Familiengericht will Minderjährigem, trotz Ausschlagung, Erbe zusprechen

1 Antwort

Es besteht Genehmigungspflicht nach § 1643 Abs.2 BGB:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1643.html

Allerdings verstehe ich nicht, wieso Ihr Euch da unter Druck setzen laßt. Habt Ihr etwa keinen Anwalt? Das klingt mir nämlich so und es zeigt, dass man nicht an der falschen Stelle sparen soll. Statt uns das vorzutragen müßte der Vortrag gegenüber dem Amtsgericht erfolgen. Ist das nicht geschehen? Wieso nicht? Und es gibt bekanntlich einen Instanzenweg den man bei Entscheidungen einschlagen kann die man für unrichtig hält.

DH !..... ganz sicher hast Du recht mit deinen Annahmen Pv59.

Deshalb ist diese Website ff.net eben für viele Menschen eine echte Hilfe in schwierigen Lebenslagen !

Es gibt so unendlich viele " Brujts " in Deutschland, die ohne einen Rat dieser kostenlosen Community, der sprichwörtlich deutschen Bürokratie hilflos ausgeliefert wären.

Da werden Leute ( wie oben geschildert ) bewusst eingeschüchtert und möglicherweise ins finanzielle Verderben geschickt, obwohl es Alternativen gibt !

Immer nach dem Motto: " vielleicht klappt,s ja " !

Da soll man sich einen teuren Anwalt nehmen obwohl es Gesetze gibt, die auch den Ämtern nicht fremd sein dürften.

Bei den Unerfahrenen holt man sich, was bei Rechtskundigen nicht klappt :-((

Was für eine kranke Gesellschaft !!!!!!! K.

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@Gaenseliesel

Ein Anwalt ist nicht "teuer", wer ihn sich nicht leisten kann, bekommt Prozeßkostenhilfe. Auf die Hilfe von Fachleuten kann man in einer arbeitsteiligen Gesellschaft nicht verzichten und wer es dennoch meint tun zu müssen, trägt die Folgen. So ein Forum wie hier kann nur Tipps geben, niemals aber etwa in einem Gerichtsverfahren den erforderlichen Sachvortrag ersetzen. Wir wissen natürlich nicht, ob der Fragesteller hier anwaltlich vertreten ist. Falsch nicht, wäre das aber ein großer Fehler und der sollte unbedingt korrigiert werden.

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@Privatier59

genau solche Meinungen wie eben deine, möchte ein Fragesteller wissen um weiter Handeln zu können. Er / Sie will nur wissen, ob und wie man sich wehren kann. Du hast den Hinweis zur anwaltlichen Vertretung hier gegeben. Entscheiden muss Brujts natürlich selbst ! K.

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@Privatier59

Hallo, viiielen Dank.Die Antwort hat mir wieder etwas Mut gemacht. Werde mich gleich am Montag um einen Anwalt bemühen. Wir hatten uns mit diesen Begründungen vor einiger Zeit schon an das Amtsgericht/Familiengericht gewendet, allerdings ohne Anwalt. Dann haben wir lange Zeit nichts mehr gehört und hofften wir bekommen die Zeit bis zum 18. noch rum. Es ist wahr was "Gaenseliesel" schreibt und ich bin froh, dieses Forum "befragt" zu haben. VG und nochmal Danke Brujts

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Was macht der Staat mit einem ausgeschlagenen Erbe?

Im konkreten Fall hinterlässt ein verstorbener Mensch Schulden in Deutschland und Werte in einem fernen Land. Die Erben können kaum überblicken wie hoch die Werte im Ausland sind und ob sie Chancen haben Ihr Recht auf diese Werte geltend zu machen, da es sich um anteile an Gemeinschaftseigentum handelt.

Wird der Staat einen Titel auf diese Auslandswerte versteigern wenn das Erbe ausgeschlagen wird?

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Auslandspraktikum - Versteuerung

Hallo zusammen,

ich werde vom 1. April bis 30. September ein bezahltes Auslandspraktikum in Singapur absolvieren und würde gerne wissen, wie das Ganze dann steuerlich abläuft. Zwischen den beiden Ländern besteht ja ein Doppelbesteuerungsabkommen, sodass ich entweder in dem einen oder in dem anderen Land Steuern zahlen werde - soweit ist mir die Sache klar. Ich vermute auch, dass ich zunächst die Steuern in Singapur zahlen werde.

Wie gehe ich nun korrekt vor? Ich werde neben dem Praktikum für drei Monate auch noch Einkünfte aus einer geringfügigen Beschäftigung in Deutschland haben. Somit werde ich für das Jahr 2014 über dem Grundfreibetrag von 8354 Euro liegen.

