Fahrkosten zur Lehrstelle?

4 Antworten

Weder du noch jemand anders als die Söhne jeweils selbst können deren Werbungskosten in der eigenen Steuererklärung ansetzen.

Wie kommt man denn eigentlich auf die Idee, dass man anderer Leute Werbungskosten in die eigene Steuererklärung ansetzt?

Was bei dir hängenbleibt, sind die üblichen Vergünstigen für Leute, die Kinder haben: Kindbezogene Freibeträge, Ausbildungsfreibetrag usw.

Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass beide Söhne noch 16 Jahre alt sind und keinen Führerschein haben. Auch die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeitsstätte ist nicht möglich.

Abhängig von Deiner Einkommenssituation und der Deiner Söhne, stehen Deinenen Söhnen Fahrtkostenerstattungen zu. Frag doch mal bei der Schule oder Eurem Landrartsamt.

Azubi Werbungskosten / Fahrtkosten

Guten Tag!

Ich bin Azubi im 1. Lj und habe einige Fragen zum Thema Werbungskosten / Fahrtkosten etc. Leider habe ich keinen Überblick mehr.

Zu meiner Person: - Azubi erstes Lehrjahr (bis September ´13, dann im 2.) [meine erste Ausbildung] - Bruttogehalt: ca. 730,00€ - Nettogehalt: ca. 570,00€ - ledig - eigene Wohnung

Arbeitsort (Betrieb): Düsseldorf (Fahrten werden vom AG übernommen) Berufsschule: Köln (ca. 70 Km vom Wohnort entfernt) / Blockunterricht

Meine Frage bezieht sich auf die Fahrten zur Berufsschule, da dies so hohe Kosten sind. Leider kann ich nur mit dem Auto zur Berufsschule fahren, da ich mit öffentl. Verkehrsmitteln immer zu spät kommen würde (habe auch nachgefragt ob das schlimm sei, da ich einen Notenschnitt von 1-2 habe... leider nicht). Die Fahrt mit öffentl. Verkehrsmitteln beträgt zudem mit 1 Stunde 35 Min pro Strecke mehr als die Zumutbare Zeit (3 Std. Hin+Rückweg lt. Gesetz)

Nun meine Frage: Kann ich die mir enstehenden Fahrtkosten auf irgendeine Weise zurückbekommen? - Werbungskosten / Steuern?: Leider kenne ich mich auf dem Gebiet nicht aus, habe aber immer wieder davon gelesen: 0,30€ pro gefahrenem KM bei Berufsschulfahrten, da diese als Dienstfahrten gelten. Kann mir jemand sagen ob das stimmt? Wenn Nein wieso nicht? Wenn ja, wie gehe ich das an?

  • Arbeitgeber: Ist der Arbeitgeber eventuell verpflichtet mir die Kosten zu erstatten? Zumal mir diese Berufsschule zugewiesen wurde, obwohl ich den Wunsch geäußert habe auf eine nur 20km entfernte zu kommen (dort werden auch Azubis aus dem Betrieb ausgebildet)

Gibt es irgendwelche Möglichkeiten Geld zurück zu bekommen?

Da die Berufsschulblöcke immer 6-7 Wochen sind entstehen mir in dieser Zeit immer Kosten von über 500-750€.

Vorweg: - Zu den Eltern zurückziehen ist keine Option da ich nun seit 4 Jahren auf eigenen Beinen stehe und 23J alt bin) - Umziehen ist ebenso keine Option da die Mietpreise in Köln das doppelte und dreifache sind. Und ich weiß ja noch nicht wo ich nach der Ausbildung arbeite.

Ich hoffe ich habe alles ausführlich genug erläutert und einigermaßen übersichtlich geschrieben.

Bitte um Hilfe und VIELEN DANK im voraus.

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Elster-ESt / Reisekosten, Verpflegungsaufwand, Tätigkeitsstätte

Guten Tag,

ich habe folgende Probleme bei meiner Einkommensteuererklärung 2014 mit Elster:

Zu meiner Situation:

Ich mache zur Zeit meine Ausbildung/Fortbildung zum Handelsfachwirt im Lebensmitteleinzelhandel.

