Fahrtkosten erwachsenes, behindertes Kind?


21.07.2020, 17:32

Merkzeichen "aG", "H" oder "Bl":

In diesem Fall dürfen Sie sowohl die behinderungsbedingten, unvermeidbaren Fahrten als auch Fahrten für Freizeit-, Erholungs- und Besuchsfahrten absetzen. Diese Fahrten müssen nachgewiesen werden. Anerkannt werden sie bis zu einer Fahrleistung von 15 000 km pro Jahr.

Zusätzlich zu den 15 000 km können Sie jedoch krankheitsbedingte Fahrten - sei es im Zusammenhang mit der Behinderung oder im Zusammenhang mit anderen Krankheiten - als außergewöhnliche Belastungen geltend machen, z. B. Fahrten zu Ärzten.

Wird der Kinderfreibetrag auf die Eltern übertragen, können die Eltern die Aufwendungen absetzen.

Also alle Fahrten, oder muss die Haushaltsführung herausgenommen werden?

2 Antworten

Wieso sollte das Auto wegen der Zulassung nur für Fahrten mit dem/für das Kind genutzt werden dürfen - es kann doch jederzeit jedem sein Auto auch für andere Fahrten ausleihen?

Dann entfällt aber die Befreiung von der KFZ-Steuer.

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@Andri123

Wie sieht es mit den Fahrten für die allgemeine Haushaltsführung aus?

Nur die Fahrten mit und für das Kind oder auch die zur allgemeinen Haushaltsführung ansetzen? Das man mit dem Auto nicht zur Arbeit oder Sonstiges fahren darf, ist klar. Dafür steht aber auch ein Zweitwagen zu Verfügung.

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Ich sehe dies als Betreuungskosten

Es sind schon Fahrtkosten die wir immer als außergewöhnliche Belastung ansetzen und auch anerkannt werden. Ein zumutbarer Eigenanteil wird noch abgezogen. Das lohnt nur, wenn man über Pauschal 3000 km im Jahr hat. Nur bisher haben wir immer eine Aufstellung aller Fahrten glaubhaft gemacht. Jetzt denke ich aber, dass das nicht notwendig ist, da das Auto auf das Kind zugelassen ist. Wer weiß da genau bescheid?

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