Fahrtkosten bei Freiberuflern

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2 Antworten

Nehmen wir an, du hast in dein Unternehmen im betreffenden Jahr 1.000 EUR reingesteckt und verbraten. Die hast du folgerichtig als Einlage erfasst. Außerdem bist du 5000 km mit deiner Ente für den Betrieb gefahren und hast deswegen 5.000 km x 0,30 EUR/km = 1.500 EUR als weitere Einlage erfasst.

Die Summe deiner Einlagen beträgt also 1.000 EUR + 1.500 EUR = 2.500 EUR. Eingetragen hast du aber offenbar bloß die 1.000 EUR. Dein Programm sieht aber bei den Fahrtkosten schon die eingelegten 1.500 EUR und sagt sich - und dir - deshalb, dass 1.000 EUR auf jeden Fall falsch sein müssen. Es will 2.500 EUR als Summe der Einlagen sehen.

ewsiemon 16.10.2014, 13:02

Vielen Dank! Aber "nehmen wir an.." ist gut! Ich habe nichts "reingesteckt" und "verbraten" (außer eben Benzinkosten) und folglich auch keine "Einlagen" eingetragen, nur Werbungskosten, Arbeitszimmer u.s.w. Ich werde als Sprecher von Studios für Sprachaufnahmen engagiert (habe auch damit verbundene Telekommunikationskosten), arbeite die Texte durch (drucke sie öfter auch aus, "verbrate" also Druckerpatronen), fahre mit meiner "Ente" hin, mache die Aufnahme, fahre wieder weg. Alles. Soll ich also die Fahrtkosten einfach nochmal eintragen oder wie oder was? Klar habe ich auch Schuldzinsen in der Steuererklärung - für eine Immobile, buchstäblich also eine andere Baustelle.

Nochmals Dank für eine Antwort. Für das Deutsche Steuersystem - ein groteskes Gebilde - bin ich im Übrigen einfach zu dumm, wie mir scheint; kann sogar sein, dass ich nicht mal den vollen Sinn der Vokabel "Einlagen" erfasst habe (soviel zur Antwort von gammoncrack).

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blackleather 16.10.2014, 13:28
@ewsiemon
Soll ich also die Fahrtkosten einfach nochmal eintragen oder wie oder was?

Ist doch irgendwie logisch, oder? Wenn die Summe der Fahrtkosten 1.500 EUR ist und sonst keine Einlagen da sind (= 0 EUR), dann ist die Summe aller Einlagen 1.500 EUR + 0 EUR = 1.500 EUR, was ungefähr das gleiche ist, wie wenn du den Betrag der Fahrtkosten noch mal einträgst.

Für das Deutsche Steuersystem - ein groteskes Gebilde - bin ich im Übrigen einfach zu dumm, wie mir scheint; kann sogar sein, dass ich nicht mal den vollen Sinn der Vokabel "Einlagen" erfasst habe

Würde ich nicht sagen. Du müsstest dich nur entscheiden, ob du nun lieber als Sprecher tätig sein willst oder als Steuerrechtler. Beides gleichzeitig geht nicht. Also, falls du lieber sprechen willst: Lass die Finger von der Steuererklärung (auch von entsprechenden WISO-Programmen) und übergib die Sache lieber deinem Steuerberater!

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Die Antwort von Enno Becker habe aber auch ich nicht verstanden

Das ist schlimm! Die sind eigentlich immer für Einfachgestrickte formuliert!

EnnoBecker 16.10.2014, 12:21

Besonders gestern bei der mit der Liebhaberei :-)

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gammoncrack 16.10.2014, 13:47
@EnnoBecker

Ja, das war für Einfachgestrickte mit einem Hang zur Selbstkasteiung!

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