Fahrtenbuch Berechnung

1 Antwort

  1. Bist Du Arbeitnehmer, oder Unternehmer?

  2. Die Fahrten (hin und zurück) zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sind Privatfahrten, die aber mit 30 Ct. pro Entfernungskilometer Werbungskosten, oder Betriebsausgaben sind.

  3. Wer zieht Dir am Jahresende Geld ab? normaler Weise wird bei Arbeitnehmern die private Nutzung monatlich versteuert. Bei Unternehmern wird der Privatanteil zum Ende des Jahres dem dem Gewinn zugerechnet (Privatentnahme Kfz-Kosten Anteil).

  4. Wie Du es ermittln kannst? Sieh Dir das/die Konto(-en) Kfz-Kosten in dr Buchhaltung an.

  5. Wenn Du ermittelst, das 1 % für Dich günstiger wäre, einfach das Fahrtenbuch wegschließen. Wenn es nciht da ist, kann man damit nicht arbeiten.

  6. Dein Steuerberater müßte Dir das beim Abschluss alles erzählt haben.

  1. Arbeitnehmer (mit Firmenwagen)
  2. wie erfolgt die monatliche versteuerung?bei 1% ist das klar aber beim fahrtenbuchmethode? muss ich dann monatlich mein Fahrtenbuch vorlegen? 5 wie passt das zu punkt 3. stelle doch erst ende des jahres fest was besser ist 6 den habe ich nicht sonst nicht diese fragen...
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  1. Arbeitnehmer (mit Firmenwagen)
  2. wie erfolgt die monatliche versteuerung?bei 1% ist das klar aber beim fahrtenbuchmethode? muss ich dann monatlich mein Fahrtenbuch vorlegen? 5 wie passt das zu punkt 3. stelle doch erst ende des jahres fest was besser ist 6 den habe ich nicht sonst nicht diese fragen...
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@Toppas

Ich habe Dir mal die Vorschriften für die Berechnung hier hinein kopiert. Findet Du unten unter dem Strich.

Da wird monatlich ein Abschlag versteuert und am Jahresende abgerechnet.

Es geht nach den Kosten aus der Buchhaltung des Unternehmens nur mit einer Abweichung bei der Abschreibung (8 statt 6, oder weniger Jahre)


Für dienstliche Fahrten sind nach der Richtlinie R 8.1 Abs. 9 Nr. 2 LStR mindestens die folgenden Angaben in einem Fahrtenbuch erforderlich:

Datum und genauer Kilometerstand zu Beginn und am Ende jeder einzelnen Auswärtstätigkeit sowie der am Ende der Fahrt erreichte KfZ-Gesamtkilometerstand; ein Fahrtenbuch mit auch nur geringfügig auf- oder abgerundeten Kilometerangaben ist nicht ordnungsgemäß (BFH-Beschluss vom 31.5.2005 – VI B 65/04). Reiseziel und Route Reisezweck und aufgesuchte Geschäftspartner; bloße Ortsangaben reichen nur aus, wenn sich der aufgesuchte Kunde oder Geschäftspartner aus der Ortsangabe zweifelsfrei ergibt oder wenn sich dessen Name auf einfache Weise unter Zuhilfenahme von Geschäftsunterlagen ermitteln lässt, die nicht ergänzt werden müssen. Mehrere Teilabschnitte einer einheitlichen betrieblichen oder beruflichen Reise können miteinander zu einer zusammengefassten Eintragung verbunden werden, wenn die einzelnen aufgesuchten Kunden oder Geschäftspartner im Fahrtenbuch in der zeitlichen Reihenfolge aufgeführt werden (BFH-Urteil vom 16.03.2006, VI R 87/04). Der aufgesuchte Kunde oder Geschäftspartner ist auch dann genau zu bezeichnen, wenn diese Angabe in bestimmten Einzelfällen dem Datenschutz unterliegt (z.B. Rechtsanwälte, Ärzte). Für private Fahrten genügen jeweils Kilometerangaben.

Für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte genügt ein kurzer entsprechender Vermerk im Fahrtenbuch mit Kilometerangaben.

Bei der Fahrtenbuchmethode beinhalten die Aufwendungen sämtliche mit dem Betrieb des Pkw zusammenhängenden (fixen und variablen) Kosten.

Zu den Aufwendungen (Gesamtkosten) gehören insbesondere:

Betriebskosten, z.B. Kraftstoffkosten oder Wagenwäsche Wartungs- und Reparaturkosten Garagenkosten Kfz-Steuer Beiträge zur Halterhaftpflicht- und Fahrzeugversicherungen Abschreibungen (AfA) (ohne Sonder-Abschreibung für Abnutzung) Zinsen für Anschaffungskredite Unfallkosten Leasingraten Entgegen der in der amtlichen AfA-Tabelle für ertragssteuerliche Zwecke des Unternehmers aufgeführten Abschreibungszeit von sechs Jahren für Pkw ist bei der lohnsteuerrechtlichen Berücksichtigung der tatsächlichen Aufwendungen für Pkw für Arbeitnehmer von einer Abschreibungszeit von acht Jahren auszugehen (H 8.1 Abs. 9, 10 – Gesamtkosten- LStR; BFH-Urteil vom 29.03.2005, IX B 174/03). Die Absetzung für Abnutzung (AfA) beträgt somit 12,5% der Anschaffungskosten. Bei Pkw, die im Zeitpunkt der Anschaffung nicht neu gewesen sind, ist die entsprechende Restnutzungsdauer unter Berücksichtigung von Alter und Beschaffenheit zu schätzen. Die Abschreibungszeit kann für dasselbe Kraftfahrzeug für den Arbeitnehmer im Rahmen der Fahrtenbuchmethode für die Berechnung des geldwerten Vorteils und für das Unternehmen für die Berechnung der Betriebsausgaben für einen Dienstwagen unterschiedlich lang sein (BFH -Urteil vom 29.03.2005, IX B 174/03).

Beispiel 3:

Gesamtlaufleistung des Firmen-Pkw:

24.000 km

Privatfahrten mit Pkw: (inkl. Nutzung für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte)

3.600 km

Gesamtaufwendungen für Firmen-Pkw pro Jahr:

6.000,00 €

Gesamtkosten pro Kilometer (6.000,00 €/24.000 km):

     0,25 €

Kosten für Privatfahrten und Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (0,25 € x 3.600 km):

 900,00 €

Lohnsteuerlich müssen dem Einkommen des Arbeitnehmers als geldwerter Vorteil pro Jahr hinzugerechnet werden: 900,00 €

Dieser hinzuzurechnende Betrag wird in der Regel mit monatlichen Abschlägen lohnsteuerlich berücksichtigt. Zum Jahresende ist eine Gesamtabrechnung vorzunehmen.

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