die Forderungen gegen das (Einzel-)Unternehmen einstehen müsstest, würde das bei mir auch auf taube Ohren stoßen.

Das

Ich hatte bis vor drei Jahren ein Gewerbe angemeldet,

klingt für mich nicht nach Kapitalgesellschaft, damit stehst Du halt auch nach der Schließung mit dem privaten Vermögen ein.

Sachliche Einwände können natürlich erhoben werden, aber davon schreibst Du nichts.

Unternehmer warst Du, Du hast die Erstattung bekommen, Du existierst noch, Du musst zurückzahlen.

Ganz einfach.

Überweisen Sie doch einfach die zu Unrecht erhaltenen Erstattungen zurück und alles ist gut. Das sollte sowohl für Finanzprofis als auch für Finanzanfaenger kein Problem sein. :)))

Die Schilderung gibt wenig vom Sachverhalt wieder.

Nun behauptet das Finanzamt, dass der erstattete Betrag zu hoch war und fordert einen Teil davon wieder zurück.

Hier hätte beispielsweise stehen müssen:

  • Wann ist "nun"?
  • Wie äußert sich diese Behauptung?
  • Gabe es einen Bescheid? Gab es Vorgängerbescheide?
  • Welche Nebenbestimmungen standen in den Bescheiden (z.B. Vorbehalt der Nachprüfung?
Allerdings gehen die Forderungen gegen das Unternehmen und nicht gegen mich als Person.

Hierzu haben sich die anderen bereits geäußert.

Meine Frage ist ob das nun rechtlich in Ordnung ist,

Hierzu kann man nichts antworten, weil weder die verfahrensrechtliche Lage klar ist noch die materiell-rechtliche.

Steuerberater und einen Anwalt eingeschaltet doch auch deren Einwände stoßen beim Amt auf taube Ohren.

Was bedeutet "Einwände"?

im Vorraus.

Viel Errfolg.

Mir fiel eben folgende Formulierung ein: "Es genügt nicht den Sachverhalt unklar zu lassen, man muss auch unfähig sein, diesen darzustellen."

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@wfwbinder

Mir ist schon klar, dass der TE den SV nicht besser beschreiben kann. Deshalb ja meine Aufzählung oben.

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