Fahrkosten für Familienheimfahrten OHNE doppelte Hauslhaltsführung

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1 Antwort

Es muss auch Kosten der privaten Lebensführung geben. Das sind solche Kosten. Ich bin (also auch: der Staat ist) daran vollkommen unbeteiligt. 

Überlege es so: wenn ich mich an den Kosten, die du hast, wenn du Familie und Freunde zu Hause besuchst, beteiligen würde, wäre es doch auch ungerecht, wenn ich mich nicht an den Kosten von allen anderen (Studenten, Arbeitern, Angestellten) die aus beruflichen Gründen dahin ziehen, wo es Arbeit gibt, beteiligen würde.

Es ist die normalste Sache der Welt, dass (z. B.) junge Leute aus der ganzen Welt irgendwann nach Frankfurt, München, auch London oder sonstwohin ziehen, weil sie dort bessere oder überhaupt vernünftige Arbeit haben. Ich habe das jedenfalls auch so gemacht und wäre nicht auf die Idee gekommen, dass sich der Staat an den Kosten beteiligt.

Überlege auch, dass es dann keinen geben würde, der irgendwann sagt "jetzt habe ich in München meine Wurzeln". Die Stadt ist voll von Leuten, die hier nicht geboren sind und in Wirklichkeit dürfte so ziemlich jeder hin und wieder in der "Heimat" oder dem, was davor mal die Heimat war, sein.

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