Fiktive Miete nach Austausch der Dacheindeckung für eine Fotovoltaik-Anlage auf Geäteschuppen?

2 Antworten

Der Zusammenhang ist nicht ganz klar.

ist das Hühnerstalldach vermietet?

oder

ist die Photovoltaikanlage eine eigene?

Wofür will das Finanzamt eine fiktive Miete in Rechnung stellen?

welche Einkünfte beziehst Du aus der Anlage, der Vermietung?

Die Dachneueindeckung gehört, je nach Behandlung der Anlage, entweder zu deren Anschaffungskosten, oder es könnte eine Reparatur gewesen sein (die unwahrscheinlichste Lösung, weil noch in Ordnung), oder eine Werterhöhung des Hühnerstalls, der damit abzuschreiben ist.

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Das Nebengebäude, der Hühnerstall ist ja nicht komplett vermietet. Da der Besitzer von diesem aber die Dacherneuerung komplett abschreiben will muß natürlich das gesamte Objekt vermietet sein. Daher setzt das Finanzamt nun eine fiktive Miete für das restliche Gebäude an. Dies kann der Vermieter des Daches nur umgehen, wenn er die Kosten für die Erneuerung des Daches nur anteilig steuerlich verwertet. Bei der Findung des Aufteilungsschlüssels hat der Vermieter einen gewissen Gestaltungsraum. Die Erneuerung des Daches stellt eine Werterhöhung des Gebäudes dar, daher darf sie nicht alleine auf die Vermietet Dachfläche umgelegt werden.

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Es geht hier um ein privat genutztes Grundstück auf dem sich ein Wohnhaus und ein Nebengebäude befindet das vom Vorbesitzer als Hühnerstall gebaut und genutzt wurde. Die Photovoltaikanlage befindet sich auf den Dächern des Wohnhauses und des Nebengebäudes. Das Nebengebäude wird von uns privat als Werkzeugschuppen genutzt. Das Nebengebäude ist nicht vermietet. Auch für die Dachflächen gibt es keinen Mietvertrag und daraus auch keine Miet-Einnahmen. So wie ich das sehe gehört die Dacheindeckung zu den Anschaffungskosten der PV-Anlage. Die Einkünfte aus der PV-Anlage werden bis zur vollständigen Rückzahlung des PV-Darlehens zur Begleichung der laufenden Kosten der PV-Anlage und für die Zahlung der Zinsen und Tilgung verwendet.

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@Brisko

Also, wenn ich es richtig verstehe, gehört die Anlage Euch. Ihr habt die bauen lassen und mit einem Kredit bezahlt, der aus den Einspeisevergütungen des Versorgers getilgt wird.

Damit gehört das neue Dach zu den Anschaffungs- udn Herstellungskosten der Anlage und ist mit denen abzuschreiben.

Was ihr da habt, sind ja Einkünfte aus Gewerbebetrieb.

Vorteil für Euch, aus dem Material Vorsteuerabzug.

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Ich habe noch nicht alles gelesen, aber in der Urteilsbergündun unter dem Punkt "Entscheidungsgründe" steht bei Punkt 10b folgende interessante Passage:

**Danach sind gemischt veranlasste Aufwendungen grundsätzlich aufzuteilen, sofern die betriebliche oder private Veranlassung nicht von völlig untergeordneter Bedeutung ist. Der betrieblich veranlasste Teil der Aufwendung ist als Betriebsausgabe abziehbar. **

Daraus folgt für mich die Frage: Ist die Lagerung von Werkzeug und Gartengerät zu privaten zwecken bei einem nicht vermieteten Gebäude nicht von "völlig untergeordneter Bedeutung"?

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