Faktorzertifikat - Dauer und mögliche Kündigung

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Ein Faktorzertifikat wird ebensowenig auf Null fallen (Totalverlust) wie der DAX. Daher sind die Hebel für fallende und für steigende Kurse ja auch leicht asymmetrisch bzw. bei größeren Schwankungen gibt es intraday Anpassungen.

Faktorzertifikate sind in Deutschland noch nicht lange am Markt. Meines Wissens war die Commerzbank in Deutschland die erste Emittentin so in 2008/2009.

Einziges Risiko ist die Kündigung durch die Emittentin. Das kann natürlich passieren, wenn aufgrund gefallener Kurse zu viele Anleger verkaufen und damit das Produkt unrentabel aufgrund geringen Volumens wird.

Einfach nur fallende Kurse sind kein Problem für die Bank, denn diese stellt sich neutral. Kaufst Du von einer Bank ein Produkt z.B. auf einen steigenden DAX, so verliert die Bank nicht, wenn der DAX steigt und damit Dein Zertifikat "wertvoller" wird. Sie schließt ein Gegengeschäft auf den fallenden DAX ab und stellt sich damit neutral, d.h. verdient letztendlich nur an Spreads und Gebühren.

Arbitragegeschäfte: kann ein Privatanleger anno 2014 damit noch Geld verdienen?

Hallo, vor einigen Jahren hatte mal jemand in einem Finanzforum geschrieben, er hätte im Vorjahr mit Arbitragegeschäften mit Dax-Aktien über 30000 Euro verdient. Wäre so etwas im Zeitalter des Computerhandels anno 2014 auch noch möglich? Oder wird nicht jeder Order automatisch mit den Kursen an den anderen Börsenplätzen verglichen? Könnte der Realtime-Geldkurs an einem dt. Börsenplatz überhaupt noch höher sein als der Realtime-Briefkurs an einem anderen dt. Börsenplatz? Beispiel: angenommen der Realtime-Brief-Kurs für RWE-Stammaktien ist 20,20 in Stuttgart. Könnte gleichzeitig der Realtime-Brief-Kurs für RWE-St. in München bei 20,40 liegen? Und falls ja, würde die Order überhaupt ausgeführt werden? Sind Arbitragegeschäfte anno 2014 (für einen Privatanleger, der ein Konto bei einem Online-Broker mit günstigen Kond. wie z.B. Flatex hat) überhaupt noch möglich? Oder nur noch in bestimmten Marktsegmenten, welche nicht vollautomatisch im Computerhandel überwacht werden? Für Antworten: danke im Voraus

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Verlustvortrag "richtig" übertragen bzw. begrenzen?

Sachverhalt

Studium 2009-15

Festgestellter Verlustvortrag 2013: ca. 25.000€

2014 Einkünfte brutto ca. 10.000 (praktisch keine Lohnsteuer, 200,- Euro)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 3.000,-

2015 Einkünfte brutto ca. 8.000 (praktisch keine Lohnsteuer,)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 5.000,-

2016 Einkünfte brutto ca. 10.000 (praktisch keine Lohnsteuer, ca. 300 Euro,)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 5.000,-

2017 voraussichtlich allein 7.000,-€ Lohnsteuer.....

Daher habe ich ein großes Interesse die Verluste des Studiums in das Jahr 2017 zu übernehmen, da die marginalen Steuern der Vorjahre eh unberechtigt waren (Grundfreibetrag).

Wie übertrage ich den Verlustvortrag im Mantel der Steuererklärung (Zeile 93) am effektivsten oder wird das "antragsstellerfreundlich" vom Finanzamt vorgenommen?Kann man den Verlustvortrag begrenzen? Das ist ja zumindest in Zeile 93 angedeutet.

Dazu habe ich folgendes Zitat gefunden:

"1. Ich gehe davon aus, dass ich die Summe des VV in seiner Höhe nicht begrenzen kann, um ihn in Folgejahren zu nutzen?!"

