Fehler in Einkommensteuererklärung zu ungunsten des stpfl.

1 Antwort

Wenn der Steuerbescheid am 27. 12. 2012 erstellt wurde udn es keine weiteren Angaben dazu gibt (vorbehalt der Nachprüfung z. B.), dann ist er Rechtskräftig.

Man müßte also in Änderungsvorschriften suchen, was mir aber auch als aussichtslos erscheint, weil neuen Tatsachen oder ähnliches nicht zu erkennen sind.

Aber, das wichtigste, nach DEinem Sachverhalt würde sich die Höhe der festgesetzten Steuer nciht ändern.

Damit wäre auch ein rechtzeitiger Einspruch als unzulässig verworfen worden, denn für einen Einspruch § 347 AO, ist es notwendig, dass man beschert ist § 350 AO. Wenn man aber keine höhere Steuerschuld hat, wo liegt die Beschwer, der Nachteil?

Ein Problem kann das sein, wenn man einen Fehler in der Erklärung macht und dadurch ein Vortragsfähiger Verlust zu gering festgestellt wird.

Beschwert ist man dann nämlich erst im Folgejahr (oder noch später) wenn die Steuer mal zu hoch festgesetzt wird.

@wfwbinder

dass man beschert ist § 350 AO

Wohl beschwert, oder? Bescherung war vor fast einer Woche ;-))

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@FREDL2

stimmt, dummer Tippfehler.

wenn man durch einen Steuerbescheid beschert wäre, würde man nie Einspruch einlegen. ;-) :-)

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hmmm, sehr schade:-( aber trotzdem danke für die ausführliche antwort! ändert sich der sachverhalt unter dem § 165 der vorläufigen steuerfestsetzung? zwar ändert sich die festgesetzte steuer dadurch nicht, aber aufgrund der geringeren einkünfte in form von betriebsausgaben hätte ich die chance einen überprüfungsantrag bzgl. des beantragten wohngeldes zu stellen. damit wäre eine änderung i.d.S. doch nicht unerheblich und durchaus für mich von vorteil, da mir der anspruch aufgrund der einkünfte und nicht des zu versteuernden einkommens verwehrt wurde. viele grüße!

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@manderson

Wenn der Bescheid wirklich eine Vorbehaltsfestsetzung ist, könnte man die neue Gewinnermittlung einreichen. und eben mit der Folge argumentieren..

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@wfwbinder

...wenn diese möglichkeit besteht, wäre mir auf jeden fall geholfen:-) muss ich die überprüfung beantragen oder einfach in form eines schreibens mit erläuterung einreichen? sind die steuerformulare zur einkommesteuererklärung dafür vorgesehen oder gibt es dafür spezielle anträge? sorry, für die vielen fragen, aber bisher habe ich damit noch nix zu tun gehabt;-)

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@manderson

Neue Gewinnermittlung hinschicken und Änderung erbitten, oder einfach neue erklärung ausfüllen.

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Berücksichtigung Vorsorgeaufwendungen 2012

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Für 2012 sah dies nun so aus: "Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen wurde bereits durch die Berücksichtigung Ihrer Beiträge zur Krankenversicherung (Basisabsicherung) und zur gesetzlichen Pflegeversicherung ausgeschöpft; ein darüber hinausgehender Abzug der weiteren sonstigen Vorsorgeaufwendungen ist daher nicht möglich (Neuregelung durch das Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung vom 16.7.2009)"

Für beide Jahre habe ich im Prinzip identische Beiträge angegeben: *Altersvorsorge: - Zertifizierte Basisrente (Rürüp) mit Beginn nach 31.12.2004: 45 € *Private Kranken- und Pflegeversicherung Beitrag KV (Basisabsicherung): 1800 € Pflege-Pflicht-Versicherung: 145 € KV über Basisabsicherung hinaus: 300 € *Weitere sonstige Vorsorgeaufwendungen - Unfall & Haftpflicht: 185 € - Rentenversicherung/Kapital-LV mit Beginn vor dem 1.1.2005: 1225 €

Anrechnung Steuerbescheid 2011 davon: Fast 3000 € als "Versicherungsbeiträge" Anrechnung Steuerbescheid 2012 davon: etwas mehr als 2000 € als "Beschränkt abziehbare Sonderausgaben/Summe der abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen"

Und nun???

Ich vermute das hat was mit dem Thema "Sonderausgabenabzug - Günstigerprüfung" zu tun,aber da habe ich eben keine Ahnung und ich verstehs nicht so richtig.(http://www.steuerlinks.de/steuerlexikon/lexikon/sonderausgabenabzug-gnstigerprfung.html) Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich das beim FA für 2012 beanstanden sollte. Folgende Fragen stellen sich mir da: 1. Hat sich die Regelung gegenüber 2011 so geändert? (Ist also alles richtig so.) 2. Hat das FA für 2012 einen Fehler gemacht, 2011 ist korrekt? (Ich sollte also beanstanden.) 3. Habe ich vergessen in Elstar (erstmals verwendet) irgendwas anzuklicken? (Geht das noch nachträglich?) 4. Hat das FA 2012 alles richtig und 2011 einen Fehler gemacht, mit der Konsequenz, dass bei einer Beanstandung meinerseits der Steuerbescheid 2011 überarbeitet werden würde?

Für qualifizierte Antworten bin ich sehr dankbar, auch wenns evtl. kompliziert ist...

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Angestellt in anderem Bundesland: Welches Finanzamt ist zuständig?

Ich wohne in Berlin, bin aber bei einer Firma in Stuttgart eingestellt. In meinem Anstellungsverhältnis wird keine Lohnsteuer abgeführt, da ich innerhalb des Freibetrags liege. Deshalb habe ich auch noch nie eine Steuererklärung abgegeben.

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