Familienversichert als Selbständiger - wozu bin ich verpflichtet?

2 Antworten

Da Du in der GKV als beitragsfreies Mitglied geführt wirst, wird das Versicherte Familienmitglied jährlich von der Krankenkasse aufgefordert, die Einkommensverhältnisse der kostenlos mitversicherten Familienmitglieder offen zu legen. In diesem Rahmen wird dann auch Dein Einkommenssteuerbescheid als Unterlage angefordert. Ein Ausweg ist es, Dich selbst als Student krankenzuversichern.

Hallo,

als Ergänzung zu snooopy155: Die Familienversicherung endet nicht erst mit dem Folgejahr, sondern sofort, wenn das regelmäßige Einkommen die Grenze übersteigt.

Di studentische KV wäre in der Tat eine elegante Möglichkeit, Ärger aus dem SWeg zu gehen.

Viel Glück

barmer

Seniorenheim Sozialhilfe

Meine Tante ist in ein Seniorenheim gezogen, ich als ihre Betreuerin habe einen Antrag auf Wohngeld, bald muss ich einen Antrag auf Sozialhilfe stellen, da ihr Erspartes aufgebraucht ist. Rechnungen vom Seniorenheim müssen bezahlt werden. Der Bearbeiter vom Sozialamt, dem ich die letzen 10 Jahre Salden von meiner Tante vorlegen musste, hat Differenzen festgestellt es fehlen hohe Geldbeträge zb. 20.000 € von Jahr 2011 auf 2012 und nochmal 10000 € von 2009. Er will wissen was mit dem Geld passiert ist. Meine Tante dement kann sich nicht mehr erinnern. Er sagt ich soll allle Verwandten ein Schriftstück unterschreiben lassen, dass sie in den letzten 10 Jahren kein Geld von ihr bekommen haben. Bin ich dazu verpflichtet diese Schriftstücke vorzulegen. Er sagt wenn ich das nicht belegen kann wird der Antrag abgelehnt und dann?

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Kryptowährungshandel - Private Veräußerungsgeschäft und die Krankenkasse - Wie hoch sind die Beiträge?

Guten Tag, Ich werde bald mit dem Kryptohandel anfangen (bitcoins, Etherum usw.). Rechtlich und steuerlich gesehen gilt dieser Handel als privates Veräußerungsgeschäft und ist mit dem Devisenhandel zu vergleichen. Ein Gewerbe wird dafür nicht benötigt.

Da ich nun die steuerlichen Fragen geklärt habe, interessiert mich nun die Krankenkasse. Ich bin aktuell kostenlos familienversichert als Student.

Wenn ich jetzt z.B im Jahr einen Gewinn von 30.000€ aus dem Kryptohandel generiere, fällt offensichtlich die Familienversicherung weg. Ich habe nun gehört, dass bei Pflichtversicherten das Gesamteinkommen keine Rolle spielt bei der Beitragsberechnung.

Meine Frage wäre nun, ob man in der gesetzlichen Krankenversicherung als pflichtversichert gilt, wenn ich den "Studenten-Tarif" wähle (Ca 90€/Monat).

Somit würde ich fixe 90€ monatlich zahlen, unabhängig davon, wie viel ich mit Devisen verdiene.

Danke!

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Fragen zur Est, Kapitalerträge und Est-Erklärung

Hallo,

ich hätte ein paar Fragen zum Thema Einkommensteuer und Einkommensteuererklärung, zu denen ich leider keine Antworten gefunden habe.

  1. ) Bin ich überhaupt verpflichtet, eine ESt-Erklärung abzugeben, wenn meine Einkünfte weit unter 8000 Euro liegen, bzw. wenn keine Einkommensteuer anfällt und ich vom Finanzamt nicht aufgefordert werde eine abzugeben?

  2. ) Ich hatte im Jahr 2014 0 Euro Einnahmen aus selbständiger Arbeit oder einer Beschäftigung durch Einstellung (habe vom erspartem gelebt bzw. durch Unterstützung von Eltern). Allerdings hatte ich 1700 Euro Kapitalertrag (Zinsen aus einem Darlehen, das ich privat vergeben habe). Mit Abzug des Freibetrages von 800 Euro wären das 900 Euro, die versteuert werden müssen. Fallen für mich damit Einkommensteuern für das Jahr 2014 an, oder nicht? Sonderausgaben gab es übrigens auch, ca. 850 Euro Kranken- und Pflegeversicherung.

  3. ) Müssen Kapitalerträge (z.B. Zinsen aus einem Privatdarlehen) in einer ESt auch angegeben werden, wenn sie in der Summe 800 Euro im Jahr nicht überschreiten?

4.) Mir ist aufgefallen, dass ich im Jahr 2012 mehrere Fehler in der ESt gemacht habe. Ich habe zum einen Einnahmen im 3stelligen Bereich und zum anderen noch höhere Sonderausgaben (Kranken- + Pflegeversicherung, Studiengebühren) vergessen anzugeben. Dabei war ich glaube ich garnicht mal aufgefordert worden eine abzugeben. Und wahrscheinlich auch nicht verpflichtet. Und meine Einkünfte betrugen um die 3000 Euro. Ich war also so oder so nicht verpflichtet, Einkommensteuer zu zahlen. Muss/Sollte ich trotzdem diese Einkommensteuererklärung berichtigen, oder darf ich mir und dem Staat den damit zusammenhängenden Aufwand ersparen?

Vielen Dank

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