Falsche Berechnung des Gewinns bei der Mitteilung über steuerpflichtige Leistungen aus einem Altersvorsorgevertrag nach Kündigung Riester?

1 Antwort

Ich finde deine Konsequenzen, konkret ...

"und somit versteuern. Das heißt, ich muss hiervon nochmal Rund 3000 Euro Steuern nachzahlen."

... nicht wirklich logisch. 

Ob und inwieweit sich durch die Einträge in Zeile 44 eine Steuernachzahlung oder eine Erstattung ergibt, halte ich für offen und wenn kannst du es (via Einspruch, in den du genau das schreibst, was du hier als Frage gestellt hast) prüfen lassen, ob alles korrekt gelaufen ist. Wie sich die von der DWS einbehaltene Steuer auswirkt ist also fraglich.

Dazu würde ich bei der DWS fragen oder besser deinen Berater fragen lassen, ob die Bescheinigung korrekt ist und wie sich die Zahlen ergeben.

Hallo Rat2010, danke für die Nachricht. Ich versuche den Punkt noch etwas genauer zu erklären. Dadurch, dass ich die 7712,87 Euro wie gefordert in die Anlage R der Steuererklärung an die entsprechende Stelle eintrage, wird genau dieser Betrag vollständig als zu versteuerndes Einkommen gewertet. Bzw. wurde das ja schon so an die Finanzbehörde gemeldet. Bei meinem aktuellen Grenzsteursatz für das Jahr 2015 ergibt sich dann dadurch eine um ca. 3000 Euro höhere Steuerlast als wenn ich nur die 155,03 Euro versteuere, wie es eigentlich richtig wäre. Zum Vergleich: Wir haben letztes Jahr auch noch einen anderen Riester-Vertrag gekündigt. Dieser war von der BHW. Hier hatten wir die identischen Einzahlungen und auch ein vergleichbares Riester-Guthaben zum Zeitpunkt der Auflösung. Hier wurde von BHW korrekt die Differenz aus Guthaben und Einzahlung, also die Erträge, übermittelt.

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@Finanzfragend

Lege die beiden Mitteilungen nebeneinander und frage die DWS nach den Zahlen.

Das füllen Menschen aus oder das programmieren Menschen. Gerade diese (sehr guten) Verträge werden eher selten zulagenschädlich beendet. Es kann also auch mal ein Fehler drin sein.

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