Finanzamt berechnet falsch?

3 Antworten

Ich habe auch mal gerechnet udn komme bei diesem Programm, was ich bevorzuge, auf die gleiche Summe wie das FA:

http://www.n-heydorn.de/steuer.html

Habe es mit dem Rechner vom Bund geprüft udn komme auch auf die gleiche Summe.

Eventuell bei der Jahreszahl ein falsches gewählt.

Vielleicht ist ein Progressionsvorbehalt bei Dir zu berücksichtigen gewesen. Hattest du Krankengeld, Arbeislosengeld etc. bezogen in dem Jahr? Wann ja, liegts an dem Progressionsvorbehalt.

Steuerbescheid: Knapp 500€ Nachzahlung in Steuerklasse 2?

Guten Abend,

meine Mutter hat heute den Steuerbescheid für die Steuererklärung 2016 erhalten und muss unerwartet knapp 500€ nachzahlen - für sie ein großer Schock, da sie bislang immer Rückerstattungen bekommen hat. Ich muss zunächst anmerken, dass ich selbst keine Erfahrung mit Steuerangelegenheiten habe, und meine Mutter als Migrantin sich ebenfalls schwer tut, das Ganze nachzuvollziehen.

Was ich aber soweit als Ursache für die geforderte Nachzahlung verstanden habe, ist dass ihr zu versteuerndes Einkommen gestiegen ist, sodass die festzusetzende Einkommenssteuer nun knapp doppelt so hoch ist. Laut der "Bundesministerium der Finanzen"-Website liegt die Einkommenssteuer für Personen mit einem Einkommen von 13.670 - 53.665€ bei 1.112€. Meine Mutter kam 2016 auf ein zu versteuerndes Einkommen von 14.333€, womit sie im Vergleich zu den Vorjahren sozusagen eine Stufe "höher" gerutscht ist. Zum Vergleich: 2015 lag das zu versteuernde Einkommen bei 12.248€, die festzusetzende Einkommenssteuer damit nur bei 670€, da sie unter die Gruppe 8.473 - 13.469€ fiel.

Demnach ist die Forderung für mich zwar zahlenmäßig nachvollziehbar, aber einige Fragen bleiben dennoch offen. Wurden während des Jahres 2016 die monatlichen Steuerabzüge deshalb so niedrig gehalten, weil meine Mutter sonst auch immer in den Besteuerungsbereich von 8.473 - 13.469€ fiel? Warum wurden nicht direkt mit dem Monatslohn mehr Steuern abgezogen? Dass die festzusetzende Einkommenssteuer bei ihr von einem aufs nächste Jahr von 670 auf 1.112€ steigt, kann das Finanzamt vielleicht nicht vorhersehen. Aber gibt es dann nicht Unmengen an Menschen, die nur wegen ein paar Euro mehr Jahreslohn auf einmal ähnlich hohe Nachzahlungsforderungen erhalten? Nur wegen dieses gestaffelten Systems? Und auf welcher Grundlage werden die monatlichen Steuerabgaben dann festgesetzt? Mir scheint, man hat auf Grundlage des Vorjahrs abgezogen, und nun muss meine Mutter bei ihrem eher kleinen Einkommen die fehlenden 483,62€ auf einmal stemmen. Hat das wirklich seine Richtigkeit?

Ich hoffe die Angaben waren verständlich. Vielen Dank für jede Antwort.

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Deutsches Finanzamt will Steuern von Österreich zurück - muss ich für die Fehler des Finanzamts gerade stehen?

Ich arbeite 4 Jahre in Österreich, pendelte jeden Tag 65 km, die Luftlinie zur Grenze ist knapp über oder knapp unter 30 km. Ich bekam vom Finanzamt in Österreich bestätigt, dass ich kein Grenzgänger bin, sondern mein Einkommen in Österreich versteuern kann. Dies bekam ich auch vom österreichischen Arbeitgeber und dem österreichischen Finanzamt schriftlich bestätigt. Ich führte die Steuern rein in Österreich ab.

Jetzt arbeite ich wieder in Deutschland und ein Mitarbeiter des Finanzamts sagte mir, dass laut luftlinie.org, eine Webseite die nicht mal ein vernünftiges Impressum hat und wer weiß woher die Ihr Kartenmaterial nehmen, mein zu versteuerndes Einkommen in Deutschland gewesen wäre und ich den Fehler nun berichtigen muss. Was heißt, ich muss vom österreichischen Finanzamt die Steuern wieder zurückverlangen und dem deutschen Finanzamt bezahlen.

Meine Frage dazu, muss ich für Fehler die das Finanzamt gemacht hat gerade stehen? Ich will mir auf keinem Fall den Aufwand machen und mir viele Behördengänge ersparen. Es gibt Formulare vom österreichischen Finanzamt zur Steuerrückerstattung, welche für mich als Leihen aber sehr undurchsichtig und schwer zu verstehen sind. Ich bin auch der Meinung, dass die Mitarbeiter des deutschen Finanzamts einen Fehler gemacht haben, welchen ich ausbügeln soll. Der Finanzamtmitarbeiter war sehr verunsichert und unentschlossen. Die Webseite luftlinie.org ist für mich nicht vertrauenswürdig aufgebaut, weder vom Layout noch vom Impressum und Kartenmaterial.

Was ist eure Meinung zu diesem Fall? Wie soll ich am besten vorgehen? Der Finanzamtmitarbeiter sagte mir, wenn ich mich nicht drum kümmere, dass ich die Steuer von Österreich zurückbekomme, muss ich sie 2mal abführen.

Schreibt mir bitte zurück, ich will hier eine offene Diskussionsrunde führen.

Danke

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