Fauler Wohnungskauf - wie kann ich eine außergerichtlich Einigung erwirken?

3 Antworten

Definiere mal "großer Reinfall"! Liegt ein Sachmangel vor? Bist Du gar arglistig getäuscht worden? Oder hast Du nur Vertragsreue? Vertrag ist nun mal Vertrag. Wer sich einfach verkalkuliert hat, braucht nicht auf irgendein Entgegenkommen des Verkäufers zu hoffen. Und angesichts der Summen um die es da geht, ist es schon großer Optimismus, dass es irgendeine außergerichtliche Einigung geben könnte. Die setzt nämlich eine Bereitschaft beider Seiten zur Einigung voraus.

Alles außergerichtliche ist ein Geschenk an dich und warum sollte dir der Verkäufer etwas schenken?

In Wirklichkeit sind nicht alle Verkäufer Profis und vielleicht kannst du auch mti der Tränendrüse oder der Androhung einer Anklage wegen Betrug oder arglistiger Täuschung etwas erreichen. Das ist aber nicht gerade wahrscheinlich.

Ohne arglistige Täuschung oder Betrug, welchen du idealerweise gerichtssicher belegen kannst, sehe ich keine Chance und wenn das vorliegt, kannst du auch gerichtlich dein Ziel erreichen.

Über einen Mediator wäre eine Möglichkeit oder über das privat-Institut für bankendiplomatie (bankdiplomatie.de) kannst du versuchen dir Hilfe für eine außergerichtliche Einigung zu holen.

Was muss beachtet werden, wenn man eine Wohnung an die eigene Tochter vermietet, wenn diese Tochter Studentin ist und Bafög bezieht?

Mein Onkel (mit Ehefrau, 3 Kinder, abbezahltes Reihenhaus. Ehefrau ist Hausfrau, Onkel ist einfacher Arbeiter ) möchte nächstes Jahr eine Möglichkeit nutzen, günstig eine 2Zimmer Wohnung neben Düsseldorf zu kaufen, und es an seine Tochter, die seit 1 Jahr in Düsseldorf studiert (und im Studentenwohnheim aktuell noch lebt) vermieten. Die Tochter ist 20 und erhält Bafög. Frage ist, was gibt es zu beachten, und welchen Einfluss hat es auf ihren Bafög Bezug, dass der Vermieter dann ihr Vater ist? eine weitere Tochter fängt Ende nächstes Jahr auch an zu studieren, und würde dann möglichst versuchen, auch nach Düsseldorf zu kommen, bzw dann mit der Schwester zusammen in der Wohnung zu leben. beide hätten bzw haben Anspruch auf Bafög, der Onkel wäre also Vermieter von beiden Töchtern.

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Wohnungskauf durch Schulden finanzieren oder besser durch Eigenkapital?

Ich habe vor eine Wohnung zu kaufen. Die kostet mich incl. Kaufnebenkosten 200.000€. Derzeit habe ich 50.000€ Eigenkapital, die ich dafür verwenden werde. Die restlichen 150.000€ müßte ich kurzfristig finanzieren. Warum kurzfristig? Weil ich in den nächsten 12 Monaten fällige Gelder und LV habe die zur Auszahlung kommen und somit die 150.000€ abgelöst werden können. Somit müßte ich nur 12 Monate finanzieren. Die Frage ist nur, da es sich um eine Kapitalanlage handelt, also die Wohnung vermietet wird, lohnt es sich überhaupt das Darlehen nach 12 Monaten abzulösen, oder sollte ich das Darlehen über 10 Jahre laufen lassen und die fällige Gelder anderweitig anlegen? Derzeit ist die Finanzierung mit ca. 1,6% sehr günstig. Bedauerlicherweise gibt es kaum noch Zinsen auf dem Markt, so daß das Geld nur mit höherem Risiko angelegt werden kann, um eine höhere Rendite zu erwirtschaften. Also was tun?

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Möglichkeit, Pflichtteil beim Erbe möglichst niedrig zu halten?