Die 4 jährige Ausbildung ( Einzelhandelskaufmann 1+2 Lj. / Handelsfachwirt 3+4 Lj. ) sieht vor, dass man jedes Jahr ein anderes Warenhaus kennen lernt, zwecks unterschiedlicher Größen, Warenvolum, Führungskräfte,...

Jetzt zu meinem Problem:

In meinem Ausbildungsvertrag ist keine 1. Tätigkeitsstätte definiert. Als Arbeitgeber steht dort die Zentrale meines Betriebes (Kiel). Ich selbst habe 2014 in einem Stadtteil von Kiel gearbeitet. Die Adresse ist also eine andere!

In der Zeit vom 01.06 - 31.10 war ich dann als "Saisonkraft" in dem Warenhaus auf Sylt, weil dort Hilfe benötigt wurde hinsichtlich des Saisongeschäftes. In diesem Zeitraum war ich auf dem Festland untergekommen und bin täglich mit dem Zug gependelt. Die Fahrten wurden mir am Ende des Monats zurück erstattet. (Bahnticket). Das Zimmer, welche ich bezogen hatte, wurde auch bezahlt! Zusätzlich wurde mir eine Fahrt im Monat nach Hause bezahlt (Fahrtkostenabrechnung). Ich bin in der Regel aber dreimal nach Hause gefahren (Familie/Lebensgefährtin/Sport). Pro Hin- und Rückfahrt insgesamt 300km, also ca. 90€ die Tour. Sind pro Monat 270€ Fahrtkosten (0,30€/km), wovon ich 90€ vom Arbeitgeber zurück erstattet bekommen habe.

--> Bloß kann ich den "Überhang" von 180€ überhaupt geltend machen? Evtl. mit einem Fahrtennachweis in Excel?! ((Anlage N, Seite Auswärtstätigkeit, Zeile 49-51?) Die Motive sind ja eher privater Natur. Bezogen auf den Zeitraum von 5 Monaten kommt da aber schon ordentlich Geld zusammen.

Des Weiteren, wie sieht es mit dem Verpflegungsaufwand aus? Hinsichtlich dessen habe ich keinerlei Unterstützung vom Arbeitgeber bekommen. --> Kann ich das nicht als Pauschbetrag für 3 Monate wirksam machen? (Anlage N, Seite Auswärtstätigkeit, Zeile 54?)

Meine Tätigkeitsstätten waren also:

  1. 01.01 - 31.05 Kiel-Wik
  2. 01.06 - 31.10 Westerland, Sylt
  3. 01.11 - 31.12 Kiel-Wik

Im zweiten Zeitraum wurde ich aber kostentechnisch weiterhin in Kiel-Wik belastet! Ich war in Westerland, Sylt nur zur Aushilfe.

--> Wie trage ich diesen Zustand nun bei Anlage N, Seite 2, Entfernungspauschale ein?

Ich hoffe wirklich, dass ich einigermaßen verständlich erklären konnte und man da durchschaut?! Ich bin über jede Hilfe dankbar!

Freue mich auf Antworten von Euch!

Mit freundlichem Gruß

ely

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Meine erste Steuererklärung als Kleinunternehmer (Kleinunternehmerregelung)

Guten Tag liebes Forum,

ich sitze gerade bei meiner ersten Steuererklärung und mir sind jetzt noch ein paar Fragen nicht ganz klar. Ich würde mich freuen, wenn Ihr bei mir ein wenig Licht ins dunkeln bringt.

