FFP2-Masken als Betriebsausgabe?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da könnte man die Regelungen über das Absetzen von Berufsbekleidung heran ziehen.

Nur für die Berufsausübung typische Bekleidung ist absetzbar. Das weiße Hemd des Oberkellners beispielsweise kann auch privat getragen werden.

Zudem: Atemschutzmasken müssen vielfach von Jedermann getragen werden. Nicht nur in öffentlichen Verkehrsmitteln, hier bei uns sogar auf allen Haupteinkaufsstraßen.

Ich würde das eher komplett dem privaten Bereich zuordnen.

Ja, ich bin auch völlig unentschlossen, was ich dazu denken soll. Allerdings geht es nicht um die drei Stoffmasken, die ich im April gekauft habe, sondern um FFP2.

So wie Du kann man es natürlich sehen, und es ist ja wirklich nicht berufsspezifisch für mich. Vielleicht sogar eher / wenn überhaupt im Bereich der aussergewöhnlichen Belastung aufgrund des persönlichen Risikos anzusiedeln ( dann wohl mit Attest), aber da nützt mir die Ausgabe nichts.

Allerdings, wenn ich als Hochrisikopatientin eigentlich meine Berufstätigkeit / die damit zusmmenhängenden Kontakte niederlegen würde wegen Corona, und nun nur mit diesem zusätzlichen vermeintlichen Schutz mich traue wahrzunehmen, stünde es schon in Zusammenhang mit den Einkünften.

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@Andri123

Vielleicht meldet sich ja noch einer der Steuerfachleute dazu.

Im übrigen gibt es so gute Argumente für Deine Ansicht, dass man es wohl risikolos wagen könnte, die Anschaffung als Betriebsausgabe abzusetzen.

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Wenn zum Berufsbild der Besuch von Einrichtungen gehört, bei denen eine FFP2 gefordert wird, dann ist die Anschaffung eine Betriebsausgabe.

Schwierig sehe ich es nur, wenn lediglich MNS-Masken angeschafft werden. Hier hat irgendein Verwaltungsgericht in anderer Sache schon entschieden, dass diese inzwischen zum persönlichen Standard gehören.

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