"Nein, Sie können den Verlustrücktrag begrenzen. Dadurch erreichen Sie, dass der „ungenutzte" Verlustbetrag fortgeschrieben wird und in Folgejahren berücksichtigt wird. Dieser verbleibende Verlustvortrag ist nach § 10d Abs. 4 Satz 1 EStG gesondert festzustellen. Im Mantelbogen der Steuer-Erklärung (Zeile 93), können Sie eintragen, ob und wenn ja in welcher Höhe Sie einen Verlust in das Vorjahr zurücktragen wollen. Sie sollten daher den Verlustrücktrag so ausrechnen und beschränken, dass das nach dem Verlustabzug verbleibende positive Einkommen noch so hoch ist, dass sich die anderen Abzugsbeträge steuerlich auswirken.

Den für Sie optimalen Verlustrücktrag berechnen Sie grundsätzlich wie folgt:Gesamtbetrag der Einkünfte 2014 (Netto)

./. Sonderausgaben

./. außergewöhnliche Belastungen

./. evtl. Haushaltsfreibetrag

./. Grundfreibetrag (32 a I EStG)

= steueroptimaler Verlustrücktrag> "

Wie gehe ich in den Steuererklärungen der Jahre 14-16 vor?

Vielen Dank für mögliche Antworten!

Viele Grüße

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Was sind vernünftige Maße für das KGV?

Normalerweise heißt es ja, dass KGVs zwischen 5 und 15 üblich sind, wobei 5 billig ist und 15 teuer und 10 fair.

Auch dienen KGVs ja dazu zwischen Peer Groups zu vergleichen und ein Kursziel zu ermitteln im Sinne der Aktienbewertung durch Multiples. Doch was für KGVs machen dann sinn?

Macht dann z.B. ein KGV von 388, wenn eine Aktie gerade bei 3.88 steht und der vorhergesagte Gewinn 0.01 betragen wird Sinn, oder sollte man dann lieber sagen, die Aktie hat kein KGV. Denn wenn man sagen würde ein KGV von 10 wäre fair, dann müsste sie ja auf 10 Cent fallen bei 6 Euro Buchwert.

Oder es gab ja auch das phänomen, dass Klöckner & Co. ein KGV 2009e von knapp 1 hatte - bei 10 Euro Gewinn je Aktie und einem Kurs von 9 Euro, als kurz nach dem Lehmancrash der Kapitalarkt zusammenbrach. Tatsächlich war aber das KGV für 2009 negativ als Anfang 2010 der Geschäftsbericht rauskam.

Oder eben negative KGVs wären ja besonders niedrige KGVs. Also wenn die im ersten Beispiel beschriebene Aktie -0.01 Gewinn machen würde, dann wäre ja das KGV mit -388 plötzlich wieder weit unter 15 und auch unter 5, also spottbillig.

Was sollte also ein vernünftiger Bereich für das KGV sein, wo man auch mit gutem Gewissen sagen kann, die Daimler-Aktie hat ein KGV von x im Jahr 2013 oder Apple hat für 2015 ein KGV von y?

Wie viele Jahre hinaus macht ein KGv überhaupt sinn? Könnte man z.B. die Gewinne so lange fortschreiben bei Apple und sagen die Aktie hat für 20xx ein KGV von 4 und ist daher spottbillig? Oder sollte man vielleicht sagen EON hat 2009 über 4 Euro verdient und hat jetzt ein KGV von 4 auf Basis von 2009?

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Allianz Vorsorgekonzept Invest alpha-Balance und Sicherung jährlicher Erträge

Hallo liebe Community,

ich versuche es kurz zu Fassen und vorab ein großes Dankeschön:

Kurz zu mir: 25 Jahre alt, Student / HiWi Job, studiere noch eine Weile und möchte etwas Geld für später anlegen. Ich bin im allgemeinen sehr sparsam und möchte mit meinem Geld nicht zocken (keine Aktien mit sofortigem Totalverlust), sondern es gewinnbringend investieren. Das gewisse Risiken und gewisse Verlust entstehen können, ist mir bei Produkten bewusst. Es reizt mich auch ein wenig das Geld selbständig anzulegen und ein paar Erfahrungen an dem Kapitalmarkt zu machen. (Statt einem teurem Auto gehe ich lieber zu Fuß und spiele dann lieber mit dem Geld, das kann man ja auch mit Vorsicht machen).

Ich habe mich von einem Spezialisten beraten lassen und er empfahl mir eine Riester-Rente mit dem Allianz Vorsorgekonzept Invest alpha-Balance.

