Fehler vom Vermieter

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8 Antworten

Ich würde deswegen nicht so ein dickes Fass aufmachen.

Eine Mietsenkung (in deinem Fall um fast 23%) habe ich bisher noch nicht erlebt. Allein deswegen kann man schon von einem Irrtum beim Vermieter ausgehen.

Dass jetzt die Nebenkosten um 3 € angehoben wurden und der Vermieter seinen Fehler versucht zu korrigieren, ist doch verständlich und menschlich.

Zahl die nun aufgelaufenen 89 €, stell die zukünftigen Überweisungen auf den neu geforderten Mietbetrag von 458 € um - und gut ist. 84 € (die vermeintliche Mietersparnis) hättest du eh zahlen müssen.

Sich wegen 3 € Nebenkostenerhöhung zu streiten ist auch kontraproduktiv, da am Ende der Abrechnungsperiode sowieso per Nachforderung erhoben werden kann.

Wenn es mit einer Mieterhöhung im eigentlichen Sinn nichts zu tun hat - zahl es - Wenn Du Dich weigerst, den erhöhten Nebenkostenabschlag nicht nachzuentrichten, musst Du es eben mit der nächsten Abrechnung berappen

Lohnt sich da ein Streit mit dem Vermieter? Wegen 87 Euro, die Du in einem Jahr sowieso zahlen musst?

Die Ankündigung der Mieterhöhung, sprich Kaltmiete, sollte Dir bereits 3 Monate vor in Kraft treten zugegangen sein. Bezahle die bisherige Miete und lege Widerspruch gegen die Erhöhung ein. Ein offensichtlicher Fehler kann geheilt werden.

Diese Frage läßt sich so nicht beantworten, da der schriftliche Vorgang unzureichend beschrieben ist: Was hat der Vermieter genau wann geschrieben und zu welchem Termin mit welcher Begründung gefordert?

Es kommt hier auf Details an, wenn die Zulässigkeit (der Mieterhöhung oder der Nachforderung?) beurteilt werden soll. Die korrekte Mietforderung (damit meine ich die Kaltmiete) verjährt erst zum 31.12.2016. Aber ich frage mich bei Deiner Fragestellung, was denn die korrekte Miete überhaupt ist.

Oder geht es gar nicht um die Kaltmiete, sondern um die Erhöhung der Betriebskosten? Eine derartige Erhöhungsforderung setzt eine Betriebskostenabrechnung für den vergangenen Abrechnungszeitraum voraus.

Verrate uns doch einmal, mit welcher Begründung der Vermieter die Miete angehoben hat. Es bedarf nämlich einer solchen Begründung. Ohne die braucht der Mieter nur das zu zahlen was er bisher auch gezahlt hat.

Mieter 19.07.2013, 18:11

Als Begründung, hat er geschrieben: Es hat sich ein Fehlerteufel eingeschlichen, indem durch Angabe einer falschen Grundmiete eine zu geringe zukünftige Miete enstanden ist.

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Worum handelt es sich denn überhaupt?

Einmalige Forderung aus Betriebskostenabrechnung? Schadensbeseitigung?

Dauerhafte Forderung wg. Erhöhung der künftigen BK-Vorauszahlung in deiner Gesamtmietzahlung? Mieterhöhung um 3 EUR für neu bereitgestellten Fahradstellplatz?

Ich rate nur bei WWM mit :-O

G imager716

Mieter 19.07.2013, 19:13

Es handelt sich bei dem Betrag von 458 Euro um die Gesamtmiete. Die 3 Euro Erhöhung kommen durch die Nebenkostenabrechnung. Vor 7 Wochen zahlte ich 455 Euro Vor 3 Wochen zahlte ich 371 Euro wegen eines Fehlers des Vermieters. Nun will der Vermieter also 458 Euro rückwirkend.

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imager761 20.07.2013, 19:30
@Mieter

Demnach ist dein Mietzins unverändert, nur die BK-Vorauszahlung hat sich erhöht: Das ist bei erforderlicher Nachzahlung oder nachweislich zu erwartender Kostensteigerung zulässig und muss weder unter Fristeinhaltung angekündigt noch genehmigt werden.

Selbstverständlich schuldest du demnächst monatlich 458 EUR und die Differenz aufgrund seines Schreib-oder Rechenfehlers rückwirkend für diesen Monat :-O.

Wenn dein Vermieter von dir irrtümlich 485 EUR gefordert und du die einmal bezahlt hättest, würdest du den Fehler auch immer weiter bezahlen wollen? Eben. Fairness gilt aber für beide Pareien.

G imager761

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alles unzulässig

Für eine Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete müssen gemäß § 558 ff. BGB folgende Voraussetzungen vorliegen:

– Seit dem letzten Erhöhungsverlangen ist mindestens ein Jahr vergangen, – die Erhöhung tritt frühestens 15 Monate nach der letzten Erhöhung ein. – die Erhöhung erfolgt in Textform, – die Erhöhung wird ordnungsgemäß begründet und – die aktuelle Miete liegt unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete.

Mieter 19.07.2013, 18:16

Die Frage ist, ob die versehentliche Mietminderung durch einen Schreibfehler rechtskräftig ist und somit keine Erhöhung auf die vorherige Miete zulässig ist.

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Ich würde die wie zuvor vereinbarte Miete weiter zahlen und der Mieterhöhung widersprechen. Verlange eine Begründung für die Mieterhöhung.

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