Fahrtkosten bei beruflicher Weiterbildung

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Bei den normalen Fahrten zur Arbeit gilt die Entferungspauschale - also 30 Cent pro Entferunungskilometer. Doch bei den Forbildungsreisen kann man den Hin- und Rückweg ansetzen, also die tatsächlich zurückgelegte km-Strecke, das erhöht die Werbungskosten, senkt die Steuern und erhöht die Steuererstattung.

Hierbei wird nicht Entfernungspauschale von € 0,30/km angesetzt (auch unabhängig vom genutzten Verkehrsmittel).

Es werden die tatsächlich gefahrenen Kilometer zu je € 0,30/km angesetzt, wenn Du mit Deinem PKW fährst. Durch die Berechnung des Hin- und Rückweges ergibt sich zufällig der doppelte Betrag bei dieser Berechnung.

Fahrtkosten langer Arbeitsweg - steuerlich absetzbar?

Ich möchte gerade die Steuererklärung für 2014 machen und habe hierzu eine Frage.

Ich komme ursprünglich aus Stadt A. In der Stadt B habe ich einen befristeten Arbeitsvertrag bekommen und bin dorthin gezogen. Diese liegt 230 km von Stadt A entfernt. Ende Mai 2014 musste ich die Wohnung in Stadt B verlassen (wg. privater Nutzung des Vermieters). Aufgrund der Befristung des Arbeitsvertrags (bis Ende 2014) wollte ich mir nicht unbedingt eine neue Wohnung in Stadt B suchen und habe mich wieder in Stadt A wohnhaft gemeldet. Ich bin dann wöchentlich montags morgens von Stadt A in Stadt B gefahren und freitags nachmittags zurück. Gewohnt habe ich unter der Woche abwechselnd bei diversen Freunden oder im Hotel.

Ich gehe davon aus, dass hier nicht die doppelte Haushaltsführung greift, denn ich hatte ja keinen eigenen Haushalt in Stadt B. Ansonsten wäre mir klar gewesen, wie ich die täglichen Fahrten zur Arbeit sowie die wöchtenliche Heimfahrt hätte ansetzen können.

Wie kann ich meine 230 km montags und freitags denn jetzt ansetzen? Danke für jede Hilfe!

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Längere Wegstrecke - Entfernungspauschale f. Steuererklärung

Hallo,

ich bearbeite grade meine Steuererklärung für 2011. Ich nutze dafür WISO.

Wie ist das nun mit den Kilometern, kürzeste Strecke ist prinzipiell erstmal klar, es sei denn man legt plausibel dar, warum man einen längeren Weg fährt.

Laut Routenplaner Google-Maps sind es 90 km (kürzere Strecke) mit einer Fahrdauer von 1 Std 9 min.

gebe ich meine (längere) Route über die Autobahn an, kommen 106km und eine Fahrzeit von 1 Std. 16 min raus, also laut Routenplaner 7 minuten länger.

Aber in der realität sieht das anders aus, über die Autobahn bin ich ca. 5-10 minuten schneller als über die kürzere strecke durch die Stadt.

Frage ist nun, ob das Finanzamt die paar Minuten anerkennen wird? Die (längere) Strecke fahre ich wirklich jeden Tag, weil der Berufsverkehr in der Stadt einfach ein Grauen ist.

Zudem habe ich mir eine eigene Excel-Tabelle angefertigt, in der ich Buch führe und die verschiedenen Wege mal "ausprobiert" habe und handschriftlich festgehalten habe: Datum der Fahrt, Wegstrecke (also Stadt oder Autobahn), Startzeit, Ende der Fahrt, Dauer der Fahrt und zurückgelegte Kilometer laut Tageskilometerzähler.

Wird so eine selbstgeführte Aufzeichnung in der Regel auch akzeptiert, wenn meine angegebenen Kilometer nicht anerkannt werden?

Ich fahre mit eigenen privaten PKW. Kilometer sind eindeutig nachweisbar (Kaufvertrag Anfang 2011, Kilometerstand heute). Alle Tankquittungen sind sauber aufgehoben, jeweils mit Gesamtkilometerstand und Tageskilometer vermerkt (zur Verbrauchsermittlung in Spritmonitor).

Danke euch. Grüße Olm

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Fahrtkosten Studenten bei der Steuer 2013 + 2014

Hallo zusammen,

mir stellen sich ein paar Fragen wegen der steuerlichen Absetzbarkeit von Fahrten zur Uni.

1.) In einem Urteil von 2012 (BFH, Urteile v. 9.2. 2012 - VI R 42/11 und VI R 44/10; veröffentlicht am 28.3.2012) heißt es, dass eine Uni keine regelmäßige Arbeitsstätte sei und damit die Fahrten nicht mir der Entfernungspauschale von 30 Ct, sondern wie eine Dienstreise zu berücksichtigen seien. D.h. wer mit dem Auto zur Uni fährt, konnte jetzt also zweimal 30 Ct berücksichtigen. Meine Frage hierzu: Da die Kosten für die Fahrten tatsächlich getragen sein müssen, bin ich jetzt doch im Nachteil wenn ich ein Semesterticket habe, das weniger kostet als die einfache Entfernungspauschale hergegeben hätte? Oder wenn ich mit dem Fahrrad zur Uni fahre und dann nur zweimal 5 Ct pro Tag und km berücksichtigen kann?

2.) Für das Jahr 2014 wurde der Begriff "Regelmäßige Arbeitsstätte" durch "Erste Tätigkeitsstätte" ersetzt. Eine Uni war ja laut dem Urteil keine regelmäßige Arbeitsstätte, aber ist sie denn eine erste Tätigkeitsstätte? Wenn ja, gilt dann wieder die alte Regelung mit der einfachen Entfernungspauschale von 30 Ct pro Tag und km unabhängig davon, wie ich zur Uni komme?

Es würde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen kann. VG Jato1

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