Ich vermute, dass ich zu Jahresende eine Steuererklärung abgebe, in der ich sämtliches Einkommen vermerke, auch das aus dem Ausland, das dann aber nicht nochmals besteuert werden wird. Ich würde aber gerne eure fachkundige Meinung dazu hören.

Ich bedanke mich für eure Antworten.

Viele Grüße mason91

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Wo wird der Antrag auf einen Erbschein gestellt wenn der Verstorbene im Ausland gemeldet war.

Der Verstorbene hat vor dem Ableben in Deutschland geerbt. Konnte aber sein Erbe nicht antreten weil vorher verstorben. Er ist Deutscher mit Deutschen Pass aber in Österreich verheiratet und gemeldet. Es gibt aus erster Ehe eine Tochter, wohnhaft in Deutschland und eine Ehefrau wohnhaft in Österreich. Wo wird der Erbschein von der Ehefrau gestellt um das Erbe in Deutschland anzutreten und wo der Erbschein von der Tochter.

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Komplizierte Erbschaft - ausschlagen oder nicht?

Hallo zusammen,


ich bin etwas verzweifelt. Mein Ziehvater (nicht leiblich) ist verstorben und hat ein etwas undurchsichtiges Erbe hinterlassen, weshalb ich nicht weiß, ob ich es ausschlagen soll oder nicht. Kurz zur Erklärung:

Mein Ziehvater lebte mit meiner Mutter zusammen, beide waren nicht verheiratet, wohnten aber seit vielen Jahren in einem Haus (beiden gehört eine Hälfte). Es gibt lediglich einen Bruder von ihm (keine weitere Familie), der jedoch nichts von alledem wissen will (schlechtes Verhältnis).

Im Testament meines Ziehvaters steht nun, dass ich seine Haushälfte erben soll. Meine Mutter und sein Bruder sollen zu gleichen Teilen des Rest erhalten. "Der Rest" besteht nun leider mehr aus Schulden, weshalb beide das Erbe ausschlagen werden. Da ich nun die eine Haushälfte erben soll, die abzüglich des Restdarlehens noch einen definitiven Wert besitzt, würde ich das Erbe antreten.

Nun meine Fragen:

1) Wenn ich der einzige bin, der das Erbe nicht ausschlägt, erbe ich dann alles oder nur den durch Testament bestimmten Teil? Die Rechnung würde sich dadurch nämlich wesentlich verändern.

2) Was passiert mit der Haushälfte, sollte ich das Erbe ebenfalls ausschlagen? Theoretisch würde doch der Staat erben, da es keine weiteren Erben gibt (weder gesetzliche noch durch Testament benannte). Was macht der Staat mit der Haushälfte? Hat da jemand Erfahrung?


Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!!

Kevin

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Besteht eine Pflicht zur Steuererklärung bei unterjährigem Zuzug aus dem Ausland?

Ich bin per 1. September aus der Schweiz nach Deutschland gezogen (Wechsel innerhalb eines Konzerns). Während ich in der Schweiz angestellt war, habe ich auch dort gelebt, mit dem Stellenwechsel habe ich auch das Land gewechselt (keine gleichzeitigen Einkommen von 2 Arbeitgebern) Für die Ermittlung des deutschen Steuersatzes hat mein Arbeitgeber das Gehalt für 4 Monate auf 12 Monate hochgerechnet. Ich bin in Steuerklasse I eingeteilt.

In der Schweiz unterlag ich der nachträglichen Veranlagung und habe die Steuererklärung für den Zeitraum bis zum Wegzug abgegeben, aber noch keinen Bescheid erhalten.

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Kann ein ausgeschlagenes Erbe zurück gefordert werden?

Ich habe ein Problem. In unserer weitläufigen Verwandschaft ist jemand gestorben. In der Annahme, daa es nicht zu erben gibt, haben alle nahen Verwandten das Erbe ausgeschlagen. Dann landete es bei mir, und ich habe es angenommen, schon alleine, um dem Ganzen ein Ende zu machen. Dabei habe ich allerdings nicht gewusst, dass es tatsächlich etwas zu erben gibt. Es hat sich jetzt für mich nämlich herausgestellt, dass es sehr wohl etwas zu erben gibt. Und das hat sich wohl auch herumgesprochen. Denn die letzte Person, die das Erbe ausgeschlagen hat, stellt jetzt auf einmal Ansprüche an mich. Kann sie das ausgeschlagene Erbe zurückfordern oder évtl. einklagen? Das hat sie nämlich vor.

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