Fallbeispiel Scheinselbstständigkeit?!

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Sollte diese Scheinselbstständigkeit auffliegen, mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen?

Ich würde nicht zwingend davon ausgehen, dass hier schon eine Scheinselbständigkeit vorliegt, wenn du über Arbeitszeit und Arbeitsort frei bestimmen kannst.

Du hast aber sicher bei der Deutschen Rentenversicherung den Befreiungsantrag für Selbständige mit einem Auftraggeber gestellt (V050) und die Fetstellung der Versicherungspflicht beantragt (V023).

Habe ich überhaupt etwas zu befürchten?

Evtl. von Seiten der Sozialversicherung, denn Selbständige mit einem Auftraggeber sind rentenversicherungspflichtig, wenn ihr regelmäßiges Einkommen 450,- € im Monat übersteigt...

Wenn länger als 3 Monate zwischen Tätigkeitsaufnahme und Antrag vergangen sind, ist eine rückwirkende Befreiung nicht mehr möglich, also darfst du RV-Beiträge nachzahlen...

Wenn sich bei der Prüfung ergibt, dass du doch scheinselbständig bist, hat dein Auftraggeber, der dann eigentlich ein Arbeitgeber wäre ein Problem...

Die Schilderung klingt allerdings sehr nach Scheinselbständigkeit.

Allerdings ist das kein Steuerproblem, sondern ein SV-Problem, und dieses Problem hat in erster Linie der Schein-Auftraggeber.

Um aber nun genau bestimmen zu können, ob das nun so ist, muss man den ganzen Sachverhalt kennen.

Was möchtest Du wissen?