Faktorzertifikat - Dauer und mögliche Kündigung

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2 Antworten

Ein Faktorzertifikat wird ebensowenig auf Null fallen (Totalverlust) wie der DAX. Daher sind die Hebel für fallende und für steigende Kurse ja auch leicht asymmetrisch bzw. bei größeren Schwankungen gibt es intraday Anpassungen.

Faktorzertifikate sind in Deutschland noch nicht lange am Markt. Meines Wissens war die Commerzbank in Deutschland die erste Emittentin so in 2008/2009.

Einziges Risiko ist die Kündigung durch die Emittentin. Das kann natürlich passieren, wenn aufgrund gefallener Kurse zu viele Anleger verkaufen und damit das Produkt unrentabel aufgrund geringen Volumens wird.

Einfach nur fallende Kurse sind kein Problem für die Bank, denn diese stellt sich neutral. Kaufst Du von einer Bank ein Produkt z.B. auf einen steigenden DAX, so verliert die Bank nicht, wenn der DAX steigt und damit Dein Zertifikat "wertvoller" wird. Sie schließt ein Gegengeschäft auf den fallenden DAX ab und stellt sich damit neutral, d.h. verdient letztendlich nur an Spreads und Gebühren.

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mit mehreren hundert oder gar tausend Prozent zwischenzeitlich im Minus ist?

Erkläre mal bitte.

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dakiha 18.10.2014, 12:17

Wenn der Dax von 8000 auf 2000 Punkte fällt bedeutet das doch einen Verlust von 400 Prozent. Bei einem 8fachen Hebel summiert sich das Minus doch dann auf 3200 Prozent, oder?

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gammoncrack 18.10.2014, 14:11
@dakiha

In der Schule habe ich das anders gelernt. Ist aber schon lange her. Vielleicht hat sich da ja was geändert und ich habe es nicht mitbekommen:

Gelernt habe ich:

Der Verlust beträgt bei Deinem Beispiel 75%. Der maximale Verluste wäre 100% bei DAX = 0.

Der Gewinn bei dem Zertifikat kann ja etliche tausend Prozent sein, bei Totalverlust sind es trotzdem maximal 100%.

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