  • Ich nutze das Programm WiSO Steuersparbuch
  • Ich habe alle meine Privaten Daten eingetragen ( Fahrkosten zur meiner richtigen Arbeit und mein Lohn von meinem ersten Job )
  • Ich hätte bei diesen Eingaben ein Betrag X an Ersattung. Sagen wir mal 600€
  • Nun hab ich bei Gewerbebetriebe meine Kleinunternehmer Tätigkeit eingetragen. Bei "Betriebseinnahmen als umsatzsteuerlciher Kleinunternehmer" habe ich jetzt meinen Umsatz von 500€ eingetragen.
  • Nun wurde von meinem Erstatteten Betrag ungefähr 70€ abgezogen. Ist das richtig so ? Das jetzt, wo mein Umsatz von der Nebentätigkeit bekannt ist, mein erstatteteter Betrag schrumpft?
  • Mich verunsichert der Punkt, dass dort was mit umsatzsteuerlicher kleinunternehmer steht. Normalerweise bin ich doch von der Umsatzsteuer befreit, oder verstehe ich diesen Punkt falsch?
  • Habe mich nun wegen derBetriebsaufgaben einmal belesen. Ich kann also die KM Anzahl, die ich zum Kunden gefahren bin, dort als Betriebsausgaben angeben ja? Wenn ich dann als eine Ausgabe es angebe, wächst mein ersatteter Betrag wieder. Ist es gerade so der Sinn, dass man sich so sein Geld wieder zurück holt? Hat es auswirkung auf die 17.500 Grenze? Wenn ich zum Beispiel mein Handy angebe, würde ich laut des Programmes 15€ mehr erstattet bekommen.

Ich hoffe ich hab mich verständlich ausgedruckt, wenn nicht, werde ich es nochmal detailierter erklären

vielen Dank für die Information

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Gebrauchtwagen mit partiellem DEKRA-Siegel, nun ist der Zylinderkopf defekt. Haftet der Händler?

Liebe Community,

Habe mir vor 2 Wochen einen 5 Jahre alten Skota Octavia mit 73.000 km für knapp 9000,- € bei einem Autohändler in meiner Umgebung gekauft. Vor Vertragsabschluss meinte der Händler, er würde noch ein DEKRA-Siegel in beidseitigem Interesse machen, händigte mir Fahrzeugschein und Brief aus, damit ich dann in 2 Tagen das Auto abholen kann. Ging also am Tag darauf zur Zulassungstelle, meldete den Wagen an. Als ich dann mit meinen neuen Nummerschildern und dem Kaufbetrag zu dem Händler ging zeigte er mir das DEKRA-Siegel. Unter dem Punkt "Motor, Getriebe, Abgasanlage" stand dann folgendes:

"Motorölstand normal. Motor hat keinen Ölverlust. Das Getriebe und der Achsantrieb sind ohne Ölverlust. Abgasanlage in gutem Zustand.

Mängel am Kühlsystem vorhanden oder Kühlflüssigkeitsstand unter Minimum oder Frostschutz schlechter als -20°C."

Der Händler wies mich sofort darauf hin und meinte der Gutachter hätte ihm gesagt, "das sei halb so wild, da muss man nur ein bisschen Kühlerfrostschutz nachfüllen". Meine Freundin war dabei und kann dies auch bezeugen. Dachte mir nichts böses, vertraute der Aussage des Händlers und schloss den Handel ab.

Nach 2 Wochen blinkte nun plötzlich die Kühlwasseranzeige im Auto auf. Füllte Wasser nach und fuhr in die Werkstatt. In der Werkstatt wurde die Dichtigkeit der Kühlanlage geprüft: alles ok. Der Frostschutz war bei nur -10°C und wurde durch Nachfüllen von Frostschutz auf -35°C korrigiert.

Nach einigen Recherchen in diversen Internetforen und einem Gespräch mit meiner Werkstatt scheint es nun sehr wahrscheinlich das der Zylinderkopf defekt ist und demnächst getauscht werden muss. Kostenpunkt ca. 2000,- €.

Nun die eigentliche Frage: Wer kommt für dies Summe auf. Soll ich es reparieren lassen, das Auto dem Händler wieder zurück bringen, oder noch 5 Monate warten bis sich dann vielleicht der ganze Motor in Rauch auflöst?

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