Festanstellung, Nebenjob und Krankenversicherung

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3 Antworten

Seit Dezember 2010 hat der GKV Spitzenverband nunmehr klarere Kriterien kommuniziert, welche Indikatoren für Selbständigkeit gelten. Und mangels Legaldefinition des Begriffes Selbständigkeit kommt es auf die Gesamtschau des Falls an. Wenn Du als Selbständig klassifiziert wirst, hat das ggfs Auswirkungen auf Deinen Hauptjob, du bist dann für Deinen AG ein Scheinselbständiger. Ein Statusfeststellungsverfahren ist in der Konstellation. Dringend angeraten. Hier die Indikatoren zum Nachlesen. http://arbeitgeber.citybkk.de/pub/arbeitgeber/Hauptberufliche%20selbstst/a>ndige%20Erwerbstätigkeit_Grundsätzliche%20Hinweise.pdf Als Selbständiger hast Du die Wahl zwischen GKV und PKV. Was sinnvoll ist, kann nur in einer Einzelberatung festgestellt werden, denn das Gegenteil von GKV ist Selbstzahler!

toll. Dann wird mal alles umgedreht und für den AG werde ich dann als Scheinselbständiger deklariert. Irgendwie ne "verquerte" Welt :)

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@SVFrage

..tja, Vater Staat braucht Geld. Deshalb lies Dir den Link genau durch, das Ding hat nämlich Sprengkraft. Und wird richtig übel, wenn nach 4 Jahren eine SV Prüfung kommt und alles auf einen Batzen nachgezahlt werden muss. Die SV ist heftiger als das Finanzamt!

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@alfalfa

das klingt übel. Uaahhh!

Nach dem Artikel war ich schon auf der Suche - und konnte ihn nicht finden! SUPER!

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Wenn Du versicherungspflichtig beschäftigt bleibst (was ich bei einer 50%-Tätigkeit) annehme), dann kannst Du - meiner Meinung nach- nicht in die private Krankenkasse wechseln, denn dafür müßtest Du über Versicherungspflichtgrenze verdienen, was bei einer Teilzeittätigkeit kaum der Fall sein dürfte. Wenn Du dazu noch freiberuflich tätig bist und Du überwiegend frei arbeitest, werden die Einnahmen daraus auch bei der Beitragsberechnung der gesetzlichen Krankenkasse zählen.

Schau Dir bitte mal den Link an. Wenn anhand der Kriterien der Status Selbständig herauskommt, kann er ohne Probleme in die PKV. Man lerne: Auch als Angestellter kann man plötzlich den Status Selbständig haben!.

Es kommt definitiv auf den Status an. Wenn er als Angestellter eingestuft wird, dann passt es was Du schreibst, bzw er muss dann über der JEAG verdienen.

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Nein, in die PKV MUSS niemand wechseln --- auch, wenn es evtl. empfehlenswert wäre ... Aber zur Frage: Wichtig ist, was als Haupt- und was als Nebenberuf angesehen wird. Hierbei ist die Anzahl der Stunden relevant, die du für beide Jobs aufbringst und natürlich auch das Einkommen. Wenn dein "Nebenjob" also 25 Stunden in Anspruch nimmt, dein "Hauptjob" nur noch 15 Stunden - und dein Einkommen aus dem Nebenjob evtl. auch noch höher liegt, dann wird die Krankenkasse davon was abhaben wollen... Wenn Zweifel bei der KK aufkommen, werden die deine Steuerbescheide anfordern und dich danach einstufen. Übrigens - eine klar definierte Abgrenzung gibt es dazu nicht -- im Zweifel wird die Krankenkasse das für dich entscheiden, wenn du damit dann nicht zufrieden bist, steht dir der Rechtsweg offen .... Grüße vom Querkopf

Schau mal oben in den Link, die Kriterien wann man selbständig ist und wann nicht wurden im Dezember 2010 schon konkretisiert. Auf ein, schaen wir mal was passiert würde ich mich in keinem Fall einlassen. Gesicherte Erkenntnis ist, das auch Einnahmen aus nebenberuflicher Selbständigkeit sozialversicherungspflichtig sind.

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