Morgen, eine gute Freundin meiner Mutter hatte nie eigene Kinder und hat vor einigen Jahren in einer Nach und Nebelaktion eine ihrer Mieterinnen adoptiert. Im Nachhinein hat sich das als großer Fehler entpuppt. Aber das ändert natürlich nichts daran, dass der Frau als Tochter der Pflichtteil aus dem Erbe zusteht. Hat man irgendeine Möglichkeit, diesen Pflichtteil so gering wie möglich zu halten? Der Lebenswandel der Adoptivtochter ist zwar frgwürdig, aber wird kaum ausreichen, um sie komplett zu enterben. Danke für alle Tipps!

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Wie ist es mit der Abschreibung beim Kauf einer Bestands-Immobilie zur Vermietung?

Hallo, habe eine - meiner Ansicht nach - recht einfache Frage bzgl. dem Kauf einer Bestandsimmobilie zur Vermietung.

Ausgangslage: Es handelt sich um eine Eigentumswohnung, diese wurde 1997 neu gekauft für ca. 350.000 DM. Der damalige Besitzer hat die Wohnung seitdem vermietet und den Gebäudeanteil degressiv abgeschrieben. Ich möchte diese Wohnung nun käuflich erwerben für ca. 220.000 Euro. Gebäudeanteil dürfte ca. 150.000 Euro betragen.

Zur Frage: Bisher bin ich davon ausgegangen, dass ich die 150.000 Euro Gebäudeanteil nehme und linear auf 50 Jahre abschreibe, sprich pro Jahr zwei Prozent ansetze. Habe heute mit dem Makler telefoniert, der meinte wiederum, dass ich erstens gezwungen sei, die degressive Abschreibung fortzuführen und darüber hinaus nur den Restwert abschreiben kann, der vom ersten Besitzer noch übrig ist.

Wer hat hier Recht - ich oder der Makler?

Danke schon mal vorab fürs Lesen und danke für jede Antwort!

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Wie ist das geregelt, wenn bei der Wohnungsübergabe der Mieter noch nicht ausgezogen ist?

Ich bin an einem Wohnungskauf interessiert, die noch vermietet ist. Der Mieter wird jedoch ausziehen, wenn die Wohnung verkauft wird, so wortlaut des Maklers. Es heist, wenn man sich einig ist wird der Mieter gekündigt, so daß dann in 3 Monaten, wenn der Mieter ausgezogen ist die Übergabe erfolgt. Wie schaut es aus, wenn die Übergabe in 3 Monaten festgelegt wird und der Mieter jedoch bis dahin nicht ausgezogen ist? Muss man als Käufer den Mieter dann übernehmen, oder kann man darauf bestehen, daß die Wohnung leer übergeben wird und die Übergabe verschoben wird, bis der Mieter ausgezogen ist?

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Braucht man einen Erbschein für eine Klage auf Schmerzensgeld ?

Vor kurzem ist mein Vater gestorben, zu dem ich 30 Jahre kein Kontakt hatte. Beerdigung habe ich bezahlt. Erbe ausgeschlagen, da überschuldet. Habe trotzdem alles mit Banken und Versicherungen geklärt. Da die Lebensgefährtin bezüglich des Ablebens während einer Notoperation ihre Bedenken über den tötlichen Ausgang hatte, habe ich mich bereit erklärt über und mit meiner Rechtsschutzversicherung und eine Internetanwalt für Medzinrecht eine Klage oder aussergerichtliche Einigung mit Schmerzensgeld einzufordern, wegen einem Behandlungsfehler. Soweit sogut, mit dem Anwalt mehrmals Kontakt gehabt, der mir auch aufgrund der Beschreibungen der Krankenhausaufhalte dazu geraten hat der Sache nachzugehen und die Versicherung dahin bekommen eine Deckungszusage zu erteilen. Dann habe ich meinem vermeintlichen Anwalt mitgeteilt, ob es von Relevanz ist, daß ich das Erbe ausgeschlagen habe, dann kommt auf einmal die Nachricht, daß : Insoweit sind Sie im Moment gar nicht in der Lage, selbst bei einer Bestätigung eines Behandlungsfehler, die daraus ergebenden Schadenersatzansprüche gegenüber der Gegenseite überhaupt geltend zu machen. Die gegnerische Haftpflichtversicherung kann dann einfach sagen: „Herr Conrad ist nicht Erbe, wir müssen ihm auch nichts zahlen“. Boin, da war ich erstmal platt. Wer kann mir jetzt sagen, ob ich dafür diesen Erbschein brauche und was ich jetzt machen soll. Danke

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