Fallbeispiel Scheinselbstständigkeit?!

1 Antwort

Sollte diese Scheinselbstständigkeit auffliegen, mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen?

Ich würde nicht zwingend davon ausgehen, dass hier schon eine Scheinselbständigkeit vorliegt, wenn du über Arbeitszeit und Arbeitsort frei bestimmen kannst.

Du hast aber sicher bei der Deutschen Rentenversicherung den Befreiungsantrag für Selbständige mit einem Auftraggeber gestellt (V050) und die Fetstellung der Versicherungspflicht beantragt (V023).

Habe ich überhaupt etwas zu befürchten?

Evtl. von Seiten der Sozialversicherung, denn Selbständige mit einem Auftraggeber sind rentenversicherungspflichtig, wenn ihr regelmäßiges Einkommen 450,- € im Monat übersteigt...

Wenn länger als 3 Monate zwischen Tätigkeitsaufnahme und Antrag vergangen sind, ist eine rückwirkende Befreiung nicht mehr möglich, also darfst du RV-Beiträge nachzahlen...

Wenn sich bei der Prüfung ergibt, dass du doch scheinselbständig bist, hat dein Auftraggeber, der dann eigentlich ein Arbeitgeber wäre ein Problem...

Ein-Mann UG & co. KG Sozialversicherung, Haftungsbeschränkung - eierlegende Wollmilchsau gefunden?

Hallo werte community. Dadurch dass mittlerweile jeder Krankenversichert sein muss haben ja einige Konzerne bei der PKV gut aufgeschlagen. Selbstständig machen geht faktisch gar nicht mehr wenn man sich quasi aus dem nichts was aufbauen möchte, denn die knapp 300€ für einen gesunden 32 Jährigen müssen erstmal erwirtschaftet werden. Es gibt zwar den staatlichen Zuschuss, habe mir allerdings sagen lassen dass es einfacher ist einer Kuh das fliegen bei zu bringen, wie diesen bewilligt zu bekommen. Aber nun zum Kern des Problems: ich will mich mit coaching (Schulungen und Beratungen in einem bestimmten Fachbereich) Dienstleistungen selbstständig machen. Zu diesem Zweck würde ich eine UG & Co. KG gründen. Habe mir das so vorgestellt:

Gründung einer "Verwaltungs UG" Gesellschafter meine Frau, Angestellter Geschäftsführer ich (weil, ein geschäftsführender Gesellschafter vorm Gesetz ja als selbstständig gilt) mit einem Bruttogehalt von 451€. Dadurch bin ich dann für knapp 80€ voll sozialversichert und hätte bei einer Arbeitgeberleistung von 500€, 250€ netto übrig (und noch eine schöne VWL-Rente). Dann gründe ich eine KG mit der UG als vollhafter und mir als Teilhafter. Das hat dann den Vorteil dass ich, anders wie bei der reinen UG, Privatentnahmen in fast unbegrenzter Höhe tätigen kann und nicht viel mit Buchhaltung zu tun habe. Da die Aufträge des Tagesgeschäftes über die KG laufen muss ich nur eine EÜR anfertigen. Die UG hat ja dann als Bilanzposten nur monatlich als Eingang die Haftungsvergütung und in gleicher Höhe Das GeFü-Gehalt als Abgang. Ansonsten ist die Bilanz völlig neutral. Das wären, meiner Meinung nach, die vorhandenen Gesetze ausgereizt bis zum Schluß um tatsächlich alle Hürden, die so eine Selbstständigkeit bringt auf einmal zu nehmen. - Sozialversicherung - Haftungsbeschränkung - flexibles Gehalt (meine Marktanalyse hat ergeben dass zwischen 0-5000€ im Monat alles drin sein kann, wohlgemerkt KANN), die 500€ Brutto Fix für das GeFü Gehalt kommen als Einlage am Anfang in die KG. Kann ich das so machen oder erkennt irgendwer das nicht an? (Finanzamt, Krankenkasse) stutzig macht mich dass ich im Internet nach genau diesem Konstrukt gesucht habe und nichts gefunden weil ich denke dass andere doch auch schon so schlau gewesen sein müssten. Vielen Dank schonmal!

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