Fahrzeug lt. Versicherungspolice nur vom Versicherungsnehmer zu fahren - was ist im Notfall?

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7 Antworten

Die Versicherung wird zahlen, nur sie kann und darf Prämie und eine Konventionalstrafe fordern - also das kann im Schadensfall für den Versicherungsnehmer teuer werden.

Nur den Versicherungsnehmer als Fahrer zu versichern ist eigentlich unklug und eigentlich ist das finanzielle Vorteil bei der Prämie gering, da man immer noch andere Versicherungsmerkmale angeben kann, die die Prämie ein bisschen reduzieren, Und dann kann man ja noch zum Ablauf des Versicherungsjahres sich eine preiswertere Versicherung suchen.

Ich würde keinen fahren lassen wenn es nur auf mich versichert ist. Da muss man knallhart bleiben oder halt die Versicherung auf mehrere einstufen. Im Notfall könnte man ja auch ohne Führerschein fahren oder evtl. ein Auto knacken:)

robinek 27.01.2013, 21:07

Ich würde auch, je nach Umgebung, "keinen fahren lassen"! (Die Umwelt dankt es!)

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Diese Klausel schlösse Fahrten der Kfz-Werkstatt, Pannendienst, Parkservice oder Notfall eben nicht aus.

Die HV haftet dem Geschädigten gegenüber immer - inwieweit sie hier Nachzahlung des Rabattes fordern oder sogar von Leistung frei wäre, käme auf den Einzelfall an.

gammoncrack 27.01.2013, 23:09

Leistungsfreiheit gibt es schon lange nicht mehr!

Quotelung heißt das heute,

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Der Vesicherer kann sich nie weigern, einen Schaden zu bezahlen. Das betrifft sowohl die Haftpflicht, als auch die Vollkaskoversicherung.

Eine Notfallklausel haben manche Versicherer schon in ihren Versicherungsbedingungen - die ich persönlich für absoluten Unsinn halte, da der Notfall nicht definiert ist. Wenn ich also meinen Sohn mit einem Medikament zur Oma schicke, weil ich selbst nicht fahren kann, ist das dann ein Notfall? Diese Begründung kann ich, auch in ähnlicher Form, ja immer geben.

Allerdings glaube ich kaum, dass ein Versicherer bei einem echten und nachgewiesenen Notfall Sanktionen erlässt.

Sanktionen sind im Regelfall Strafbeiträge in Höhe von einem oder auch zwei Jahresbeiträgen, in der Vollkaskoversicherung möglicherweise auch eine erhöhte Selbstbeteiligung.

Das Risiko ist also nicht die Leistungsfreiheit des VU, sondern eine möglicherweise hohe Sanktion.

Ich weiß nicht, wieso das Märchen immernoch rumgeistert, dass eine Versicherung nicht zahlt, wenn ein andere gefahren ist. Sie werden zahlen, sie werden (gemäß Versicherungsbedingungen) die Prämie neu berechnen und die Differenz nachfordern und evtl. eine Strafzahlung fordern. Aber verweigern wird sich die Versicherung nicht.

Ausnahmen bestätigen die Regel!

DocAaron 29.01.2013, 08:27

??

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Primus 29.01.2013, 15:26
@DocAaron

Bedeutet: Fährt ausnahmsweise jemand anderer, und es besteht ein guter Grund dafür, ist das für die Vericherung ok!

Alles klar?

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nö, werden sie nicht. Vor allem wird die Haftpflicht immer zahlen.

Je nach Schadenfall bzw. Grund der "Fremd"fahrt wird die Versicherung entscheiden, ob Teile des Schadens durch den Versicherungsnehmer zu tragen sind.

Die Versicherung wird ggf. Beiträge nachfordern.

Eine pauschale Antwort gibt es nicht, denn es hängt von vielen Eckdaten wie Umständen ab, wie die Versicherung reagieren könnte/ würde.

gammoncrack 27.01.2013, 21:54

Ein Nachforderung kann nicht funktionieren, wenn die Risikoverhältnisse bis zum Schadentag stimmten. Das darf der Versicherer nicht - auf Vermutungen nacherheben. Er wäre in der Beweispflicht, dass vorher auch schon ein anderer gefahen ist.

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