Festanstellung, Gewerbe im Nebenerwerb und GKV

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

sicher bist Du erst nach einer Auskunft der GKV. Beides spielt eine Rolle.

Aber bei einer Vollzeit-Beschäftigung ist ein Gewerbe in aller Regel auch dann nebenberuflich, wenn die Gewinne höher sind.

Woher kennst Du schon den Gewinn ?

Viel Glück

Barmer

oft liest man, dass die Zeit das entscheidende Kriterium ist für die GKV.

Gewinn? Die Geschäftsidee ist gut. Ob jedoch der Aufwand und der Umsatz so eintritt wie geplant, wird sich erst zeigen. Aber im Moment ist die Planung so, dass der Gewinn hoch werden könnte.

Man wird sehen.

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Ich denke in Ihrem Fall werden zusätzlich Beiträge zur GKV fällig. Für die Einkünfte aus der nebenberuflichen Selbständigkeit müssen keine gesonderten Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgeführt werden. Zusätzliche Pflichten gegenüber der Sozialversicherung entstehen durch die Selbständigkeit erst dann, wenn der Nebenberuf in Zeit und Gewinn den Hauptberuf übersteigt oder Sie in der Selbständigkeit mit mind. einem sozialversicherungspflichtigen Angestellten arbeiten. Dann müssen Sie in der Regel Ihre Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung selbst bestreiten. Bitte besprechen Sie Details mit ihrer zuständigen Krankenkasse.

Nebenverdienst ohne Gewerbe

Sehr geehrte Community :-),

ich helfe schon eine ganze Weile einem Freund mit seiner Firma. Das mache ich schon immer im freundschaftlichen Dienst. Dazu gehören vorallem technische Dinge, Recherchen, Transport und vieles mehr. Im Geschäft geht es vorallem um Immobilienkauf, Sanierungen und Wiederverkauf. Anfangs lief die Firma noch nicht, dass er sich keine Angestellten leisten konnte und da ich es ihm sehr gewünscht habe, dass das Ganze ein Erfolg wird, habe ich mich als Helfer angeboten, weil sein Konzept wirklich potential hat, dabei spielen vorallem seine ganzen Kontakte eine große Rolle.

Jetzt seit einiger Zeit läuft die Firma, er verdient wirklich sehr gutes Geld. Mir macht es Spaß ihm zu helfen, er könnte sich mittlerweile auch Angestellte für diese Tätigkeiten leisten, aber es macht mir Spaß und ist auch nicht zuviel Aufwand für mich. Mittlerweile helfe ich ihm schon über ein Jahr. Gestern kam er auf mich zu und sagte zu mir, er möchte mich gerne entlohnen und mir für meine ganzen Dienste eine Art Honorar zukommen lassen, da er ein Riesenprojekt an Land gezogen hat. Außerdem möchte er mich zukünfig auch mit einer Provision beteiligen, wenn wieder große Aufträge folgen.

Ich verdiene bei meinem aktuellen Arbeitgeber nicht schlecht, aber so ein netter Nebenverdienst ab und an hat auch was Gutes ;-) Von meinem Arbeitgeber habe ich schon seit ich bei jenem arbeite, eine Genehmigung für Nebentätigkeiten jeglicher Art, außer sie sind Bestandteil der eigenen Branche.

Ich möchte allerdings kein zweites Angestelltenverhältnis eingehen, damit ich keinen Verpflichtungen unterliege (man weiß nie was passiert).

Nun ist die Frage, wie kann man eine solche Honorarzahlung abwickeln ohne etwas falsch zu machen. Natürlich meine ich damit auch zukünftige Honorarzahlungen. Mir ist klar, dass ich eine GbR gründen könnte, allerdings habe ich bereits eine GbR gegründet (Internetbranche, läuft mittlerweile komplett eigenständig). Könnte man das Ganze so abwickeln, dass man den Betrag bei dem Umsatzsteuerbescheid mit angibt?

Der aktuelle Betrag, den er mir zahlen möchte, liegt bei 40.000€.

Wie gehe ich vor? Welche Art von Steuern muss ich zahlen? Sozialabgaben ? Mehrwertsteuer, Umsatzsteuer etc. Schreibe ich einfach eine Rechnung? Schreibe ich einen Dienstvertrag? Will nichts falsch machen :-).

Ich danke euch rechtherzlich für eure Antworten Gruß Sepupu

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Muß ich mich durch Aufnahme eines Nebengewerbes privat krankenversichern`?

Ich bin im Angestelltenverhältnis für 20 Std./Woche und verdiene 1.250 €/Monat. Dazu habe noch einen Minijob 1x wöchentlich für ca. 3 Std. mit 110-120€/Monat.

Jetzt möchte ich mich nebenberuflich selbständig machen. Zeitaufwand wären 10-15 Std./Woche und ich hätte zunächst Einnahmen von 1.500 €/Monat abzgl. Betriebsausgaben.

Meine Frage nun: Ist es richtig, dass mein Nebenerwerb nicht sozialversicherungspflichtig ist (ich muss mich nicht privat versichern), weil der wirtschaftliche Ertrag der Nebentätigkeit nicht mehr als 20% über den Einnahmen aus dem Angestelltenverhältnis sind (hier z.B. genau 20%).

Wird der wirtschaftliche Ertrag abzgl. Betriebsausgaben angesetzt? Oder sollte ich den Minijob wechseln auf Steuerklasse 6? Dann ständen 1.370 € steuerpfl. Verdienst, dem Einnahmen aus dem Nebengewerbe von 1.500 € gegenüberstehen und somit íst der Nebenerwerb nur knapp 10% drüber. Oder gibt es diese Regelung mit den 20% gar nicht oder nicht mehr?

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Selbstständig und Angestellte auf Steuerkarte - wie krankenversichern?

Hallo, ich habe gleich einen Termin bei meiner AOK. Seit März 2010 arbeite ich als Angestellte auf Steuerkarte 5 für 25 Std. in der Woche. Seit April habe ich noch ein Gewerbe angemeldet wo ich laut Steuerberater für 2010 noch keinen Gewinn erziehlt habe. Allerdings habe ich einen Vollzeitangestellten als LKW-Fahrer eingestellt (meinen Ehemann). Ich selber arbeite für meine Firma lediglich 1-1,5 Std. in der Woche. Die AOK wollte das ich mich als selbstständige versichere - das wollte ich nicht da mein Hauptberuf meine Festeinstellung ist und ich da meine ganzen Sozialabgaben bezahle. Dies wurde dann schriftlich akzeptiert. Nun soll ich heute plötzlich vorbeikommen da das nun nicht mehr gehen soll - nun soll ich mich nach monaten plötzlich doch freiwillig krankenversichern was natürlich viel teurer für mich wird... Meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit das alles so bleibt wie es ist sprich ich bezahle weiterhin meine Krankenkasse über meine Festeinstellung? AOK meint da ich einen Angestellten habe gehe das nun nicht mehr - ging doch monatelang so das versteh ich nicht... Meine Haupteinnahmequelle ist mein Angestelltenverhältniss; die meisten Stunden arbeite ich auch in meinem Angestelltenverhältniss - nur wegen meinem Angestellten Fahrer muß ich mich jetzt plötzlich freiwillig für viel Geld versichern? Bitte um Hilfe... Vielen lieben Dank. Monja

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Sandra

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