Festanstellung-Nebenjob-Steuern

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7 Antworten

Gar keine.

Der Arbeitgeber sollte den Minijob pauschal versteuern, so dass für dich nichts anfällt und dieser auch keine Auswirkung auf die Einkommensteuerlast hat.

Vorab, wenn Du Steuerklasse V für Dich gewählt hast, dann gibt es noch einen Ehepartner, der die III hat und der deutlich mehr Monatseinkommen hat als Du.

Aber Du kannst Deinen Nebenjob auf Basis eines Minijobs machen, dann hast Du keine Abzüge und es hat auch keinerlei Auswirkungen auf Euren Jahressteuerausgleich, denn ds Einkommen aus einem Minijob bleibt bei der Steuererklärung unberücksichtigt. Allerdings mußt Du diese Nebentätigkeit Deinem Arbeitgeber melden; die Zustimmung dazu darf er nur in begründeten Ausnahmefällen verweigern.

Alternativ könntest Du für diesen Nebenjob auch nach Steuerklasse VI abrechnen lassen, dann wird auch dieses Einkommen zu Eurem Jahreseinkommen hinzugezählt, das nach der Splittingtabelle versteuert wird.

fraka 11.01.2013, 15:22

Ja mein Partner hat 3 und verdient mehr ( hat auch mehr Stunden)..zahlt aber UNterhalt. Deshalb möchte ich jetzt noch wa sdazu verdienen. Der 2. AG bietet es mir als Minijob bis 390€ an.

Wäre es sinnvoll die Steuerklasse generell auf 4/4 zu setzen und den Mini/Nebenjob mit zu versteuern?

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Kevin1905 11.01.2013, 16:39
@fraka

Durch Änderung der Steuerklassen spart man keine Steuern, die Einkommensteuerlast ist immer gleich.

Die Lohnsteuerklassen sagen nur aus, wie viel jedem von euch jeden Monat vom Gehalt einbehalten werden. Dadurch kommt es bei der Einkommensteuererklärung zu einer möglichen Rückerstattung oder eben Nachzahlung.

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ja, genau beim Minijob zahlt man gar keine Steuern. Diese werden pauschal durch den Arbeitgeber abgeführt.

Den Nebenjob kannst Du machen, wenn Dein Arbeitgeber nichts dagegen hat, die Grenze bei den geringfügigen Jobs liegt ab 1.1.13 sogar bei 450 Euro im Monat. Dieser Nebenjob wird durch den Arbeitgeber pauschal versteuert, das heißt er führt direkt 2 % Lohnsteuer ab, die kann er Euch in Rechnung stellen (Lohnsteuern sind schließlich die Steuern des Arbeitnehmers), aber die meisten Chefs zahlen die Steuer aus Kulanz. Dieser Nebenjob dürfte sich auf Deine Steuern nicht auswirken, denn er wurde ja bereits versteuert.

wenn Nebenjob in Festanstellung, dann wäre ein Minijob am besten, denn dann wird pauschal besteuert durch den Arbeitgeber und du musst die Einnahmen bei der Steuer nicht angeben.

Wenn der Nebenjob kein Minijob ist, dann kommst du in die StKl. 6. Hier sind die Abgaben bekanntermassen hoch.

Bei der Steuererklärung (kein Lohnsteuerjahresausgleich) wird das zu versteuernde Einkommen ermittelt. Wenn du die 5 hast, dann gibst du die Steuererklärung mit deinem Partner ab.

Für die Festanstellung werden Sie nach Steuerklasse I veranlagt, hier um 0,9% ist der Beitrag zur Krankenversicherung höher-beträgt also 8,20%. der AG. steuert 7,30 % bei. Monatlich bis 910 ca. Brutto fällt auch keine Steuer an. Als zusätzlicher Verdienst bietet sich der gering verdiener Job mit höchstens 450 monatlich an, der Arbeitgeber trägt mit 30% voll die Lasten , neuerdings sind aber auch 3,9% zur Rentenversicherung fällig, bei voller Ausschöpfung des Betrages von 450 monatlich Euro 17,55 Euro, die den Auszahlungsbetrag auf 432,45 monatlich vermindern.. Anderseits aber entsteht eine zusätzliche monatliche Rente von 4,67 Euro, erhöht sich der jährliche Rentenwert, derzeit 28,07 in West erfolgt auch hier die dynamische Anpassung. Diese 2. Verdienst ohne Steuerkarte belastet dich also auch steuerlich nicht.

MfG.

Snooopy155 11.01.2013, 15:21

Der Fragesteller hat aber geschieben, dass er bei seiner Festanstellung Steuerklasse V hat.

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fraka 11.01.2013, 15:23

Bin Steuerklasse 5

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Wichtig ist auch, dass du den Nebenjob bei deinem Arbeitgeber anmeldest.

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