  • Ich kann wohl auch einmalige Zahlungen tätigen um übriges Geld in die Vorsorge zu pumpen.
  • Eine Auszahlung statt späterer monatlicher Rente sei wohl auch möglich (wenn auch mit Verlust).
  • Zwischen defensiver Anlage und Offensiv ist alles möglich.

Eine Sache habe ich nur leider nicht ganz verstanden. Die Konzepte der Allianz reichen von/bis Klassik -> Perspektive -> IndexSelect -> Invest alpha-Balance -> Invest.

Bei Invest alpha-Balance steht nirgends das bereits gewonnene Erträge in einen "sicheren" Bereich übergehen. Bei den Produkten davor nennt es sich "Lock-in-Prinzip".

Horror Szenario:

  • "Garantierte Rentenauszahlung" bei einem monatlichen Beitrag i.H.v.: x: 30.000€.
  • Ich habe immer auf einen Mix von Defensiv/Chance gesetzt und habe nun eine Höhe von insgesamt ca. 70.000€
  • Ich setze im Jahr vor der Auszahlung auf einen extrem spekulativen Fond.
  • Extreme Kursschwankungen/Einen schlechten Fond gewählt, wie auch immer und ich habe einen Verlust von symbolischen 100%.

Beträgt nun mein erspartes nur noch den Wert knapp über 30.000€? Das Restliche Geld der Vergangenen 30-40 Jahre ist dann komplett weg?

Anders kann es kaum sein, sonst könnte ich ja immer die "stärksten" Fonds wählen und mache "keine Verluste" (im Sinne von -100% beim Fond) sondern erziele im schlimmsten Falle keinen Ertrag (0% statt -100%). Hier würde ja dann die Versicherung miese machen?

Da auch die "sicheren" Fonds wie ein "Allianz Vermögenskonzept Defensiv C EUR" -3% aufweisen können, müsste ich doch kurz vor einer Rentenauszahlung mein Geld parken, da kaum noch Zeit für einen Aufschwung existiert? (z. B. in CB Geldmarkt Deutschland I P EUR" wo keine Schwankungen mehr stattfinden?

Gutes Szenario:

  • "Garantierte Rentenauszahlung" bei einem monatlichen Beitrag i.H.v.: x: 30.000€.
  • Ich habe immer auf einen Mix von Defensiv/Chance gesetzt und habe nun eine Höhe von insgesamt ca. 70.000€
  • Ich parke zu guten Zeiten das Geld in sicheren Anlagen und bleibe bei einer Rente von 70.000€

Vielen vielen Dank für das Lesen und alle Tipps und Tricks! Ich wünsche einen schönen Start in die Woche.

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Möchte mit Traden anfangen bräuchte mal bissel rat von euch!!

Hallo zusammen, ich möchte dieses Jahr an der Börse mit dem Traden anfangen, hab mich schon ein bißchen erkundigt. Werde mir die Tage das Buch Top-Tradding-Gewinne, Trendfolge und Anlagezyklen I und II bestellen. Meine Frage würde lauten, wo bzw. über welche Fa. sollte man damit anfangen. Im Internet sind ja zahlreiche, will aber nicht zu den jenigen gehören, die von Anfang an in eine Falle rein tappen. Würde mich über ein paar Antworten freuen, nehme gerne Tipps an. Erzählt mir von euren Erfahrungen usw.....

ich danke im voraus

MFG

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CFD-Trading, Day-Trading..... Besteuerung ab 2015

Hallo community, als in Deutschland Lebender und mit einem Deutschen Broker geschäftlich Verbundenen, wird die Abgeltungssteuer von cfd-Gewinnen und day-trading Gewinnen sowieso schon automatisch an die Finanz abgeführt. 2015 kommt dann automatisch die Kirchensteuer (sofern Kirchenzugehörigkeit vorliegt) noch dazu. Meine Frage: Muss ich als Trader ab 2015, der ausschliesslich vom Traden lebt, sonst keine weiteren Einkünfte hat, noch eine Einkommenssteuererklärung abgeben? Zählt Traden als Selbständigkeit, Freiberufler, Gewerbetreibender oder was es sonst noch geben mag? Ist dies In Deutschland ländereinheitlich geregelt? Wie ist es in Berlin? Mag unter Euch ein Fachkenner sein ( oder mehrere), bedanke ich mich für eine Antwort!

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