Fahrtkosten beim Finanzamt angeben: Besser mit PKW oder Bahn Jahreskarte? 10km einfach!

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6 Antworten

Wenn ich nicht komplett falsch liege, beziehen sich die Fahrtkosten lediglich auf die Entfernung (egal ob Bahn oder PKW) und werden mit einer Pauschale von 30 Cent und den Arbeitstagen multipliziert. Das alles dann unter Werbungskosten eintragen.

Könnte aber sein - das weiß ich nicht - dass man noch irgendwas zusätzlich beim Privat-PKW absetzen kann.

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Du sollst da nichts angeben oder nichts angeben, Du sollst wahrheitsgemäße Angaben machen.

Erstens die Entfernungskilometer und zweitens ob die Entfernung mit dem PKW oder mit den Öffis zurückgelegt wurde und im zweiten Fall, wie hoch die Kosten waren.

Ob Du irgendwelche Belege hast, ist zweitrangig.

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Entfernungspauschale:

Entfernungskilometer * 30 ct. * Tage = Werbungskostenabzug.

Wenn die bezahlten Fahrkarten teurer wären, hast Du mangels Belegen verloren.

aber die Entfernungsauschale bekommst Du auf jeden Fall.

Aber wegen 1.000,- Euro Arbeitnehmerfreibetrag müßte sowieso noch etwas dazu kommen, damit es Wirkung entfaltet.

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was sich lohnt? Da musst du rechnen. Nimm die Entfernungspauschale mit 30 Cent/ Entfernungs-km * Anzahl der Arbeitstage und dann nimm die Bahnkarte. Und dann vergleiche die Kosten.

Nur letzteres wird wenig bringen, wenn du keinen Beleg mehr hast. Damit bleiben wohl nur die km.

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vulkanismus 14.01.2014, 18:28

Was soll ihm ein Beleg helfen, wenn er ohnehin die Pauschale (und sonst nichts) bekommt ?

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Bei Abgabe einer Steuererklärung lohnt es sich auf alle Fälle, Tatsachen anzugeben. Falsche Angaben führen immer zum Betrug, was bei sich selbst nicht strafbar ist.

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freelance 14.01.2014, 18:18

hm. Das ist im Falle der Entfernungspauschale nicht zwingend so, denn es ist dem Gesetz und der Steuer egal, ob man zu Fuss, als Beifahrer, mit dem Rad etc. zur Arbeit kommt. Man kann (siehe ESt-Gesetz) jeden km (Entfernung) mit 30 Cent absetzen. Das kann JEDER - bis zu 4.500 Euro p.a.

Gehe ich also zu Fuss, habe keine Kosten, setze nichts an, verschenke ich 'Geld' - und es wäre vollkommen legal, es anders zu machen.

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Die vorrangige Frage lautet doch, ob zu den Pkw-Fahrtkosten von 0,30 EUR/km mal 10km mal 220 Arbeitstage = 720 EUR noch weitere Werbungskosten addiert werden können, um überhaupt die Pauschalsumme von 1.000 EUR zu überschreiten.

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